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Kommentare

Fördern und Fordern — 4 Kommentare

  1. Das ist erschreckend! Viel Erfolg!!

    Ein Problem dürfte sein, dass man die Zustellung von Widersprüchen, Zustellung von Arbeitsvertragkopien etc. eigentlich nur mit einem kostspieligen Einschreiben beweisen kann…

    Problem ist wohl auch, dass bei den Jobcentern viele befristet eingestellte Mitarbeiter/innen sind, die nur Schnellschulungen haben und häufig wechseln. Gleichzeitig sind die Vorschriften so komplex, dass es für die Bezieher von Leistungen oft nicht ohne Anwalt geht.

    Wieso braucht das Jobcenter überhaupt den Arbeitsvertrag? Eigentlich reicht doch, dass sie ab Monat X nicht mehr zahlen müssen. Warum so viel unnötige Bürokratie?

    Warum immer gleich die Unterstellung an den Bezieher von Leistungen, dass er Unrecht getan hat?

    Immer nur das Schlechteste vom Anderen annehmen, wirft ein schlechtes Licht auf diese Gesellschaft und auf deren Politik, die letztendlich dafür verantwortlich ist.

    • Danke!

      Bei den Kopien des Arbeitsvertrags und der später zu sendenden Gehaltsbescheinigung geht es wahrscheinlich darum, dass man ohne Verzögerung aufstockende Leistungen erhält, falls das nötig sein sollte und was bei immer mehr Arbeitnehmern nötig ist. Das ist immerhin eine Dienstleistung! Aber auch die Tatsache, dass eben immer mehr Beschäftige aufstockende Leistungen benötigen, wirft ein schlechtes Licht auf die Gesellschaft und besonders auf die Arbeitgeber. Allein in Bayern sollen dafür mehrere Millionen Euro im Jahr draufgehen, was man auch mal berücksichtigen sollte, wenn man Bezieher von Arbeitslosengeld II für Schmarotzer hält.

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