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	<title>Ronalds Notizen</title>
	<link>http://blog.ronaldfilkas.de</link>
	<description>»Die Ideale sind im Eimer; halten wir uns an die Utopie!« (Gustave Flaubert: Bouvard und Pécuchet/Hörspielfassung von Thomas Fritz, Deutschlandradio Berlin 1994)</description>
	<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 16:00:05 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Würfel Zucker</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2010/08/26/wurfel-zucker/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 16:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sprache und Austausch]]></category>

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		<description><![CDATA[Leerzeichen in Komposita
Neben den auch hier behandelten Binnenmajuskeln („MySchachSinn“) erobert eine andere schriftsprachliche Erscheinung zunehmend unser Leben: die Leerzeichen in Komposita. Diese Leerstellen in zusammengesetzten Wörtern können allerdings mehr als jene zu erheblicher Verwirrung beitragen: Soll der Text im Titel als Aufforderung verstanden werden, (mit) Zucker zu würfeln?
Die Anwender der „Deppenleerzeichen“, wie sie auch genannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Leerzeichen in Komposita</h2>
<p>Neben den auch hier behandelten Binnenmajuskeln („<a href="http://blog.ronaldfilkas.de/2010/08/12/myschwachsinn/">MySchachSinn</a>“) erobert eine andere schriftsprachliche Erscheinung zunehmend unser Leben: die Leerzeichen in Komposita. Diese Leerstellen in zusammengesetzten Wörtern können allerdings mehr als jene zu erheblicher Verwirrung beitragen: Soll der Text im Titel als Aufforderung verstanden werden, (mit) Zucker zu würfeln?</p>
<p>Die Anwender der „Deppenleerzeichen“, wie sie auch genannt werden, scheinen nicht darüber nachgedacht zu haben, wie missverständlich ihre Wortkreationen sein können. „Trink Wasser für Hunde“ scheint zunächst eine eindeutige Aufforderung zu sein, den lieben Tierchen das Wasser wegzutrinken. Wenn der Verfasser „Stadt Bücherei“ liest/hört, muss er irgendwie an „statt Bücherei“ denken, was die Erfinder solcher Wortkreationen wohl bewogen hat, anstatt in einem Buch über korrekte Schreibweisen zu suchen, sie sich lieber aus den Fingern zu saugen.</p>
<p>Ihren Ursprung scheinen diese unsinnigen Leerzeichen in der englischen Sprache zu haben, in der Komposita immer getrennt geschrieben werden; auch Unsicherheiten in der Getrennt- oder Zusammenschreibung mögen eine Rolle spielen. Vor allem aber dürfte die Werbung zur Verbreitung dieser Unsitte beigetragen haben, die damit die Bedeutung der einzelnen Bestandteile gleichsetzen will.</p>
<p>Gleichsetzen?</p>
<p>Tüten Suppen? Also meine nicht! Ihre etwa?</p>
<p>U-Bahn Wagen oder Sport Wagen? Um Himmels willen, nein, lieber zu Fuß und kein Sport!</p>
<p>Links zum Thema:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leerzeichen_in_Komposita" target="_blank" rel="nofollow">Leerzeichen in Komposita – Wikipedia</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,436724,00.html" target="_blank" rel="nofollow">Zwiebelfischchen: Trink Wasser für Hunde! - SPIEGEL ONLINE</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,333774,00.html" target="_blank" rel="nofollow">Zwiebelfisch: Dem Wahn Sinn eine Lücke - SPIEGEL ONLINE</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,666094,00.html" target="_blank" rel="nofollow">Zwiebelfisch: Tüten Suppe aus der Suppen Tüte - SPIEGEL ONLINE</a><br />
<a href="http://www.deppenleerzeichen.de/" target="_blank" rel="nofollow">Deppenleerzeichen | Alleinstellungsmerkmal</a><br />
<a href="http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2004/02/13/a0305" target="_blank" rel="nofollow">die wahrheit: Rettet das Divis! - taz.de</a><br />
<a href="http://labuschin.com/journal/deppen-leerzeichen" target="_blank" rel="nofollow">Das Deppen Leerzeichen | Labuschin Webdesign</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internship Interview</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2010/08/24/internship-interview/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 22:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leben und Arbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[So ein Vorstellungsgespräch für ein Praktikum (Internship interview) kann schon zu einer Herausforderung an bestimmte Charaktereigenschaften werden (in englischer Sprache):




The Hollow Men


Internship Interview


www.comedycentral.com








Roast of David Hasselhoff
Big Lake
It&#8217;s Always Sunny in Philadelphia







]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ein Vorstellungsgespräch für ein Praktikum (<em>Internship interview)</em> kann schon zu einer Herausforderung an bestimmte Charaktereigenschaften werden (in englischer Sprache):<br />
<body></p>
<table style='font:11px arial; color:#333; background-color:#f5f5f5' cellpadding='0' cellspacing='0' width='360' height='353'>
<tbody>
<tr style='background-color:#e5e5e5' valign='middle'>
<td style='padding:2px 1px 0px 5px;'><a target='_blank' style='color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.comedycentral.com/shows/hollow_men/index.jhtml'>The Hollow Men</a></td>
</tr>
<tr style='height:14px;' valign='middle'>
