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	<title>Ronalds Notizen</title>
	<link>http://blog.ronaldfilkas.de</link>
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	<pubDate>Mon, 14 May 2012 21:23:27 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>„Kreative“ retten die Wirtschaft!</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2012/05/05/kreative-retten-die-wirtschaft/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 18:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Markt und Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Man höre und staune: Werber, Pardon: „Kreative“, treten an, um unsere Wirtschaft zu retten:
Kreativität rückt mehr und mehr in den Fokus der Unternehmen. Schon jetzt liefern Kreative Antworten auf drängende Fragen unserer Gesellschaft. Sie entwickeln neue Geschäftsmodelle, begeistern Menschen mit ihren Ideen und liefern neue Methoden, wo alte Prinzipien an ihre Grenzen stoßen.
Hört, hört, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man höre und staune: Werber, Pardon: „Kreative“, treten an, um unsere Wirtschaft zu retten:</p>
<blockquote><p>Kreativität rückt mehr und mehr in den Fokus der Unternehmen. Schon jetzt liefern Kreative Antworten auf drängende Fragen unserer Gesellschaft. Sie entwickeln neue Geschäftsmodelle, begeistern Menschen mit ihren Ideen und liefern neue Methoden, wo alte Prinzipien an ihre Grenzen stoßen.</p></blockquote>
<p>Hört, hört, das hätte man diesen Werbefuzzis, Pardon: „Kreativen“, gar nicht zugetraut!</p>
<p>Stefan Scheer, Präsidiumsmitglied des Art Directors Club für Deutschland (ADC) e. V. und „Creative Director“ der Agentur Scheer nach dem Artikel „Vorboten einer neuen Ökonomie“ im IHK WirtschaftsForum [sic!], Heft 05.12, Seite 30, weiter: Während des ADC-Festivals vom 9. bis 13. Mai 2012 in Frankfurt am Main, das unter dem Motto „Ideen sind das Geld von morgen. Kreative als Vorboten einer neuen Ökonomie“ (!), stattfindet, könne man sich „ein Bild davon machen, wie Kreative ihren Beitrag zu einer neuen Ökonomie leisten“.</p>
<p>Donnerwetter, wir sind gespannt! Und, so vollmundig und in maßloser Selbstüberschätzung sie wieder einmal tönen, erwarten wir, dass „Kreative“ kreative Beiträge zur sogenannten „Bankenkrise“ leisten, etwa in einer Imagekampagne zur Ehrenrettung der Bankenwelt, zumal die Deutsche Bank Partner des ADC ist:</p>
<h3>Wir behandeln Ihr Geld wie unser eigenes! Ihre Bank</h3>
<p>Oder für die Jobcenter:</p>
<h3>Man lebt auch nur von Luft und Liebe! Wir kümmern uns, Ihre Jobcenter</h3>
<p>Um den Konsum zu fördern und die Wirtschaftskrise zu bewältigen:</p>
<h3>Kaufen Sie, solange sie noch können! Die deutsche Wirtschaft</h3>
<p>Zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit:</p>
<h3>Bei uns arbeiten nur die Besten! Gehören Sie dazu! Ihre Arbeitgeber</h3>
<p>Und wir hoffen, dass wenigstens einer der Vorträge, die bei diesem Werbertreffen, Pardon: „Kreativentreffen“, gehalten werden, regen Zulauf findet (zitiert nach dem <a href="http://www.adc.de/festival/programm.html" target="_blank" rel="nofollow">Programm</a>): „‚Sinn statt Geld‘: Dr. David Bosshart erklärt, wie Kreative zu Gestaltern von Sinn, Bedeutung und Glück werden.“</p>
<p>Sinn statt Geld? Das muss es sein! Besser hätten wir es auch nicht ausdrücken können!</p>
<p>Aber hoffentlich geht dieser Schuss mal nicht nach hinten los, liebe „Kreative“, und, was eine Konsequenz aus diesem Vortrag sein könnte, ihr schafft euch selbst ab &#8230;</p>
<p>(Siehe auch „<a href="http://blog.ronaldfilkas.de/2010/06/15/reklame/">Reklame</a>“ und „<a href="http://blog.ronaldfilkas.de/2009/11/03/der-adc-und-schlingensief/">Der ADC und Schlingensief</a>“!)</p>
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		<title>Einkaufsverhalten</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2012/04/23/einkaufsverhalten/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

		<category><![CDATA[Reisen und Länder]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vom Missverhältnis zwischen dem Wert einer Küche und dem Lebensmitteleinkauf
