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Verlangen
Dieser Eintrag stammt von Ronald Am Freitag, 25. Dezember 2009 @ 2:59 In Lyrik und Prosa, Liebe und Beziehungen | 5 Kommentare
Mein Auge sieht sie noch vor mir,
die Jacke auf dem Gang,
träum’ Träume immerfort von ihr
und keiner weiß, wie lang.
Büro gestrichen hätte ich
mit Rosa, Himmelblau,
und kenn’ doch ihren Namen nicht,
weiß nichts von dieser Frau.
Die Stimme klingt mir noch im Ohr,
ihr Lächeln schaut mich an.
Geliebt wär sie wie nie zuvor
und ich so gern ihr Mann.
Ein Zettel war’s und klein dafür
mit Gruß und Name drauf,
doch fand sie ihn vor ihrer Tür
und hebt ihn auch noch auf?
Verlangen hat hier viel Figur
und Blicke voller Heiterkeit.
Verlangen ist es ohne Kur,
geheilt nur von der Zeit.
Verlangen ist es, Wünsche pur,
ein Hafen für die Sinnlichkeit.
Ein Sehn, ein Wort, die Stimme nur
wär’n Liebe für die Ewigkeit.
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