<td style='padding:2px 1px 0px 5px;'><a target='_blank' style='color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.comedycentral.com/videos/index.jhtml?videoId=15375&#038;title=internship-interview'>Internship Interview</a></td>
</tr>
<tr style='height:14px; background-color:#353535' valign='middle'>
<td style='padding:2px 5px 0px 5px; width:360px; overflow:hidden; text-align:right'><a target='_blank' style='color:#96deff; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.comedycentral.com/'>www.comedycentral.com</a></td>
</tr>
<tr valign='middle'>
<td style='padding:0px;'><embed style='display:block' src='http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:15375' width='360' height='301' type='application/x-shockwave-flash' wmode='window' allowFullscreen='true' flashvars='autoPlay=false' allowscriptaccess='always' allownetworking='all' bgcolor='#000000'></embed></td>
</tr>
<tr style='height:18px;' valign='middle'>
<td style='padding:0px;'>
<table style='margin:0px; text-align:center' cellpadding='0' cellspacing='0' width='100%' height='100%'>
<tr valign='middle'>
<td style='padding:3px; width:33%;'><a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.comedycentral.com/shows/roast-david-hasselhoff/index.jhtml'>Roast of David Hasselhoff</a></td>
<td style='padding:3px; width:33%;'><a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.comedycentral.com/shows/big-lake/index.jhtml'>Big Lake</a></td>
<td style='padding:3px; width:33%;'><a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.comedycentral.com/shows/sunny/index.jhtml'>It&#8217;s Always Sunny in Philadelphia</a></td>
</tr>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></body></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Solidarität unter Rauchern</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2010/08/20/solidaritaet-unter-rauchern/</link>
		<comments>http://blog.ronaldfilkas.de/2010/08/20/solidaritaet-unter-rauchern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 22:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Träume und Fantasien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Traum
Ich bin in einer kleinen Gaststätte. Vorne macht jemand Musik, ein Besucher raucht. Ich sitze hinter einem Klavier, das mitten im Raum steht, der letzte freie Platz. Auch ich mache mir automatisch eine Zigarette an, bis mir einfällt, dass man nicht rauchen darf. Ich lege meine Zigarette auf den Rand eines Aschenbechers, damit sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Traum</h2>
<p>Ich bin in einer kleinen Gaststätte. Vorne macht jemand Musik, ein Besucher raucht. Ich sitze hinter einem Klavier, das mitten im Raum steht, der letzte freie Platz. Auch ich mache mir automatisch eine Zigarette an, bis mir einfällt, dass man nicht rauchen darf. Ich lege meine Zigarette auf den Rand eines Aschenbechers, damit sie von allein ausgeht.</p>
<p>Zwei Polizisten kommen herein. Wahrscheinlich hat einer der Gäste oder der Wirt sie gerufen. Sie gehen auf den Raucher zu und einer nimmt ihn mit vor die Tür. Der andere sieht die noch leicht rauchende Zigarette im Aschenbecher und bleibt vor mir stehen. Darauf protestiert ein anderer Gast, indem er sich demonstrativ eine Zigarette anzündet und zu rauchen beginnt. Der im Lokal verbliebene Polizist schreit etwas von: „Sind Sie wahnsinnig geworden?“ Ich nehme die noch glimmende Zigarette wieder auf und rauche auch weiter&nbsp;&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>MySchwachSinn</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2010/08/12/myschwachsinn/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sprache und Austausch]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Präfix „My“ und die Binnenmajuskel
Nicht nur alle möglichen realen oder virtuellen Ortschaften oder Dinge um das Präfix „My“ zu ergänzen, wie etwa das Einkaufszentrum „MyZeil“ in Frankfurt am Main oder das Internetportal „myheimat“ („Bürger berichten aus Deutschland“!), sondern auch die sprachliche Eigenart, eine Binnenmajuskel wie etwa bei „BahnCard“, „CityForum“ oder „OldtimerCity“ zu verwenden, scheinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Präfix „My“ und die Binnenmajuskel</h2>
<p>Nicht nur alle möglichen realen oder virtuellen Ortschaften oder Dinge um das Präfix „My“ zu ergänzen, wie etwa das Einkaufszentrum „MyZeil“ in Frankfurt am Main oder das Internetportal „myheimat“ („Bürger berichten aus Deutschland“!), sondern auch die sprachliche Eigenart, eine Binnenmajuskel wie etwa bei „BahnCard“, „CityForum“ oder „OldtimerCity“ zu verwenden, scheinen zeitgemäß geworden zu sein. Aber was soll damit eigentlich erreicht werden?</p>
<p><a href="http://blog.ronaldfilkas.de/__oneclick_uploads/2010/08/368px-camelcasesvg.png" target="_blank" title="CamelCase (Wikimedia Commons/Silver Spoon Sokpop)"><img src="http://blog.ronaldfilkas.de/__oneclick_uploads/2010/08/368px-camelcasesvg.png" alt="CamelCase (Wikimedia Commons/Silver Spoon Sokpop)" /></a></p>