Dass wir Deutsche diejenigen in Europa sind, die zwar am meisten für ihre Wohnungseinrichtungen und besonders für die Küche ausgeben, aber am wenigsten von allen Europäern für den Kauf von Lebensmitteln, dürfte bekannt sein. Welch ein geradezu lächerliches Missverhältnis, noch zumal, wenn man das Einkaufsverhalten so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AStencil_shopping_cart.jpg" target="_blank" title="By Ecureuil espagnol (Own work) [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons"><img src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fd/Stencil_shopping_cart.jpg/128px-Stencil_shopping_cart.jpg" alt="Stencil shopping cart" width="128" /></a></p>
<h2>Vom Missverhältnis zwischen dem Wert einer Küche und dem Lebensmitteleinkauf</h2>
<p><strong>Dass wir Deutsche diejenigen in Europa sind, die zwar am meisten für ihre Wohnungseinrichtungen und besonders für die Küche ausgeben, aber am wenigsten von allen Europäern für den Kauf von Lebensmitteln, dürfte bekannt sein. Welch ein geradezu lächerliches Missverhältnis, noch zumal, wenn man das Einkaufsverhalten so mancher Leute verfolgt!</strong></p>
<p>Es sind im Supermarkt immer wieder Leute zu beobachten, die alles, was irgendwie eingeschweißt und fest verpackt ist, also etwa Käse, Wurst, Fleisch, aus dem Regal oder der Kühltruhe nehmen und in den Einkaufswagen werfen — manchmal locker aus dem Handgelenk, wie man eine Frisbeescheibe wirft, manchmal von oben herab, aber immer lustlos, lieblos, als ob Lebensmittel etwas wären, was man notgedrungen, aber ungern einkaufen muss.</p>
<p>Man möchte von diesen Leuten nicht zum Essen eingeladen werden, weil man befürchten muss, dass auch die Mahlzeit ebenso lust- und lieblos zubereitet wird, und kann sich ihre Küchen gut vorstellen: vollgestopft mit allem technischen Schnickschnack inklusive Mikrowelle! Dann sehnt man sich in die alte Küche irgendeines Italieners, Spaniers oder Portugiesen, der seine Lebensmittel nicht abgepackt gekauft hat, sie liebevoll behandelt, weil Essen mehr ist als Nahrungsaufnahme, und weiß, dass das Mahl bei ihm schmeckt, so einfach es auch sein mag.</p>
<p>Und man fragt sich, warum Koch-Shows im deutschen Fernsehen so beliebt wie zahlreich sind &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Saal</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2012/04/22/der-saal/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 00:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lyrik und Prosa]]></category>

		<category><![CDATA[Liebe und Beziehungen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Sommersonnenwende, zehnter Teil)
Eine seltsame Stimmung breitet sich in ihm aus, eine Art ruhiger Vorahnung, als hätte er das schon einmal erlebt. Auch die Atmosphäre im Raum ist ruhig, gedämpft, die Leute unterhalten sich ruhig, völlig aggressionslos. Emotionslos? Einige von ihnen sind seltsam angezogen, fast schon kostümiert, obwohl es bis zum Karneval noch lange hin ist: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>(<a href="http://blog.ronaldfilkas.de/2009/06/23/sommersonnenwende/">Sommersonnenwende</a>, zehnter Teil)</h3>
<p>Eine seltsame Stimmung breitet sich in ihm aus, eine Art ruhiger Vorahnung, als hätte er das schon einmal erlebt. Auch die Atmosphäre im Raum ist ruhig, gedämpft, die Leute unterhalten sich ruhig, völlig aggressionslos. Emotionslos? Einige von ihnen sind seltsam angezogen, fast schon kostümiert, obwohl es bis zum Karneval noch lange hin ist: altertümliche Anzüge an einigen Männern und ebensolche, wenngleich leicht frivole Kleider an den Frauen, darunter auch Kleidungsstücke aus den 1950er- und 60er-Jahren. Er weiß wirklich nicht, wer von all den Leuten hier Partygäste sind und wer nicht, und „Marieluise“ ist zumindest in diesem Teil der Gaststätte nirgends zu sehen. So beschließt er, anstatt den Wirt nach der Party zu fragen, der sich ohnehin wieder dieser schönen rothaarigen Frau zugewandt hat, sein Glas zu nehmen und in Richtung des Saals zu schlendern.</p>
