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Kommentare

Weihnachtsfrieden — 7 Kommentare

  1. Eine schöne Geschichte, die ich zwar zumindest so ungefähr, wenn auch nicht in allen Details, schon kannte und die nicht in Vergessenheit geraten sollte. Aber „Dank“ moderner Kriegsführung wird so viel Menschlichkeit wohl heute kaum noch möglich sein. Heute wird irgendwo tausende Kilometer entfernt z.B. eine Tod bringende Drohne gestartet und dem, der da am Drücker sitzt, ist es sch….egal (bzw. er weiß gar nicht), dass gerade Weihnachten, Silvester, Ramadan oder ein anderes wichtiges Ereignis gefeiert wird. Das hat natürlich viel damit zu tun, dass Kriege in Ländern geführt werden, die man kaum kennt, deren Menschen vielen völlig gleichgültig sind, da es nur um strategische oder wirtschaftliche Interessen geht. Genauso gleichgültig ist denen, die am Drücker sitzen sowie deren Auftraggebern, dass nicht nur Soldaten umgebracht werden sondern auch Familien, Kinder, Säuglinge und so der Hass geboren wird, der das Kriegskarussel in Schwung hält. Die Attentäter von morgen, mit Trauer und Wut im Bauch über ihre toten Angehörigen, werden denn als Terroristen bekämpft.
    Die Waffenindustrie jubelt.

    • Es ist vollkommen richtig, dass Kriege immer „unpersönlicher“ werden, wenngleich selbst der, „der da am Drücker sitzt“, wohl meistens weiß, „dass gerade Weihnachten, Silvester, Ramadan oder ein anderes wichtiges Ereignis gefeiert wird“! Richtig ist aber auch, dass das Verhältnis von getöteten Soldaten zu getöteten Zivilisten sich immer mehr verschiebt: Waren es im Ersten Weltkrieg noch fast nur Soldaten, die fielen, und kaum Zivilpersonen, so hat sich dieses im weiteren Verlauf des letzten Jahrhunderts immer mehr zu Ungunsten der Zivilbevölkerung verschoben. Und diese Tendenz ist weiter steigend! Ein Grund mehr für uns alle, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen und in aller Zukunft hellhörig gegenüber Lügen, Kriegstreiberei und allen vorsätzlichen Irreführungen von Presse und Politikern zu sein und Menschlichkeit nicht nur in unmenschlichen Zeiten zu zeigen!

  2. Danke, dass Du daran erinnerst.
    Der Zeitpunkt für diese Mahnung könnte nicht besser sein.
    Kriege wollen immer nur die, die daran gewinnen.
    Neulich habe ich in einem Nebensatz gelesen, dass nach dem Krieg vor hundert Jahren in den Herrschaftshäusern die Dienerschaft fehlte.

    Wenn sie endlich ihren Krieg mit Russland haben, werden weder Obama noch Merkel Schaden nehmen.

    • Es fühlen nicht nur nicht die MENSCHEN den Krieg nicht am Unmittelbarsten, die ihn verursachen sondern oft auch die LÄNDER am wenigsten, die ihn machen. Man denke an die Stellvertreterkriege in der ‚3. Welt‘, die nur wegen Rohstoffen oder aus strategischen Gründen geführt werden. Und wenn die Kriege, an denen wir gut verdienen (Rohstoffe als Grundlage für unsere Industrie, aber auch Waffen) dann Flüchtlinge produzieren, dann wird die menschenverachtende Einstellung noch deutlicher, wenn Politik oder Teile der Bevölkerung so tun, als ob uns das nichts angeht.

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