<p>Während das genannte Präfix wohl eine gewisse persönliche Verbundenheit suggerieren soll, selbst wenn die Angesprochenen über keinerlei Englischkenntnisse verfügen und daher einfach nur lächerlich ist, sind die großen Buchstaben mitten im Wortinneren doch ziemlich merkwürdig, wenn nicht gar geradezu komisch! Im Englischen und in Programmiersprachen werden sie als <em>„CamelCase“</em> oder <em>„Camel Caps“</em> bezeichnet, weil sie wie die Höcker eines Kamels hervortreten. Das Binnen-I zur Gleichberechtigung der Geschlechter in der Sprache, von der taz einmal als „<a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/die-erektion-im-text/" target="_blank" rel="nofollow">Die Erektion im Text</a>“ bezeichnet (obwohl selbst einer der Vorreiter), ist inzwischen zugunsten der korrekten Schreibweise mit „/-innen“ zum Glück weitgehend verschwunden. Dafür verbreiten sich andere Anwendungen von anderen Binnenversalien immer mehr. Soll damit eine gewisse Weltläufigkeit demonstriert werden, ein weiterer (Pseudo-)Anglizismus, der zeigen soll, wie international wir doch „aufgestellt“ sind? Ein revolutionärer, gar anarchistischer Umgang mit der Sprache, der mit Althergebrachtem brechen soll, so wie die Errungenschaften, die mit einem Wort mit einer Binnenmajuskel benannt werden? Ein Heischen nach Aufmerksamkeit und Beachtung? Oder einfach zu faul, einen Bindestrich oder einen Wortzwischenraum zu setzen?</p>
<p>„MySchwachSinn“, könnte man den Erfindern solcher Wortkreationen unterstellen, wenn es ihnen nicht bitterernst damit wäre! Doch da diese zeitgenössische Idee als reichlich unausgegoren und noch nicht weitgehend genug erscheint, ist eine weitere Neuerung vorzuschlagen: warum nicht komPlett auf die regeln der großUndKleinSchreibung &amp; der zeichenSetzung verZichten &amp; stattDessen alle wörter zusammenSchreiben &amp; nach wortBestandTeilen + binnenMajuskeln ausStatten, da+ es auch jeder verSteht, ? sich worte zusammenSetzen? OderVielleichtGleichAllesZusammenSchreiben?</p>
<p>„Große Binnenbuchstaben haben einen Touch von Hermaphroditismus, Autogamie, wenn nicht überhaupt von Fortpflanzungsfeindlichkeit“, schrieb ein(e) „Owi I8“ in einem <a href="http://derstandard.at/plink/2690767?sap=2&amp;_pid=5716335#pid5716335" target="_blank" rel="nofollow">Forum von derStandard.at</a>.</p>
<p>Übrigens: Die Firma Microsoft firmierte bei der Gründung 1975 noch als „Micro-soft“; den Sprung zum Weltunternehmen schaffte sie auch ohne eine Binnenmajuskel &#8230;</p>
<p>Links zum Thema:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Binnenmajuskel" target="_blank" rel="nofollow">Binnenmajuskel – Wikipedia</a><br />
Goethe-Institut: „<a href="http://www.goethe.de/ges/spa/siw/de4465280.htm" target="_blank" rel="nofollow">Sprache im Wandel. Die BinnenMajuskel – SchreibUngetüm aus der MarketingAbteilung</a>“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>People are Strange</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2010/08/07/people-are-strange/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 01:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Information und Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[When you&#8217;re strange, faces come out of the rain, when you&#8217;re strange. No one remembers your name, when you&#8217;re strange, when you&#8217;re strange.
(aus People are Strange, Words &#38; Music by: The Doors)
Auch fast vierzig Jahre nach dem Tod von Jim Morrison haben The Doors und ihre Musik nichts von ihrer Anziehungskraft verloren: Angeblich verkaufen sie immer noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><em>When you&#8217;re strange, faces come out of the rain, when you&#8217;re strange. No one remembers your name, when you&#8217;re strange, when you&#8217;re strange.</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>(</em>aus <em>People are Strange, Words &amp; Music by: The Doors)</em></p></blockquote>
<p>Auch fast vierzig Jahre nach dem Tod von Jim Morrison haben The Doors und ihre Musik nichts von ihrer Anziehungskraft verloren: Angeblich verkaufen sie immer noch weltweit eine Million Tonträger pro Jahr. „<em>Strange“</em> sind sie also keineswegs! Der neue Film „<em>The Doors: When You&#8217;re Strange“</em> von Tom DiCillo versucht von Neuem, dieses Phänomen zu beleuchten.</p>
<p>Um es vorwegzunehmen: Für diejenigen, die zu deren „Lebzeiten“ schon Anhänger dieser Band waren, bietet dieser Film keine inhaltlichen Neuigkeiten, über die man nicht schon damals hätte verfügen können. Es kursierten auch ohne Internet reichlich Materialien, die für deren Fans von Interesse waren: Fotos (etwa von ihrem geheimen Auftritt auf dem Frankfurter Römerberg am helllichten Nachmittag), Kopien von Zeitungsausschnitten aus den USA (die übrigens schon damals belegten, dass Morrison während des legendären Auftritts in Miami keineswegs das Geschlechtsteil seines Gitarristen Robby Krieger in den Mund genommen hatte, weshalb er später auf der Bühne verhaftet wurde), Notenbücher mit Texten, natürlich „<em>Bootlegs“</em> (illegale Konzertmitschnitte) bis hin zu einer inoffiziellen Biografie Morrisons des rührigen Ulrich Heumann, bei dem man mittels Briefkontakt Informationen suchen und tauschen konnte. (Die ganzen „offiziellen“ Morrison-Biografen sind sich unterdes in vielen Punkten reichlich uneinig, besonders, wenn es um den Tod des Sängers geht!) Und dass Morrison mindestens zwei Gedichtbände veröffentlichte („<em>An American Prayer“</em> und „<em>The Lords and The New Creatures“,</em> außerdem gibt es die posthum erschienen „<em>Wilderness: The Lost Writings of Jim Morrison“)</em> war wohl vielen bekannt. Zudem war der Doors-Konzertfilm „<em>A Feast of Friends“</em> von Paul Ferrara aus dem Jahr 1970 bereits in „alternativen“ Kinos zu sehen, weitere folgten!</p>