<p>Auf dem Gang dorthin kommt ihm eine Frau entgegen, die ihn mit einem Hallo grüßt, doch bevor er etwas erwidern kann, ist sie schon an ihm vorbei. Ihre Stimme erinnert ihn an jemand, doch ihr Aussehen kommt ihm völlig unbekannt vor. Er schaut ihr nach, doch sie ist schon um die Ecke in Richtung des Schankraums, aus dem er gerade kommt, verschwunden. Werde bestimmt später noch das Vergnügen haben, sie kennenzulernen, denkt er und geht weiter.</p>
<p>Je näher er dem Saal kommt, desto mehr erkennt er die Musik, die er die ganze Zeit schon im Hintergrund vernommen hatte: Es sind alles Musikstücke aus seiner Jugend, Endsechziger-Westcoast-Sound aus den USA, Siebzigerjahre-Rock der psychedelischen Art und Folk-Rock aus England, Krautrock, dazwischen aber auch Leichteres, was sich damals so Pop nannte. Als er ihn betritt, fühlt er sich auch noch durch die Lightshow mit diesen bunten, plasmaartigen Tropfen, die an eine der Wände projiziert wird, zurück in Zeiten, die lange vorbei sind. Der Raum ist sonst fast dunkel, nur ein paar vereinzelte Kerzen und eine altertümliche Stehlampe in einer Ecke versuchen ihn zu erhellen. Es sind nicht sehr viele Leute hier; manche bewegen sich langsam zur Musik, andere sitzen in sich versunken (träumend? Wartend?), nur wenige unterhalten sich. Nicht nur der Rauch von Zigaretten liegt in der Luft, und er kann nur mühsam einzelne Gesichter erkennen.</p>
<p>Als sich seine Augen an das dämmrige Licht gewöhnt haben, meint er sehen zu können, dass hier anscheinend ausschließlich Frauen anwesend sind. Und inzwischen haben sich die Blicke von wenigstens einigen von ihnen ihm zugewandt &#8230;</p>
<p>(Fortsetzung folgt.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Benzinpreise</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2012/04/02/benzinpreise/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 17:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Technik und Umwelt]]></category>

		<category><![CDATA[Markt und Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es gibt Themen, von denen ich nie gedacht hätte, sie hier einmal zu behandeln. Eins davon sind die Benzinpreise, über deren Höhe sich gerade wieder heftig aufgeregt wird.
Aber es gibt mir zu denken, wenn ich täglich irgendwo mindestens ein Kraftfahrzeug sehe, das mitunter minutenlang und bis zu länger als einer halben Stunde mit laufendem Motor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.ronaldfilkas.de/__oneclick_uploads/2012/04/320px-exhaust.jpg" target="_blank" title="Abgase (Foto: Wikimedia Commons, Lizenz: gemeinfrei)"><img src="http://blog.ronaldfilkas.de/__oneclick_uploads/2012/04/320px-exhaust.thumbnail.jpg" alt="Abgase (Foto: Wikimedia Commons, Lizenz: gemeinfrei)" /></a></p>
<p><strong>Es gibt Themen, von denen ich nie gedacht hätte, sie hier einmal zu behandeln. Eins davon sind die Benzinpreise, über deren Höhe sich gerade wieder heftig aufgeregt wird.</strong></p>
<p>Aber es gibt mir zu denken, wenn ich täglich irgendwo mindestens ein Kraftfahrzeug sehe, das mitunter minutenlang und bis zu länger als einer halben Stunde mit laufendem Motor steht, sei es, um zu telefonieren, sei es, um es warmlaufen zu lassen (ja, auch das gibt es noch immer!), sei es, um sich darin von der Freundin zu verabschieden, sei es, um etwas am Straßenrand einzukaufen, sei es, um etwas zu entladen, sei es, um darin auf jemanden zu warten, und zwar Fahrzeuge <strong>aller </strong>Klassen, Alter und Zustände.</p>
<p>Den Vogel schoss kürzlich abends ein Wagen mit polnischem Kennzeichen ab, der in einem Wohngebiet verschlossen und mit abgezogenem Zündschlüssel geparkt stand — mit laufendem Motor, vom Fahrer weit und breit keine Spur!</p>
<p>Solange ich stehende Autos mit laufendem Motor sehe, <strong>können </strong>die Benzinpreise einfach noch nicht hoch genug sein!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Holocaust</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2012/03/30/holocaust/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 21:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Sprache und Austausch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich kann das Wort nicht mehr hören: Holocaust.
