Archiv der Kategorie Zitate
Lass es frei!
Mittwoch, 6. Januar 2010 von Ronald.
Es gibt Sätze, die wir einmal lesen und dann nie wieder vergessen. Und mehr noch: Sie können geeignet sein, uns ein ganzes Leben lang zu begleiten und dieses sogar zu beeinflussen!
Im alten und ersten Kulturzentrum „Fabrik“ in Hamburg gab es vor dem Brand 1977 eine Pinnwand, auf der jeder Zettel mit irgendwelchen Nachrichten oder Sprüchen anbringen konnte. (Ausschnitt aus einem interaktiven Bild von Hamburger Jung auf Flickr vom 13. Januar 2009, dort irgendwo im Hintergrund müsste diese Pinnwand früher gewesen sein; zum Vergrößern bitte anklicken!)
Unter den vielen Sprüchen, die dort hingen, hat mich einer bis heute nicht verlassen. Es kursieren verschiedene Versionen dieses inzwischen geflügelten Worts, ein einfacheres Sprichwort soll auf Konfuzius zurückgehen. Ich verlasse mich auf meine Erinnerungen:
Wenn du etwas liebst, lass es frei!
Kommt es zurück, ist es dir.
Kommt es nicht zurück, war es nie gewesen.
In diesem Sinne: ein gutes neues Jahr all meinen Leserinnen und Lesern!
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Die besten Wünsche
Donnerstag, 24. Dezember 2009 von Ronald.
An alle, die mir für 2009 die besten Wünsche gesendet haben: Das hat überhaupt nix gebracht!
Schickt für 2010 bitte entweder Geld, Alkohol, Schokolade oder Benzingutscheine.
(Aus den elektronischen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen meines Bruders. Da ich selbst mit Benzingutscheinen nichts anfangen kann, würde ich die Wünsche für mich um „eine Frau“ ergänzen wollen, sogar mit „eine bestimmte Frau“, denn ich weiß sehr genau, um wen es sich dabei handelt und wen ich einfach nicht vergessen kann …)
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Das Intime
Sonntag, 20. Dezember 2009 von Ronald.
Das Intime zwischen Menschen ist Nachsicht, Duldung, Zuflucht für Eigenheiten.
(Theodor W. Adorno: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben)
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Geliebt
Mittwoch, 16. Dezember 2009 von Ronald.
Geliebt wirst du einzig, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.
(Theodor W. Adorno: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben)
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Der leere Topf
Dienstag, 15. Dezember 2009 von Ronald.
Der Professor und der Blumentopf
Ein Professor stand vor seiner Philosophieklasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen großen, leeren Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte nun, ob der Topf voll sei. Die Studenten bejahten es.
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
Der Professor nahm als Nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diese in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbleibenden Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig mit „Ja“.
Der Professor holte zwei Dosen Bier hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.
„Nun“, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, „ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen.
Die Golfbälle sind die wichtigsten Dinge in Ihrem Leben: Familie, Kinder, Gesundheit, Freunde, Glaube. Wenn in Ihrem Leben alles andere verloren ginge und nur noch das bleiben würde, wäre Ihr Leben trotzdem noch erfüllt.
Die Kieselsteine symbolisieren solche Dinge wie zum Beispiel: Arbeit, Haus, Auto, Urlaub, Hobbys. Und der Sand steht für alles andere, die Kleinigkeiten in Ihrem Leben. Entscheidend ist: Es kommt auf die Reihenfolge an!
Falls Sie zuerst den Sand in den Topf geben“, fuhr der Professor fort, „reicht der Platz nicht mehr für alle Kieselsteine! Von Golfbällen ganz zu schweigen …
Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Lassen Sie den Kleinkram nicht die Überhand gewinnen in Ihrem Terminkalender und in Ihrem Leben.
Redet mit euren Freunden! Schaut auf eure Gesundheit! Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung! Spielt mit euren Kindern! Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus! Es wird immer noch genug Zeit bleiben, um Ihre Pflichten zu erledigen!
Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind! Setzen Sie Prioritäten!“
Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.
Der Professor schmunzelte: „Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz für ein oder zwei Bierchen gibt. Der Rest ist nur Sand.“
(Verfasser unbekannt, gesehen bei Myspace-Blog von Regenbogen)
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