Ronalds Notizen

Mittwoch, 28. Januar 2009

Ratschläge für Intellektuelle und Romantiker

Abgelegt unter: Zitate — Ronald @ 23:22
Tue nie etwas kompliziert, was auch einfach geht. … Sehr schwer anzuwenden. Besonders für Intellektuelle und Romantiker.

Produziere dich nie als geistiger Herkules, wenn eine neue Hose dasselbe erreicht.

Man soll sein Glück nie forcieren.

(aus Erich Maria Remarque: Der schwarze Obelisk)

„Wie können Sie nur …“

Abgelegt unter: Liebe und Beziehungen, Zitate — Ronald @ 22:54
„Wie können Sie nur jemanden lieben, von dem Sie nichts wissen?“

„Und du? Wie kannst du nur jemanden lieben, von dem du alles weißt?“

(aus Magnus Vattrodt: Der Novembermann)

Ein Buch muß die Axt sein …

Abgelegt unter: Kunst und Kultur, Information und Medien, Zitate — Ronald @ 22:16
Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder vorstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

(aus Franz Kafka: Briefe)

Tränen

Abgelegt unter: Lyrik und Prosa, Liebe und Beziehungen — Ronald @ 1:59

Tränen. Diesmal sind es Tränen. Tränen.
Versuche, etwas zu erklären, etwas verständlich zu machen.
Denn du liebst ihn. Deshalb Tränen.
Oh, wie das schmerzt!
Mit denselben Augen, die jetzt weinen, liebst du ihn.

Die Nacht ist so dunkel; zünde dir eine Zigarette an. Sprich darüber.
Nein, ich sehe, es schmerzt zu sehr.
Bleibe hier, etwas Musik … was Worte nicht sagen können, auch nicht tröstende Worte.

Jetzt ist niemand mehr da.
Was kann ich dazu noch sagen?
Was einmal unausgesprochen bleibt, bleibt für immer unvergessen.

Warum ich es jetzt auch mit Bloggen versuche

Abgelegt unter: Bloggen — Ronald @ 0:32

Da der Autor sich immer mehr zu einem NERD oder „Nerd“* entwickelt (nur Selbsteinschätzung, wurde ihm so noch nicht gesagt), der vom Rechner kaum mehr wegkommt (und wenn, dann zu einem Buch oder einer Zeitung, hin und wieder auch zum Einkaufen, zu einem Spaziergang oder zu Proben), käsebleich (ist halt auch Winter und bitterkalt) und langsam leicht rundlich (jaja: Bewegungsmangel), altersweitsichtig (aber am Bildschirm noch gut sieht), ohne Freundin und dazu gerade wieder arbeitslos geworden ist, liegt es doch nahe, es mal mit einem Blog zu probieren!

Zumal er eigentlich schon immer gerne geschrieben hat: früher Gedichte und kurze Geschichten, also belletristisch, später auch journalistisch für ein Internetprojekt und jetzt noch für die Wikipedia, also Texte nach Fakten, außerdem seit Jahren bei Myspace, dort allerdings fast ausschließlich in Englisch. Von kleinen Zetteln, die man einer Frau zukommen lässt, und Liebesbriefen ganz zu schweigen …

All das und das, was dazwischen liegt, also zwischen belletristisch und journalistisch, zwischen Liebesbriefen und Fakten, soll hier einfließen. Mal sehen, was dabei herauskommt und wer das liest!

*Zum Thema „Nerds“ hier ein interessantes Video vom elektrischen Reporter: „Nerds: Weltretter mit Hornbrillen?“.

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