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1000 Mal Tatort: ein Albtraum mit der Lindholm

1000 Mal Tatort im Fernsehen, doch der gestrige war ein Albtraum: Kann es Schlimmeres geben, als zusammen mit der Lindholm Opfer eines Geiselnehmers zu werden?

(Siehe hier auch „Der Mörder ist immer der Gärtner“, „Ein Paketbote zu viel!“ und „Thiel und der Wunschort für sein Paket“!)


Kommentare

140 Zeichen (35) — 2 Kommentare

  1. Die Lindholm ist schon etwas spröde und nicht meine „Lieblingskommisarin“, aber wie verhält man sich angesichts des Todes?

    Ich hatte neulich folgenden Kommentar (nach vernichtenden Negativkommentaren anderer) in Facebook geschrieben:

    „Ich hab den Tatort ganz gesehen. Er waren einigen Stellen unlogisch. Die Wölfe fand ich unpassend, weil wir in Deutschland nun wirklich nicht so viele Wölfe haben, dass deren Anwesenheit nun gerade wahrscheinlich gewesen ist.

    Die Handlung war teilweise zu langatmig. Es wurde erst nach und nach klar, wodurch der Taxifahrer so geschädigt war.

    Fast vergessen ist der Polizist, der am Anfang umgebracht wurde, weil er so nervig auf der Einhaltung von Verkehrsvorschriften bestand.

    Im Übrigen kann dieser Tatort ja durchaus dazu anregen, sich zu überlegen, wie man sich dann selber verhält, wenn man die Wahl zwischen zwei Übeln hat. „Wenn du die Frau nicht raus bringst, erschieße ich deinen Kollegen.“ Wie verhält man sich in einer solchen Situation, frage ich alle die, die den beiden Fernsehkommissaren Unprofessionalität unterstellen. (Ich habe durchaus auch unprofessionelle Stellen wahrgenommen, allerdings war die Gesamtsituation ja auch sehr krass).“

    Die intelligenteste Antwort darauf war „Mimimi“ 😀 :/

    • Bevor Til Schweiger in Form von Nik Tschiller (welch selten dämlicher Name!) auf den „Tatort“-Plan trat, war die Lindholm diejenige, die ich nie leiden konnte. Auch nicht Frau Furtwängler, eigentlich Maria Furtwängler-Burda, hinter der Rolle. Wäre sie nur Ärztin geblieben! Folgen mit denen gucke ich mir nicht mehr an, wobei diese wegen der Mitwirkung von Borowski eine Ausnahme war. Froh sein konnte man wenigstens, dass nicht auch noch Tschiller zugestiegen ist (aber der würde wohl kaum an diesem Vortrag über „Konkrete Anwendung einer modernen Gefährdungsanalytik“ teilgenommen haben!) oder die SOKO Leipzig am Ende übernommen hat (aber das ist ja eine andere Baustelle, Pardon: ein anderer Kanal).

      In der Tat soll dieser „Tatort“ in den sozialen Medien schlecht weggekommen sein, wobei sich die Kommentare hauptsächlich an der Möglichkeit aufrieben, ob sich die Zentralverriegelung eines Autos von innen öffnen lässt. womit wir bei der Logik wären: Ein Großteil der Handlung in Krimis ist unglaubwürdig und unlogisch, sonst wären sie nicht so lang und schon nach 15 bis 20 Minuten vorbei, Vorabendserienkrimis schon nach etwa 5 Minuten ( 😉 ). Wirklich gute Kriminalfilme brauchen ihre Zeit. Die unlogischste Variante Nummer eins ist immer noch die, wenn Ermittler/-innen quasi privat in einen Fall hineinschlittern. Das gehört eigentlich verboten!

      Das Vorkommen der Wölfe fand ich auch nicht sonderlich passend, aber dass erst nach und nach klar wurde, „wodurch der Taxifahrer so geschädigt war“, war dem Spannungsaufbau geschuldet, was ich legitim fand. Den größten Bock aber schoss im fast wahrsten Sinn des Wortes die Lindholm, als sie dem Kumpel des künftigen Ehemanns und Ziel des Racheplans des Taxifahrers, der dort draußen vor dem Haus der Braut und ehemaligen Freundin des Taxifahrers Wache hielt, nicht bedeutete, dass er nun nach Hause fahren könne, sie habe die Situation ja nun unter Kontrolle. Damit hatte sie die Katastrophe am Ende selbst ausgelöst!

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