Es wird seit dem gleichnamigen Film inzwischen ausschließlich verwendet, um etwas auszudrücken, wofür einem die Worte fehlen, fehlen sollten. Aber die Benutzung eines Fremdworts erscheint wie eine Ausflucht, eine Ersetzung, fast schon wie ein Euphemismus für das, was das Wort eigentlich bedeutet: „Tötung einer großen Anzahl von Menschen“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABundesarchiv_Bild_183-R69919%2C_KZ_Auschwitz%2C_Brillen.jpg" target="_blank" title="Bundesarchiv, Bild 183-R69919 / CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons"><img src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/Bundesarchiv_Bild_183-R69919%2C_KZ_Auschwitz%2C_Brillen.jpg" alt="Bundesarchiv Bild 183-R69919, KZ Auschwitz, Brillen" width="512" /></a></p>
<p>Ich kann das Wort nicht mehr hören: Holocaust.</p>
<p>Es wird seit dem gleichnamigen Film inzwischen ausschließlich verwendet, um etwas auszudrücken, wofür einem die Worte fehlen, fehlen sollten. Aber die Benutzung eines Fremdworts erscheint wie eine Ausflucht, eine Ersetzung, fast schon wie ein Euphemismus für das, was das Wort eigentlich bedeutet: „Tötung einer großen Anzahl von Menschen“. Es macht das Grauen darüber erträglich, anonymisiert quasi das Entsetzen, das sich beim Sprechen über diese „größte moralische und demographische Katastrophe in der modernen europäischen Geschichte“ (der Historiker Timothy Snyder) einstellt.</p>
<p>Warum benennen wir es nicht mit dem Wort, das „Holocaust“ am besten ersetzt? Nämlich schlicht und einfach mit „Massenmord“!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fördern und Fordern</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2012/03/04/foerdern-und-fordern/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 02:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leben und Arbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Von während eines Beschäftigungsverhältnisses gezahltem Arbeitslosengeld II und anderen Widersprüchen
Die Jobcenter machen seit der Hartz-IV-Reform mit ihrem Slogan „Fördern und Fordern“ von sich reden. Auch beim Autor. Zuerst fördern sie ihn mit „Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)“, obwohl er seit Wochen in einem Arbeitsverhältnis steht und sich davor ordentlich abgemeldet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AAA-Leipzig.jpg" target="_blank" title="Bettenburg at de.wikipedia [CC-BY-SA-2.0-de (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en)], vom Wikimedia Commons"><img src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/45/AA-Leipzig.jpg/128px-AA-Leipzig.jpg" alt="AA-Leipzig" width="128" /></a></p>
<h2>Von während eines Beschäftigungsverhältnisses gezahltem Arbeitslosengeld II und anderen Widersprüchen</h2>
<p><strong>Die Jobcenter machen seit der Hartz-IV-Reform mit ihrem Slogan „Fördern und Fordern“ von sich reden. Auch beim Autor. Zuerst fördern sie ihn mit „Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)“, obwohl er seit Wochen in einem Arbeitsverhältnis steht und sich davor ordentlich abgemeldet hat, und dann kommen sie mit Forderungen: Das zu viel überwiesene Geld soll zurückgezahlt werden! Dass sie sich dabei als so unfähig erweisen wie schon beim Fördern, das mag hier in einer Chronik der Ereignisse erzählt werden.</strong></p>
<p>Nach längerer Arbeitslosigkeit ist man dankbar für jede neue Stelle, und wenn diese dann auch noch den Qualifikationen entspricht, die man mitbringt, umso mehr! So geschehen im letzten Jahr, als ab Ende Mai 2011 eine Festanstellung als Korrektor im Rahmen einer Personalüberlassung winkte.</p>