<p>Der Grund, diesen neuen Film herzustellen, liegt wohl darin, dass das Interesse an dieser wegen Morrisons erotischer und gleichzeitig dämonischer Ausstrahlung und entsprechender Auftritte einst als „gefährlichste Band Amerikas“ bezeichneten Gruppe nicht nur immer noch da ist, sondern dass immer wieder jüngere Leute diese Musik erst neu entdecken. An diese richtet er sich wohl auch in erster Linie: Der weitaus größte Teil der Besucher der vom Verfasser besuchten Vorstellung bewegte sich altersmäßig von etwa Anfang bis Mitte zwanzig. Und es geht ziemlich offensichtlich darum, den Verkauf der Musik der Doors noch weiter anzukurbeln!</p>
<p>So interessant die neu aufgetauchten Foto- und Filmmaterialien von ihren Studioaufnahmen, Fernseh- und Bühnenauftritten sowie von Jim Morrisons eigenem Filmschaffen (das viel zu kurz kommt) aber auch sind: Es wird kein einziges Musikstück ganz ausgespielt, und sei es, dass nur wenige Sekunden zum Ende fehlen, als gälte es, möglichst viele im Film unterzubringen! Und anstatt den Film, der mit einem durch einen Windhauch verlöschenden Streichholz beginnt und endet, auch musikalisch „rund“ enden und etwa das fantastische „<em>The Crystal Ship“</em> oder das düstere „<em>End of the Night“</em> nach einem Gedicht von William Blake ausnahmsweise ganz ausgespielt den Abspann über durchlaufen zu lassen, knallt der Regisseur im Sekundentakt ein Stück an das andere!</p>
<p>Die von Johnny Depp gesprochenen Texte enden mit den Worten, dass nur ein Licht verlöschen kann, das vorher auch gebrannt hat. Jim Morrison mit The Doors, die ihm den idealen musikalischen Rückhalt gaben, hatten gebrannt, was man von dem Film nur sehr bedingt sagen kann. Aber immer noch besser, als sich den Spielfilm „<em>The Doors“</em> von Oliver Stone anzuschauen (der von den verbliebenen Mitgliedern, allen voran vom <em>Keyboarder</em> Ray Manzarek übrigens heftigst kritisiert wurde), denn wenn es etwas gibt, dass sich der Verfasser weder vorstellen kann noch möchte, dann ist es, die Person Jim Morrisons durch einen Schauspieler dargestellt zu sehen!</p>
<p>Links zum Thema:<br />
<a href="http://www.whenyourestrange.de/" target="_blank" rel="nofollow">THE DOORS: WHEN YOU ARE STRANGE</a> (offizielle deutsche Filmseiten, teilweise aber englisch)<br />
<a href="http://www.thedoors.com/" target="_blank" rel="nofollow">The Doors</a> (offizieller Internetauftritt, englisch)<br />
<a href="http://www.warnermusic.de/thedoors/news/" target="_blank" rel="nofollow">Warner Music Germany - The Doors</a> (deutsch)<br />
<a href="http://www.myspace.com/thedoors" target="_blank" rel="nofollow">The Doors bei MySpace Musik</a> (englisch)<br />
<a href="http://www.thedoors.de/" target="_blank" rel="nofollow">The Doors | Die offizielle Homepage</a><br />
<a href="http://www.doors-online.de/" target="_blank">die Pforten der Wahrnehmung</a> („die älteste deutsche Doors-Seite“)<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Doors:_When_You%E2%80%99re_Strange" target="_blank" rel="nofollow">The Doors: When You&#8217;re Strange – Wikipedia</a> (deutsche Version)<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Doors" target="_blank" rel="nofollow">The Doors – Wikipedia</a> (deutsche Version)<br />
<a href="http://www.angelfire.com/music/JimMorrison/Frankfurt.htm" target="_blank">The Doors in Frankfurt</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Menschenrechte</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2010/07/27/menschenrechte/</link>
		<comments>http://blog.ronaldfilkas.de/2010/07/27/menschenrechte/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 21:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.ronaldfilkas.de/2010/07/27/menschenrechte/</guid>
		<description><![CDATA[Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte
[&#8230;]
Artikel 1
Die Menschen werden frei und gleich an Rechten geboren und bleiben es. Soziale Unterschiede dürfen nur im allgemeinen Nutzen begründet sein.
Artikel 2
Der Zweck jeder politischen Vereinigung ist die Erhaltung der natürlichen und unantastbaren Menschenrechte. Diese sind das Recht auf Freiheit, das Recht auf Eigentum, das Recht auf Sicherheit und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte</h2>
<blockquote><p>[&#8230;]</p>
<p><strong>Artikel 1</strong></p>
<p>Die Menschen werden frei und gleich an Rechten geboren und bleiben es. Soziale Unterschiede dürfen nur im allgemeinen Nutzen begründet sein.</p>
<p><strong>Artikel 2</strong></p>
<p>Der Zweck jeder politischen Vereinigung ist die Erhaltung der natürlichen und unantastbaren Menschenrechte. Diese sind das Recht auf Freiheit, das Recht auf Eigentum, das Recht auf Sicherheit und das Recht auf Widerstand gegen Unterdrückung.</p>
<p><strong>Artikel 3</strong></p>
<p>Der Ursprung jeder Souveränität liegt ihrem Wesen nach beim Volke. Keine Körperschaft und kein Einzelner können eine Gewalt ausüben, die nicht ausdrücklich von ihm ausgeht.</p>
<p><strong>Artikel 4</strong></p>
