Archive für April 2009

Blue Anorak

When the gloomy weather brings forth
A nice girl to the park
And she is talking to her mother
It is ridiculous to ask her for a talk.

Suddenly appeared
And the first look was decisive
Became absorbed in talking
Admiring her packing
Followed them
Overtook
Gone
Pause
Returned
With a stuff despair
And fade out.

A Week In War And Peace

The king of work, the superman
Made me turn to go
The prince of peace, the queen of love
The only ones who know

The apple in the big green tree
Don’t take or you go
Leave the paradise alone
That’s all the way it goes

The words were changed, the beer was flowing
Messed up face turned red
The legs were lazy, with a tired head
Would I rather go to bed?

The pipes were shrill, the drums were shaken
The war could find some men
A rain came down, a hundred girls
Escaped and appeared again

Meadows, fields, a walk at night
And time reminded me hard
A drunken view, a sweet delight
Sure that you won’t start?

A break of voices, you broke her heart
While you were sitting close to me
So warm your mouth, it was raining outside
Doesn’t matter, weren’t we free?

The rain came down like tears on cheeks
I talked to you as if I’d known you very long
The years forgotten, the leaves in the wind
Were moving as if they never had gone

You had those mellow moods I need
And unhappy was your mind
The people drunk, with heavy feet
And thought the war is fine

The hair was stormy, a wind out there
Thousand kisses on her neck
The feeling was good, the love was blue
But when I turn it’s black

(Um den Refrain gekürzte Version eines alten Texts für ein imaginäres Lied; die Langversion steht unter meinem MySpace-Blog.)

Kündigung mit Freistellung

Wem, wie es anscheinend besonders während einer bestehenden Probezeit häufig vorkommt, eine Kündigung mit Freistellung („Sie brauchen nicht mehr zu kommen.“) ausgesprochen wird, sollte unbedingt darauf bestehen, dass die Freistellung auch in der schriftlichen Kündigung festgehalten wird! Sollte die Firma nicht darauf eingehen, zur Not einfach weiter zur Arbeit erscheinen, die bis zum Ende der Kündigungsfrist ja ohnehin vergütet wird.

Grund: Die Firma kann sich mit der Begründung, eine Freistellung sei nicht erfolgt, weigern, das letzte Gehalt zu zahlen. Eine Beweisführung vor einem Arbeitsgericht wäre kaum möglich, da ein solches Kündigungsgespräch meist ohne Zeugen stattgefunden hat.

Stechuhren

Habe gestern meine Kündigung erhalten. Als Grund wurde mir unter anderem ein „mangelndes Zeitmanagement“ genannt, was ich, verglichen mit den anderen Gründen, als den maßgeblichen empfand. Sowohl im Vorstellungs- als auch sogar noch im Entlassungsgespräch wurde aber mehrmals erwähnt, dass es in der Firma „keine Stechuhren“ gibt.

Wie ich inzwischen ahne, gab es diese sehr wohl, und zwar ziemlich große. Nur dass diese (menschlichen) Stechuhren nur meine Anfangszeiten sehr genau notierten, Überstunden hingegen als selbstverständlich voraussetzten und keiner Erwähnung wert fanden!

Aber das scheint in der derzeitigen Arbeitsmarktlage nur allzu üblich zu sein, da immer weniger Menschen immer mehr Arbeit verrichten, während das „Heer der Arbeitslosen“ immer größer wird …

Nacht der Museen

Da haben sich am Wochenende wieder einmal Tausende (die Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 26. April 2009 spricht von „40 000 Menschen“, die „die 50 Veranstaltungsorte besucht“ haben) durch die Nacht der Museen in Frankfurt am Main gedrängt, haben sich bei „Schlangen in Rekordlänge“ (alle Zitate: Frankfurter Rundschau, wie vorher) angestellt und lange Wartezeiten in Kauf genommen, viele mit dem Programmheft in der Hand, um „die anderen Programmpunkte des Abends abzuarbeiten“, und dann in überfüllten und teilweise lauten Räumen versucht, etwas von den ausgestellten Gegenständen zu erhaschen. „‚Das ist ein riesiger Andrang bei uns, den wir kaum bewältigt bekommen’, erklärt Geschäftsführerin Klara Kletzka“ eines der beteiligten Museen. Wie im Schichtbetrieb schieben sich die Menschen durch die Ausstellungsräume. Das Angebot „überfordert in dieser Nacht jedoch manch einen Besucher. ‚Ich schaffe das gar nicht, was ich mir alles vorgenommen habe’“, sagt eine Besucherin.

Mag die Nacht der Museen auch eine an sich gute (Marketing-)Idee sein, die Popularität der Häuser zu steigern, so stellt sich doch die Frage, warum die meisten Besucher wahrscheinlich nur einmal im Jahr zur Nacht der Museen ein solches aufsuchen. Was ist das für ein Kunstgenuss, wenn ein ruhiges Betrachten, ein Meditieren unmöglich ist, was für ein Kunstverständnis, das Kunst auf eine große Party und auf seine Abhakbarkeit reduziert?