Favorite Der ADC und Schlingensief

Ehre, wem Ehre gebührt, oder jemandem die Ehre abschneiden?

Gib dein Produkt einem Menschen, der es nicht gebrauchen kann. Wenn du Glück hast, hasst er es sogar.

(„100 Ratschläge für Kreative“ auf Texter.de – Verzeichnis für Texter & Autoren, Nr. 38; da die Seite nicht mehr existiert, hier aus dem Internet Archive.)

Es gibt Meldungen, da schüttelt man nur den Kopf: „Christoph Schlingensief wird Ehrenmitglied des Art Directors Club für Deutschland“. Manche Auszeichnungen können einer Abwertung des Ausgezeichneten gleichkommen! Lesen? Auf Titel klicken!

Principiis obsta

Die Ergebnisse einer Suchmaschine im World Wide Web bei einer Suche nach „principiis obsta“ sind reichhaltig. Je nach Übersetzung bedeutet das Zitat: wehre, sträube dich oder widerstehe am oder im Anfang, den Anfängen, im oder dem Beginn. Doch immer wieder wird auf eine falsche Autorschaft verwiesen! Wir wehren oder widerstehen den (Wieder-)Anfängen von Faschismus und Neonazismus, aktiver Sterbehilfe, Mobbing in … Lesen? Auf Titel klicken!

Zitat

Bücher, Texte und das Universum

Wer Bücher lesen kann, kann auch Menschen lesen. Wer Texte schreiben kann, kann auch die Welt verändern. Ob man sich einem Universum der Worte gegenüberstellt oder einem Universum der Dinge, macht letzten Endes keinen Unterschied.

(aus Marc Buhl: Der rote Domino, Frankfurt am Main 2002)

Die Rapanui und wir

Der Film „HOME“ von Yann Arthus-Bertrand

Die Rapanui auf der Osterinsel haben sich vor Jahrhunderten quasi selbst ausgerottet. Was dort im Kleinen geschah, findet in größerem Ausmaß zurzeit auf der Erde statt. Der Film „HOME“ von Yann Arthus-Bertrand zeigt die Schönheit und gleichzeitig die Verletzbarkeit unseres Planeten. Lesen? Auf Titel klicken!

Zitat

Favorite Ein Buch muß die Axt sein …

Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder vorstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

(Brief an Oskar Pollak vom 27. Januar 1904, aus Franz Kafka: Briefe 1902—1924, Frankfurt am Main 1958; siehe auch Franz Kafka bei Wikiquote)