<p>Die Freiheit besteht darin, alles tun zu dürfen, was einem anderen nicht schadet: Die Ausübung der natürlichen Rechte eines jeden Menschen hat also nur die Grenzen, die den anderen Mitgliedern der Gesellschaft den Genuss eben dieser Rechte sichern. Diese Grenzen können nur durch das Gesetz bestimmt werden.</p>
<p><strong>Artikel 5</strong></p>
<p>Das Gesetz darf nur solche Handlungen verbieten, die der Gesellschaft schaden. Alles, was durch das Gesetz nicht verboten ist, darf nicht verhindert werden, und niemand kann gezwungen werden zu tun, was es nicht befiehlt.</p>
<p><strong>Artikel 6</strong></p>
<p>Das Gesetz ist der Ausdruck des allgemeinen Willens. Alle Bürger haben das Recht, persönlich oder durch ihre Vertreter an seiner Gestaltung mitzuwirken. Es muss für alle gleich sein, mag es beschützen oder bestrafen. Da alle Bürger vor ihm gleich sind, sind sie alle gleichermaßen, ihren Fähigkeiten entsprechend und ohne einen anderen Unterschied als den ihrer Eigenschaften und Begabungen, zu allen öffentlichen Würden, Ämtern und Stellungen zugelassen.</p>
<p><strong>Artikel 7</strong></p>
<p>Niemand darf angeklagt, verhaftet oder gefangen gehalten werden, es sei denn in den durch das Gesetz bestimmten Fällen und nur in den von ihm vorgeschriebenen Formen. Wer willkürliche Anordnungen verlangt, erlässt, ausführt oder ausführen lässt, muss bestraft werden; aber jeder Bürger, der kraft Gesetzes vorgeladen oder festgenommen wird, muss sofort gehorchen; durch Widerstand macht er sich strafbar.</p>
<p><strong>Artikel 8</strong></p>
<p>Das Gesetz soll nur Strafen festsetzen, die unbedingt und offenbar notwendig sind, und niemand darf anders als aufgrund eines Gesetzes bestraft werden, das vor Begehung der Straftat beschlossen, verkündet und rechtmäßig angewandt wurde.</p>
<p><strong>Artikel 9</strong></p>
<p>Da jeder so lange als unschuldig anzusehen ist, bis er für schuldig befunden wurde, muss, sollte seine Verhaftung für unumgänglich gehalten werden, jede Härte, die nicht für die Sicherstellung seiner Person notwendig ist, vom Gesetz streng unterbunden werden.</p>
<p><strong>Artikel 10</strong></p>
<p>Niemand soll wegen seiner Anschauungen, selbst religiöser Art, belangt werden, solange deren Äußerung nicht die durch das Gesetz begründete öffentliche Ordnung stört.</p>
<p><strong>Artikel 11</strong></p>
<p>Die freie Äußerung von Meinungen und Gedanken ist eines der kostbarsten Menschenrechte; jeder Bürger kann also frei reden, schreiben und drucken, vorbehaltlich seiner Verantwortlichkeit für den Missbrauch dieser Freiheit in den durch das Gesetz bestimmten Fällen.</p>
<p><strong>Artikel 12</strong></p>
<p>Die Gewährleistung der Menschen- und Bürgerrechte erfordert eine öffentliche Gewalt; diese Gewalt ist also zum Vorteil aller eingesetzt und nicht zum besonderen Nutzen derer, denen sie anvertraut ist.</p>
<p><strong>Artikel 13</strong></p>
<p>Für die Unterhaltung der öffentlichen Gewalt und für die Verwaltungsausgaben ist eine allgemeine Abgabe unerlässlich; sie muss auf alle Bürger, nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten, gleichmäßig verteilt werden.</p>
<p><strong>Artikel 14</strong></p>
<p>Alle Bürger haben das Recht, selbst oder durch ihre Vertreter die Notwendigkeit der öffentlichen Abgabe festzustellen, diese frei zu bewilligen, ihre Verwendung zu überwachen und ihre Höhe, Veranlagung, Eintreibung und Dauer zu bestimmen.</p>
<p><strong>Artikel 15</strong></p>
<p>Die Gesellschaft hat das Recht, von jedem Staatsbeamten Rechenschaft über seine Amtsführung zu verlangen.</p>
<p><strong>Artikel 16</strong></p>
<p>Eine Gesellschaft, in der die Gewährleistung der Rechte nicht gesichert und die Gewaltenteilung nicht festgelegt ist, hat keine Verfassung.</p>
<p><strong>Artikel 17</strong></p>
<p>Da das Eigentum ein unverletzliches und geheiligtes Recht ist, kann es niemandem genommen werden, es sei denn, dass die gesetzlich festgestellte öffentliche Notwendigkeit dies eindeutig erfordert und vorher eine gerechte Entschädigung festgelegt wird.</p></blockquote>
<p>(nur mal so zur Erinnerung: Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte/<em>Déclaration des Droits de l&#8217;Homme et du Citoyen</em> vom  26. August 1789, zitiert nach (sic!) <a href="http://www.elysee.fr/elysee/elysee.fr/allemand/die_institutionen/die_grundtexte/erklarung_der_menschen_und_burgerrechte/erklarung_der_menschen_und_burgerrechte.20609.html" target="_blank" rel="nofollow">Erklärung der Menschen und Bürgerrechte - <em>Présidence de la République</em></a>, überführt in die neue Rechtschreibung! Sie ist einer der Grundtexte, mit denen während der Französischen Revolution die Demokratie und Freiheit in Frankreich begründet wurden, und hatte Einfluss auf die Verfassungen anderer Länder.)</p>
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		<title>Ein dummes Mädchen lieben</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 23:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lyrik und Prosa]]></category>

		<category><![CDATA[Liebe und Beziehungen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Sommersonnenwende, vierter Teil)
„Und Sie suchen jetzt auch jemanden, der Sie eines Tages umbringt?“ fragt er sie, nachdem er von seiner Rauchpause zurückgekehrt war.