<p>Da im folgenden Monat ein Termin bei seiner persönlichen Ansprechpartnerin anstand, die sich mit ihm sicher wieder über seine Bemühungen bei der Arbeitssuche („fordern“) unterhalten und ihm irgendwelche relativ unterqualifizierte oder, im Gegenteil, ziemlich überqualifizierte Stellen („fördern“) anbieten wollte, sagte der Autor mit dem der „Einladung“ beiliegenden Formblatt diese mit der Begründung ab, dass er ab Ende Mai in einer neuen Anstellung stehen wird. Dies wurde auch registriert, denn keine zwei Wochen später erging ihm eine Aufforderung, dem Jobcenter eine Kopie des Arbeitsvertrags zukommen zu lassen, der er innerhalb einer Woche nachkam.</p>
<p>Es ist zwar üblich, dass bei einer neuen Stelle davon ausgegangen wird, dass das erste Gehalt frühestens erst nach einem Monat auf dem eigenen Konto sein wird und man bis dahin nichts hat, sodass man für den ersten Monat nochmals eine Zahlung erhält, die auf Kreditbasis gewährt wird, aber das Erstaunen des Autors war groß, als dies auch noch im nächsten Monat geschah!</p>
<p>Die neue Stelle selbst entpuppte sich leider bald als ein Schlag ins Wasser und wurde auch nach wenigen Wochen gekündigt, doch standen nun knapp zwei Monate Leistungsbezug an, für die der Autor zusätzlich sein wohlverdientes Gehalt bekam. Oder umgekehrt. Das Jobcenter reagierte jedenfalls nun endlich, und zwar in Form einer „Anhörung gemäß § 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X)“ vom 25. August 2011 mit dem Inhalt, dass er für die Zeit vom „01.07.2011 bis 31.07.2011 Arbeitslosengeld II in Höhe von [&#8230;] zu Unrecht bezogen“ und „Sie die Überzahlung verursacht, da Sie eine für den Leistungsanspruch erhebliche Änderung in Ihren Verhältnissen nicht angezeigt haben.“</p>
<p>Wie bitte? Der Autor legte sofort Widerspruch ein, denn er ist der Ansicht, dass er diese „erhebliche Änderung“ sehr wohl angezeigt hatte und diese auch registriert wurde, denn er erhielt ja eine Aufforderung („fordern“) zur Vorlage des Arbeitsvertrags, der er nachgekommen ist, und dass die Stelle nicht wie angegeben bis zum 31. Juli, sondern nur bis zum 22. Juli ausgeübt wurde.</p>
<p>Mit Schreiben vom 9. September erging ihm ein „Aufhebungs- und Erstattungsbescheid“ des Jobcenters, der erneut einen falschen Zeitraum enthielt: Diesmal sollte die Beschäftigung sogar bis zum 31. August 2011 stattgefunden haben! So erfolgte am 25. September ein erneuter „Widerspruch unter Verweis auf § 45 Abs. 2 SGB X“ mit u. a. folgendem Wortlaut: „Begründung: Die Veränderungen in den Vermögens- und Einkommensverhältnissen wurden dem Jobcenter nachweislich mitgeteilt, sodass mich kein Verschulden trifft. Zudem ist der im o. g. Schreiben genannte Erstattungszeitraum ‚1. Juli 2011 — 31. August 2011‘ erneut falsch, da die Beschäftigung nachweislich nur bis zum 22. Juli ausgeübt wurde und daher für den Monat August 2011 keine Berechtigung für eine Erstattung vorliegt.“</p>
<p>Mit Schreiben vom 23. Oktober 2011: „Mahnung“ der Inkassostelle der Bundesagentur für Arbeit (BA) inklusive Erhebung einer Mahngebühr! Sofortiger erneuter Widerspruch per E-Mail mit Hinweis auf das Widerspruchsverfahren und die Unrechtmäßigkeit der Verrechnung von Forderungen mit laufenden Leistungen. Kurz darauf Antwort auf ebendiesem Weg: Von einem Widerspruch gegen die Verfügung ist der Inkassostelle nichts bekannt.</p>
<p>Mit Schreiben vom 24. November (!) 2011: Bestätigung des Jobcenters, dass der Widerspruch vom 25. September „am 27. September 2011“ eingegangen ist.</p>
