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Sommersonnenwende — 23 Kommentare

  1. Über einen anderen Kanal habe ich eine Zuschrift erhalten, die einige interessante Aspekte enthält, sodass ich mich entschlossen habe, sie hier zu veröffentlichen, wobei ich hoffe, dass dies dem Verfasser recht ist und er sich auch noch persönlich meldet:

    „Datum: 23 Jun 2009, 11:24
    Betreff: RE: Freundschaft

    Hallo Ronald,
    gerade kehre ich von deiner Blogseite zurück, nachdem ich die „Sommersonnenwende“ gelesen habe. Absolut klasse geschrieben!
    Ich habe zwar auch gelesen, dass nicht alles bei dir autobiographischen Hintergrund hat, aber ich habe in deinen Beiträgen schon einen immer wiederkehrenden Tenor oder Trend beobachtet, von dem ich denke, dass er dir ungefähr entsprechen könnte und auch in dieser Geschichte vorherrscht.
    Und die Denk- und Betrachtungsweise deines Protagonisten in „Sommersonnenwende“ entspricht in vielen Punkten meiner eigenen. Vielleicht nicht ganz so negativ als Conclusio, da ich immer noch nicht {„nicht“ von mir eingesetzt, Tippfehler? Der Blog-Betreiber] die Hoffnung aufgegeben habe und dies auch nach außen hin von mir gebe – aber das hat dein „Held“ ja letzten Endes auch nicht; er versteckt es nur etwas mehr.
    Ich denke auch, dass die von dir beschriebene Problematik ein Lebenszustand ganz vieler Menschen ist. Sie wird bloß aus den verschiedensten, individuellen Gründen nicht so publik gemacht. Aber sie bringt auch ohne aktuellen Handlungsbedarf genug Futter für gesellschaftlichen Unmut mit, der sich in der Zukunft mal entladen könnte.“

  2. Sehr schön geschrieben, die Geschichte gefällt mir sehr gut. Ich kann sie mir bildhaft vorstellen.

    Und sie lässt soviel offen. Wo geht er hin? Was macht er? Trifft er sie wieder? Packt er sein letztes Stück Hoffnung in einen Rucksack und begibt sich damit auf eine Reise in eine andere Gesellschaft, in eine Welt außerhalb der Einsamkeit?

    Über eine mögliche Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.

    Ich wünsche dir ein tolles Wochenende 🙂
    Liebe Grüße, Lisa

    P.s: Danke für die Verlinkung!

      • Ohne dieses Ende wäre die Geschichte wahrscheinlich sehr traurig, denn erst das Ende vermittelt einen Hauch von Hoffnung. Ein Mann ganz ohne Hoffnung? Das wäre sehr traurig.

        Ich freue mich auf die Fortsetzung, schön, wenn du schon Ideen hast 🙂

        Bis zum nächsten Mal, auf jeden Fall!

  3. Hallo Ronald,

    vielen Dank, dass du meinen Beitrag korrigiert hast.
    Es ist tatsächlich ein Tippfehler, obwohl sich mit dem Wort ’nichts‘ in der Sprache viele Besonderheiten verbinden. Zum Beispiel hat man festgestellt, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter dieses Wort gar nicht wahrnehmen, weil sie davon kein inneres Abbild erzeugen können (auch ein Grund dafür, dass Eltern meinen, ihr Kind sei ungehorsam – und bewirken mit ihrer Reaktion auf das Kindverhalten nur Verwirrung).
    Wer weiß, wo meine Gedanken da gerade wieder waren…?

    Aber ich schweife ab, zumal ich während dieses Kommentars auch noch zu einem Gedicht mit dem Titel ‚Nichts‘ inspiriert wurde.
    Ich werde daher entweder später noch einmal etwas dazu schreiben – oder ich warte die Fortsetzung ab….

    Gruß

  4. Nachdem ich jetzt auch die Entstehungsgeschichte der Sommersonnenwende gelesen habe, würde ich mich als ‚allein‘ aber nicht ‚einsam‘ bezeichnen.
    Du schreibst aber auch, es wäre das ‚Porträt eines einsamen Menschen‘ – Warum finde ich mich darin dann an so vielen Stellen wieder?
    Gibt es nicht doch zu viele Schnittstellen zwischen diesen beiden Zuständen? Oder ist das eine leicht mit dem anderen verwechselbar – je nachdem, wie man sich in der eigenen Selbsteinschätzung irrt (oder auch irren will)?
    Tausend Bekannte, aber keinen echten Freund…?

    Wenn das Leben nur einfach wäre, könnte es ja jeder bewältigen.

  5. Ich hätte gerne die erste Fassung gelesen, ohne die Frau!
    Wenn du hier allerdings keine Fortsetzung posten möchtest, muss ich immer wieder hin und her zappen.
    Ich habe dieses mit sehr viel Hoffnung auf gute Literatur gelesen und bin nicht enttäuscht worden!
    Danke, dass du uns daran teil haben lässt!

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