Sie hatte sich inzwischen einem Mann zugewandt, der auf der anderen Seite ihres Hockers saß, was ihm einen kleinen Stich in der Herzgegend verursacht, wie er bemerkt. Aber nachdem er wieder an seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>(<a href="http://blog.ronaldfilkas.de/2009/06/23/sommersonnenwende/">Sommersonnenwende</a>, vierter Teil)</h3>
<p>„Und Sie suchen jetzt auch jemanden, der Sie eines Tages umbringt?“ fragt er sie, nachdem er von seiner Rauchpause zurückgekehrt war.</p>
<p>Sie hatte sich inzwischen einem Mann zugewandt, der auf der anderen Seite ihres Hockers saß, was ihm einen kleinen Stich in der Herzgegend verursacht, wie er bemerkt. Aber nachdem er wieder an seinem Platz ist, wendet sie sich wieder ihm zu, was er ebenso feststellt.</p>
<p>„Eigentlich nicht“, antwortet sie, „eher jemanden für das Gegenteil.“</p>
<p>„Aha. Und was wäre das Gegenteil?“</p>
<p>„Das Leben. Außerdem bin ich nicht in dem Gewerbe, in dem Hermine tätig ist. Oder diese Maria“, fügt sie an.</p>
<p>„Ah, Hermine war also in einem ‚Gewerbe‘ tätig! Und in welchem?“</p>
<p>„Dem horizontalen. Sie waren zwar das, was man damals ‚Lebedamen‘ nannte, aber in gewissem Sinn auch Prostitution darstellt. Was auf mich nicht zutrifft.“</p>
<p>„Und &#8230; äh &#8230; welches ‚Gewerbe‘ trifft auf Sie zu?“</p>
<p>„Was glauben Sie denn?“ zwinkert sie ihm zu.</p>
<p>Nachdem sie ihm erzählte, dass sie zwar Literaturwissenschaftlerin ist, aber „nur in einer Bibliothek“ arbeitet, hätte er sich erneut beinah verschluckt. Ein dummes Mädchen lieben, fällt es ihm erneut aus Hesses „Steppenwolf“ ein: „&#8230; und völlig unmöglich hätte es mir geschienen, ein Mädchen länger als eine Stunde zu lieben, das kaum ein Buch gelesen hatte, kaum wußte, was lesen ist, und einen Tschaikowsky von einem Beethoven nicht hätte unterscheiden können.“ Diesmal zitiert er es laut.</p>
<p>„Sie haben einen vorherigen Teil des Satzes vergessen, der da unter anderem lautet: ‚&#8230; ich brachte meine Probleme und Gedanken zu den Frauen mit &#8230;‘!“</p>
<p>„Sie scheinen mit Ihrem Buch weiter zu sein, als es scheint“, kontert er mit einem sarkastischen Unterton, einem Zeig auf den „Steppenwolf“ vor ihr und ohne auf ihre Antwort einzugehen. Zweimal „scheinen“, fällt ihm auf: welch schlechter Stil &#8230;</p>
<p>„Fühlen Sie sich etwa angesprochen?“ kontert wiederum sie, und er meint erneut, den Schalk in ihren Augen zu sehen, wenn nicht gar Belustigung — über ihn!</p>
<p>„Sie machen sich lustig!“ antwortet er mit gespielter Empörung. Doch irgendwie und irgendwo hatte sie ihn auch getroffen.</p>
<p>Er beschließt, diese Bekanntschaft zunächst auf sich beruhen zu lassen, und bestellt zum Abschluss noch einen spanischen Branntwein und die Rechnung. „Wollen Sie auch einen?“ fällt ihm ein sie zu fragen.</p>
<p>„Ergreifen Sie etwa die Flucht, jetzt, da es interessant wird?“</p>
<p>(Fortsetzung folgt)</p>
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		<title>1 Billion Hungry</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 20:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[It is unacceptable that 1 billion people still live in chronic hunger. For this to change, hunger needs to become a priority among political leaders. The more people who sign the petition, the more political pressure can be added.
(Zitat von der Internetseite 1billionhungry.org)

Wie man auf dem Bildschirm-Schnappschuss vom 15. Juli 2010, 21.50 Uhr, erkennen kann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><em>It is unacceptable that 1 billion people still live in chronic hunger. For this to change, hunger needs to become a priority among political leaders. The more people who sign the petition, the more political pressure can be added.</em></p></blockquote>
<p>(Zitat von der Internetseite <a href="http://www.1billionhungry.org/Ronald/" target="_blank" rel="nofollow">1billionhungry.org</a>)</p>
<p><img src="http://blog.ronaldfilkas.de/__oneclick_uploads/2010/07/1billionhungry.jpg" alt="Bildschirm-Schnappschuss der Internetseite 1billionhungry.org vom 15. Juli 2010, 21.50 Uhr, selbst gefertigt." /></p>
<p>Wie man auf dem Bildschirm-Schnappschuss vom 15. Juli 2010, 21.50 Uhr, erkennen kann, haben bis zu diesem Zeitpunkt erst 184 440 Menschen die Petition unterschrieben und sich das Video mit dem Schauspieler Jeremy Irons (<em>„I am mad as hell!“) </em>angesehen. Das sind in Anbetracht der Zahl von etwa einer Million hungernder Menschen weltweit immer noch relativ wenige!</p>
<p>Bitte unterschreibt also <a href="http://www.1billionhungry.org/Ronald/" target="_blank" rel="nofollow">die Petition</a>, falls es euch nicht egal ist, wenn Menschen im 21. Jahrhundert trotz Überfluss immer noch hungern müssen!  Und bitte weitersagen &#8230;</p>
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		<title>Die Mehrheit und die (Nicht-)Raucher</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2010/07/11/die-mehrheit-und-die-nicht-raucher/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 03:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mehrheit?
Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn,
Verstand ist stets bei wen&#8217;gen nur gewesen.
Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
Um Brot und Stiefel seine Stimm verkaufen.