<p>22. Dezember 2011: sicherheitshalber das Girokonto auf ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umgestellt.</p>
<p>Mit Schreiben vom 11. Februar 2012: „Mahnung“ der Inkassostelle der BA ohne Angabe, auf welche Forderung sich diese bezieht, aber mit dem Hinweis, dass „die am 01.02.2012 fällige Rate [&#8230;] bisher nicht vollständig eingegangen“ ist!</p>
<p>Hä? Da über den Widerspruch noch nicht entschieden wurde, kann also auch keine Abmachung über eine Ratenzahlung getroffen worden sein! Und was, bitte, heißt zudem „nicht vollständig“? Der Autor hat bisher keinen einzigen Cent überwiesen, also auch keine unvollständige Rate! Also:</p>
<p>21. Februar 2012: Antwort des Autors per E-Mail: „Sie schicken mir eine Mahnung mit einer Forderung, ohne anzugeben, auf welchen Sachverhalt sich diese bezieht. Da ich gegen einen früher ergangen Bescheid Widerspruch eingelegt habe, über den meines Wissens noch nicht entschieden wurde, ist mir also auch keine Abmachung über eine Einigung hinsichtlich einer Ratenzahlung bekannt. Bitte begründen Sie also Ihre Forderung!“</p>
<p>Mit Schreiben vom 22. Februar 2012: erneute „Mahnung“ der BA mit erneuter Erhebung von Mahngebühren.</p>
<p>Mit Schreiben vom 7. März 2012: „Einziehung von Forderungen“ der BA: „Ihr Schreiben habe ich an die Agentur für Arbeit Frankfurt weitergeleitet. Sie erhalten von dort weitere Nachricht.“ Welches Schreiben? Aber immerhin &#8230;</p>
<p>Mit Schreiben vom 28. März 2012: „Vollstreckungsbescheid“ des Hauptzollamts Gießen, Vollstreckungsstelle. Aha, endlich wird mal ein Zeitraum genannt, auf den sich die Forderung bezieht: Es geht nämlich um eine berechtigte alte vom Dezember 2010, als der Autor eine geringfügige Beschäftigung (400-Euro-Job) mit unregelmäßig hohem Nebenverdienst hatte, und gar nicht um die oben beschriebene. Aber das wurde doch schon mit den Leistungen für den Folgemonat verrechnet und einbehalten?</p>
<p>Seit dem 1. Februar 2012 ist der Autor in einer neuen Stelle, mit der er bisher sehr zufrieden ist. Vorher hat er sich natürlich bei seiner persönlichen Ansprechpartnerin abgemeldet und ihr nach Erhalt auch sofort eine Kopie des Arbeitsvertrags zugesandt. Für den Monat Februar erhielt er üblicherweise (siehe oben) nochmals seine Leistungen, da die erste Gehaltsüberweisung ja erst gegen Ende des Monats erfolgte, aber was musste er zu seinem erneuten Erstaunen feststellen? Mit seinem Gehalt erfolgte gleichzeitig eine weitere Leistungsüberweisung der BA für den Monat März!</p>
<p>21. März 2012: Rücküberweisung dieser Leistungen.</p>
<p>Mit Schreiben vom 24. April 2012: „Aufhebungs- und Erstattungsbescheid“ des Jobcenters, worin wird die Rückzahlung der Leistungen für den „Erstattungszeitraum 1. Februar 2012 — 31. März 2012“ gefordert wird.</p>
<p>Selten trifft ein geflügeltes Wort wie das von der einen Hand, die nicht weiß, was die andere tut, so zu wie hier. Auf weitere Überraschungen darf gewartet werden &#8230;</p>
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		<title>140 Zeichen (14)</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2012/02/28/140-zeichen-14/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 21:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[140-Zeichen-Texte]]></category>

		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wahrheit und die Mitte
Ich mag es nicht, wenn man sagt: „Die Wahrheit liegt in der Mitte“. Die Mitte ist das Problem.
