Angst versus Glück

Zitate über Angst versus Glück bzw. Liebe

Die Kraft zur Angst und die zum Glück sind das gleiche, das schrankenlose, bis zur Selbstpreisgabe gesteigerte Aufgeschlossensein für Erfahrungen, in der der Erliegende sich wiederfindet.

(aus Theodor W. Adorno: Minima Moralia, Frankfurt am Main 1951)

Dasselbe scheint auch für die Angst des Liebenden zu gelten: sie ist die Furcht vor einer Trauer, die bereits stattgefunden hat, vom Anbeginn der Liebe an, von dem Augenblick an, da ich hingerissen war. Jemand müsste mir sagen können: »Haben Sie keine Angst mehr, Sie haben ihn (sie) bereits verloren.«

(aus Roland Barthes: Fragmente einer Sprache der Liebe, Frankfurt am Main 1984, wobei er sich hier auf Donald W. Winnicott: The Fear of Breakdown, 1974, bezieht) Lesen? Auf Titel klicken!

Die weichen Mäntel

Ihre weichen Mäntel hängen alle im Schrank, so träumte mir gestern in tiefdunkler Nacht. Sie steht stolz daneben, doch sie will mir nicht geben, nach was mich bei diesem Anblick so drängend verlangt. Und als ich dann schließlich bin aufgewacht, fühlt‘ mich so müde und so leer und so krank. (Siehe hier auch „Kuscheljacke“!) … Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Huckepack

Monika oder Das kleine Glück

Und so kam es, dass ich Monika huckepack auf meinem Rücken trug.

Monika ist das, was man eine herbe Schönheit nennt, sehr schlank, fast schon zu dünn, schulterlange blonde, glatte Haare, die ein wenig strähnig wirken, hellblaue Augen in einem schmalen Gesicht, aus dem ihre Nase hervorsticht. „Adlernase“, sagte sie immer. Alois hingegen ist etwas kleiner als sie, leicht korpulent, hinkt leicht mit einem Bein, und älter als sie. Markant an ihm ist allenfalls seine schnarrende Stimme. Und sein immerwährender Humor, der wohl von seinem Hinken ablenken, es kaschieren soll. Und Monika und Alois sind ein Paar. Lesen? Auf Titel klicken!

Sprachenkenntnisse

Begegnungen in einer S-Bahn

Spätestens bei unsicheren Situationen im Ausland kann eine(n) der Gedanke, dass Sprachkenntnisse jetzt doch ganz hilfreich wären, beschleichen. Aber es gibt auch Fälle, in denen im Ausland erworbene Sprachkenntnisse hierzulande hilfreich sind. Folgendes Erlebnis hatte der Autor vor einer Weile, und wenn es zu einer Zeit veröffentlicht wird, in der mehrfach von Vergewaltigungen in Indien berichtet wurde, so mag dies reiner Zufall sein, muss aber nicht. Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Kuscheljacke

So, jetzt gibt es sie also tatsächlich: die Kuscheljacke! Nein, damit ist nicht die Lieblingsjacke gemeint, in die man sich abends vor dem Fernseher einkuschelt, nachdem man sich aus den Arbeitsklamotten befreit hat, oder die des Freundes oder der Freundin, die man gern anzieht. Nein, Kuscheln per Knopfdruck in der Hightech-Jacke sozusagen, geeignet auch für Therapiezwecke! Laut einer Meldung der … Lesen? Auf Titel klicken!

Privat

oder Vom Ende der Intimität

Claude Marie Dubufe: La Discrétion

„Privat“ scheint ein Wort aus der Vergangenheit zu sein: Exhibitionismus, Selbstentblößung, Schamlosigkeit, Erzähllust und Zeigefreude auf der einen Seite, Voyeurismus auf der anderen scheinen es in einer Zeit sozialer Netzwerke, Mobiltelefonkameras, Talkshows und schnellen Internetzugängen, in der auch das Intimste öffentlich gemacht wird, längst verdrängt zu haben. Von einer „Post-Privacy“ ist inzwischen die Rede, einer „radikalen Offenheit des Persönlichen“, wie von der Kunsthalle Schirn in Frankfurt am Main definiert, wo zurzeit die Ausstellung „Privat“ gezeigt wird, die „das bislang gültige Konzept von Privatheit in seiner Gesamtheit in Frage“ stellen will. Präsentiert werden Fotografien und Polaroid-Bilder, Filme und Videos, Objekte und Installationen aus der Privatsphäre. Damit sollen „eindrückliche Exkursionen zu den fragilen Grenzen zwischen dem Eigenen und dem Anderen“ unternommen werden, so im „Schirn Mag“ weiter. Vermag eine solche Ausstellung noch an Tabus zu kratzen, gar zu schockieren? Ja, aber die Privatheit anderer Leute kann auch unglaublich langweilig sein! Lesen? Auf Titel klicken!

Verliebt, verlobt, verheiratet

Wie sich die (Qualität von) Sexualität mit dem Status der Beziehung ändern kann

Frau in Regenmantel (Microsoft Clip Art)

Verführerisch? Frau in Regenmantel (Microsoft Clip Art)

Drei Frauen, eine Verlobte, eine Verheiratete und eine Geliebte, chatten über ihre Beziehungen und beschließen, ihre Männer zum Staunen zu bringen. In dieser Nacht wollen alle drei SM-mäßige Ledermieder, Stöckelschuhe und eine Maske über den Augen tragen.

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