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
Der Staat muß untergehn, früh oder spät,
Wo Mehrheit siegt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>Die Mehrheit?<br />
Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn,<br />
Verstand ist stets bei wen&#8217;gen nur gewesen.<br />
Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?<br />
Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?<br />
Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,<br />
Um Brot und Stiefel seine Stimm verkaufen.<br />
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;<br />
Der Staat muß untergehn, früh oder spät,<br />
Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.</p></blockquote>
<p>Wie aktuell manche Klassiker (hier Friedrich Schiller: Demetrius, erster Aufzug, zitiert nach Projekt Gutenberg-DE) immer noch sein können, zeigte sich wieder einmal am letzten Wochenende. Da haben die Bayern per Volksbegehren für oder gegen ein absolutes Rauchverbot abgestimmt. „Die Mehrheit“ von 61 Prozent habe dafür gestimmt, war oft zu hören und zu lesen.</p>
<p>„Die Mehrheit“? Also „61 Prozent der Bürger“, wie zum Beispiel die sonst so seriöse Frankfurter Rundschau in mehreren Artikeln behauptete, teilweise auch als Zitat von Sebastian Frankenberger vom Aktionsbündnis Nichtraucherschutz?</p>
<p>Dies ist keineswegs der Fall! Noch nicht einmal 38 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung haben an der Abstimmung teilgenommen. <strong>Davon </strong>haben 61 Prozent für ein absolutes Rauchverbot gestimmt! Wie viel Prozent der knapp 9,4 Millionen Wahlberechtigten bei einer Gesamtbevölkerung von über 12,5 Millionen das sind, mag jeder selbst ausrechnen. Vorige Umfragen sollen übrigens ergeben haben, dass zwei Drittel der Bevölkerung keine Probleme mit der bis dato liberalen Lösung haben, die das Rauchen in abgetrennten (!) Nebenräumen oder in Kneipen unter 75 Quadratmeter Größe erlaubte, wenn ein entsprechendes Schild (!) an der Eingangstür angebracht war.</p>
<p>Woher nun dieser Eifer des Initiators Frankenberger und seiner Nichtraucherinitiative? Hat er sich einmal aus Versehen in eine Raucherkneipe verirrt? Seine Freundin beim heimlichen Rauchen erwischt? Oder missionarischer Eifer, wie es von Nichtrauchern immer wieder in Foren und Blogs zu diesem Thema zu lesen ist? Wie kommt es, dass sich Nichtraucher vom Qualm in Kneipen belästigt fühlen, in die sie nie freiwillig einen Fuß setzen würden (sofern sie überhaupt Lokale aufsuchen, was zumindest bei einem Teil von ihnen, wenn nicht gar der Mehrheit bezweifelt werden darf)? Oder etwa doch? Zieht es sie etwa magisch in solche abgetrennten Nebenräume und in Raucherkneipen?</p>
<p>Aha, es geht anscheinend ums Prinzip! Das Prinzip einer „Mehrheit“!</p>
<p>Aus Prinzip fordere ich ein generelles Alkoholverbot!</p>
<p>Wir alle wissen, dass Alkoholkonsum schwere gesundheitliche und gesellschaftliche Schäden hervorruft, nicht nur für den Trinker selbst, sondern auch für Unbeteiligte wie etwa bei Trunkenheitsfahrten! Ich hoffe, dass sich dafür eine Mehrheit findet.</p>
<p>Da wir gerade beim Autofahren sind: Aus Prinzip fordere ich im nächsten Schritt ein generelles Autoverbot. Wir alle wissen, wie gefährlich es nicht nur für die Fahrer selbst, sondern auch für Unbeteiligte sein kann, die plötzlich vom Leben in eine versehrte Zukunft, wenn nicht gleich in den Tod befördert werden, von den gesellschaftlichen Folgekosten ganz zu schweigen. Auch hier bitte ich um eine Mehrheit!</p>
<p>Und da wir gerade bei Leben und Tod sind: Aus Prinzip fordere ich überhaupt ein generelles Lebeverbot! Wir alle wissen &#8230;</p>
<p>Links zum Thema:<br />
Frankfurter Rundschau: „<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2816129_Gastronomie-Bundesweites-Rauchverbot-gefordert.html" target="_blank" rel="nofollow">Gastronomie: Bundesweites Rauchverbot gefordert</a>“ und „<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2813221_Volksentscheid-in-Bayern-Bundesweit-schaerfstes-Rauchverbot.html" target="_blank" rel="nofollow">Volksentscheid in Bayern: Bundesweit schärfstes Rauchverbot</a>“<br />
Wikipedia: „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren_%E2%80%9EF%C3%BCr_echten_Nichtraucherschutz!%E2%80%9C" target="_blank" rel="nofollow">Volksbegehren ‚Für echten Nichtraucherschutz!‘</a>“<br />
Bronski - das FR-Blog: „<a href="http://www.frblog.de/nichtraucher/" target="_blank" rel="nofollow">Das Volk ist nicht bestechlich</a>“ als nur ein Beispiel für die missionarische Ignoranz der Nichtraucher<br />
Adam Soboczynski: „<a href="http://www.zeit.de/2010/28/Spitze-Anti-Raucher-Lobby">Feuer, bitte! Zur Psychologie der Anti-Raucher-Lobby</a>“ in DIE ZEIT vom 8. Juli 2010 (man beachte auch die Kommentare dazu!)</p>
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		<title>Sambafußball</title>
		<link>http://blog.ronaldfilkas.de/2010/06/27/sambafussball/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 01:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sport und Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Was gehen sie einem langsam auf die Nerven, weil sie ein jedes Spiel der brasilianischen Mannschaft vermiesen, sie praktisch verunglimpfen: die Reporter aus den Stadien und die sogenannten „Experten“ in den Studios!