(Eins von vielen guten Zitaten aus dem Hörspiel „Die Menschen — genau wie im realen Leben — sind unterschiedlich“ von Franziska Müller und Tobias Lambrecht, Regie: Johannes Mayr, Produktion: Schweizer Radio DRS 2011.)
The truth [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Wahrheit und die Mitte</h2>
<blockquote><p>Ich mag es nicht, wenn man sagt: „Die Wahrheit liegt in der Mitte“. Die Mitte ist das Problem.</p></blockquote>
<p>(Eins von vielen guten Zitaten aus dem Hörspiel „Die Menschen — genau wie im realen Leben — sind unterschiedlich“ von Franziska Müller und Tobias Lambrecht, Regie: Johannes Mayr, Produktion: Schweizer Radio DRS 2011.)</p>
<h2>The truth and the middle</h2>
<blockquote><p>I do not like it when they say: “The truth lies in the middle”. The middle is the problem.</p></blockquote>
<p>(One form many good citations from the radio play “Die Menschen — genau wie im realen Leben — sind unterschiedlich” by Franziska Müller and Tobias Lambrecht, direction: Johannes Mayr, production: Swiss Radio DRS 2011.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutschland wider Deutschland</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2012/01/31/deutschland-wider-deutschland/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[140-Zeichen-Texte]]></category>

		<category><![CDATA[Lyrik und Prosa]]></category>

		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.ronaldfilkas.de/2012/01/31/deutschland-wider-deutschland/</guid>
		<description><![CDATA[von Friedrich von Logau
Das Eisen zeugt ihm selbst den Rost, von dem es wird verzehret;
Wir Deutschen haben selbst gezeugt die, die uns jetzt verheeret.
(Friedrich von Logau, geboren 1604 oder 1605, gestorben 1655)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Friedrich von Logau</p>
<blockquote><p>Das Eisen zeugt ihm selbst den Rost, von dem es wird verzehret;<br />
Wir Deutschen haben selbst gezeugt die, die uns jetzt verheeret.</p></blockquote>
<p>(Friedrich von Logau, geboren 1604 oder 1605, gestorben 1655)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Geschützt: Carolas Fantasie</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2012/01/23/carolas-fantasie/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lyrik und Prosa]]></category>

		<category><![CDATA[Erotik und Sexualität]]></category>

		<category><![CDATA[Träume und Fantasien]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.]]></description>
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		</item>
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		<title>140 Zeichen (13)</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2012/01/17/140-zeichen-13/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[140-Zeichen-Texte]]></category>

		<category><![CDATA[Reisen und Länder]]></category>

		<category><![CDATA[Information und Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Renner im Netz
Das muss ich unbedingt filmen und ins Netz stellen, das wird der Renner, dachte sich Schmitt, kurz bevor er mit dem Schiff unterging.
The hit in the Net
This, I must absolutely film and post onto the Net, that will be the hit, thought Schmitt, shortly before he went down with the ship.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ACollision_of_Costa_Concordia_27.jpg" target="_blank" title="Kollision der Costa Concordia von Rvongher (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], durch Wikimedia Commons"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/68/Collision_of_Costa_Concordia_27.jpg/256px-Collision_of_Costa_Concordia_27.jpg" alt="Collision of Costa Concordia 27" width="256" /></a></p>
<h2>Der Renner im Netz</h2>
<p>Das muss ich unbedingt filmen und ins Netz stellen, das wird der Renner, dachte sich Schmitt, kurz bevor er mit dem Schiff unterging.</p>
<h2>The hit in the Net</h2>
<p>This, I must absolutely film and post onto the Net, that will be the hit, thought Schmitt, shortly before he went down with the ship.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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