Der Mörder ist immer der Gärtner

Der Mörder ist immer der Gärtner, sang Reinhard Mey 1971 in seinem gleichnamigen Lied, mit dem er schon damals Stereotypen in Kriminalromanen und -filmen parodierte. Für viele heutige Autoren und Drehbuchschreiber von Kriminalfilmen scheint der zum geflügelten Wort gewordene Titel aber immer noch Vorbild zu sein, allerdings in einer modernisierten und zeitgemäßeren Form.
Lesen? Auf Titel klicken!

Der neue Programm-Chef

Nachdem sich der Betreiber dieser Notizen bereits mehrmals über Werber und Marketer lustig gemacht hat, so in „MySchwachSinn“, „Würfel Zucker“, „Der ADC und Schlingensief“ und nicht zuletzt in „Reklame“, wird es doch auch einmal Zeit, ein zumindest in seinen Augen gelungenes Resultat der ach so „kreativen“ Arbeit dieser Fachleute vorzustellen! Vor nicht allzu langer Zeit fand er nämlich in seinem … Lesen? Auf Titel klicken!

People are strange

Der neue Film über die Doors von Tom DiCillo

When you’re strange, faces come out of the rain, when you’re strange. No one remembers your name, when you’re strange, when you’re strange.

(aus „People are Strange“, Text und Musik: The Doors)

The Doors electra publicity photo

The Doors, von links nach rechts: John Densmore, Robby Krieger, Ray Manzarek, Jim Morrison (Promotionsbild von Electra/Wikimedia Commons)

Auch fast vierzig Jahre nach dem Tod von Jim Morrison haben The Doors und ihre Musik nichts von ihrer Anziehungskraft verloren: Angeblich verkaufen sie immer noch weltweit eine Million Tonträger pro Jahr. Strange sind sie also keineswegs! Der neue Film „The Doors: When You’re Strange“ von Tom DiCillo versucht von Neuem, dieses Phänomen zu beleuchten. Lesen? Auf Titel klicken!

Sambafußball

Was gehen sie einem langsam auf die Nerven, weil sie ein jedes Spiel der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft vermiesen, sie praktisch verunglimpfen: die Reporter aus den Stadien und die sogenannten „Experten“ in den Fernsehstudios: Immer wieder muss es bei den Brasilianern Sambafußball sein! Der Autor ist sauer. Lesen? Auf Titel klicken!

Reklame

Dumme Werbung hat immer zwei Urheber: Kunden, die sie wollen. Und Kreative, die sie machen.

(„100 Ratschläge für Kreative“ auf Texter.de – Verzeichnis für Texter & Autoren, Nr. 38; da die Seite nicht mehr existiert, hier aus dem Internet Archive.)

„Früher ging man für den Umweltschutz auf die Straße“, steht es über einem Foto einer Sitzblockade während einer Demonstration vermutlich aus den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Darunter: „Heute ins Büro.“ Was will uns diese Reklame sagen? Lesen? Auf Titel klicken!

Zitat

Redakteure

von Kurt Tucholsky

Der Redakteur ist ein fest angestellter Literat […] Journalist ist zu eng. Ich will den Redakteur nach zwei Seiten hin untersuchen: in seiner Stellung zum Verleger und in seiner Stellung zu den Mitarbeitern: zu den nicht fest angestellten Schriftstellern. Lesen? Auf Titel klicken!

Kachelmann ein Vergewaltiger?

Hand aufs Herz: Wer hat angesichts der Schlagzeilen der letzten Tage unter anderem der vorgeblichen „Zeitung“ mit den großen Lettern nicht schon mindestens geglaubt, dass daran etwas sein könnte? Vor allem nach der Überschrift von gestern, die scheinheilig fragte, ob Kachelmann „das zuzutrauen“ sei? Liest man diese Schlagzeilen, ist der Reflex nahe sofort zu glauben oder wenigstens nicht infrage zu … Lesen? Auf Titel klicken!

Bücher

When my father died it was like a whole library
Had burned down.

(aus Laurie Anderson: World Without End)

Die Erfindung des Buchdrucks (und damit des Schriftsatzes mit beweglichen Lettern) wird als eine der umwälzendsten und folgenreichsten der menschlichen Kulturgeschichte betrachtet. Die Erfindung der Dampfmaschine gehört ebenso dazu wie die des späteren Verbrennungsmotors oder, in neuerer Zeit, der Computer und des Internets. Lesen? Auf Titel klicken!