Seit zwei Fußball-Weltmeisterschaften sollte es ihnen bekannt sein, dass die Brasilianer durch ihre Trainer ihr Spiel geändert haben: weg vom früheren „Sambafußball“, der zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was gehen sie einem langsam auf die Nerven, weil sie ein jedes Spiel der brasilianischen Mannschaft vermiesen, sie praktisch verunglimpfen: die Reporter aus den Stadien und die sogenannten „Experten“ in den Studios!</p>
<p>Seit zwei Fußball-Weltmeisterschaften sollte es ihnen bekannt sein, dass die Brasilianer durch ihre Trainer ihr Spiel geändert haben: weg vom früheren „Sambafußball“, der zwar oft wunderschön anzusehen, doch lange reichlich brotlos war. Während ihrer schön spielenden Phase mit vielen Stars und Ballkünstlern zwischen 1974 und 1990 gelang ihnen kein Weltmeistertitel. Man denke nur an das WM-Spiel gegen Argentinien 1990, in dem die brasilianische Mannschaft pausenlos das gegnerische Tor belagerte, Torchance über Torchance hatte, aber der Ball einfach nicht ins Tor wollte, weil ein Tor „zelebriert“, der Ball quasi „ins Tor getragen“, „getanzt“ werden musste. Was folgte? Ein genialer Pass Maradonas auf Caniggia, der nur noch den brasilianischen Torhüter Taffarel ausspielen und einschieben musste. Und damit das Aus!</p>
<p>Und hin zu einem ergebnisorientierteren Spiel. Immer wieder gibt es vor einer anstehenden Weltmeisterschaft Berichte im Fernsehen oder Artikel in den Zeitungen, die die am Stand der teilnehmenden Mannschaften Interessierten darüber informieren, dass spätestens mit Dunga ein Trainer der Mannschaft vorsteht, der „erfolgreichen“ Fußball spielen lassen möchte, was allerdings auch in Brasilien auf wenig Akzeptanz stößt. Aber welcher Trainer stößt dort überhaupt auf Akzeptanz?</p>
<p>Trotzdem wird vonseiten der Reporter das brasilianische Spiel weiter bemäkelt. Es wird von dieser Mannschaft immer mindestens das Doppelte, wenn nicht gar das Drei- oder Vierfache der Leistung verlangt, die sie von anderen Mannschaften erwarten. Und „schön“ soll es dazu auch noch sein: eben „Sambafußball“!</p>
<p><a href="http://blog.ronaldfilkas.de/__oneclick_uploads/2010/06/winning_brazilian_national_team_1958.jpg" target="_blank" title="Spieler der brasilianischen Fußballnationalmannschaft nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Schweden 1958 (Quelle: svt.se)"><img src="http://blog.ronaldfilkas.de/__oneclick_uploads/2010/06/winning_brazilian_national_team_1958.jpg" alt="Spieler der brasilianischen Fußballnationalmannschaft nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Schweden 1958 (Quelle: svt.se)" /></a><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/11/Winning_brazilian_National_team_1958.jpg" target="_blank" title="Spieler der brasilianischen Fußballnationalmannschaft nach dem Titelgewinn in Schweden 1958 (Quelle: svt.se)"> </a></p>
<p>Schiebt etwa eine Mannschaft während der letzten Minuten eines Spiels den Ball nur noch in den eigenen Reihen hin und her, weil das Ergebnis für sie ausreicht, wird es jedem Team nach Sympathie als legale Möglichkeit zugestanden, den Brasilianern aber verübelt: Sie sind von den Reportern dazu verdammt, bis zur letzten Minute zu „zaubern“. Den Ball möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten und ihn dort zu verteilen, bis sich eine Chance zum Angriff ergibt, ist bei anderen Mannschaften „Sicherheit“, bei den Brasilianern „Überheblichkeit“ oder „Ideenlosigkeit“. Den meisten Mannschaften wird ein nicht so gutes Spiel zugestanden, sofern sie die Sympathien der Sprecher und es gewonnen haben, bei der brasilianischen ist es „wenig überzeugend“ oder gar „enttäuschend“. Es wird mit zweierlei Maßstäben gemessen!</p>
<p>Und zur Erinnerung: Gerade während der Zeit des <em>„jogo bonito“,</em> des schönen Spiels, war die <em>„seleção“,</em> die Auswahl, unwillig und lustlos, wenn es sich um Spiele handelte, bei denen es um nichts (mehr) ging, etwa bei Freundschaftsspielen.</p>
<p><a href="http://blog.ronaldfilkas.de/__oneclick_uploads/2010/07/brazilian_players_vava_gilmar_garrincha_and_moseir.jpeg" target="_blank" title="„Jogo bonito“: die brasilianischen Spieler Vavá, Gilmar, Garrincha und Moseir beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel in Schweden 1958 (Quelle: svt.se)"><img src="http://blog.ronaldfilkas.de/__oneclick_uploads/2010/07/brazilian_players_vava_gilmar_garrincha_and_moseir.jpeg" alt="„Jogo bonito“: die brasilianischen Spieler Vavá, Gilmar, Garrincha und Moseir beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel in Schweden 1958 (Quelle: svt.se)" /></a></p>
<p>Liebe Reporter und Experten: Ihr seid nicht nur völlig desinformiert, wenn ihr noch nicht einmal die Sendungen eures eigenen Programms gesehen habt, die euch über den Wechsel des brasilianischen Spiels aufgeklärt hätten, wie z. B. im Fall von Béla Réthy und dem ZDF, sondern selbst ungeheuer arrogant und keineswegs vorurteilsfrei! Immerhin ist Brasilien Rekord-Weltmeister und hatte bisher als einzige Nation an allen Fußball-Weltmeisterschaften teilgenommen. Blitzt da etwa Neid hervor? Oder gar Missgunst? Oder im Fall des „Titanen“ Kahn als Experte im ZDF: Hat er seinen Lapsus im Endspiel der Weltmeisterschaft 2002 gegen eben diese noch nicht verarbeitet?</p>
<p>Verschont uns also bitte in Zukunft mit euren abwertenden Kommentaren und betrachtet die Brasilianer als eine Mannschaft unter vielen. Das Zeug zum erneuten Weltmeister haben sie auch ohne euch und ohne „Sambafußball“!</p>
]]></content:encoded>
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