Das 24-köpfige Kind

(1973 machte ich die ersten Schritte auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“, ich begann Theater zu spielen. Genau genommen waren es nicht die allerersten Schritte. Als Kind durfte ich in einem Krippenspiel mit einem umgehängten gemalten Schwein als Schwein an diesem für einige Minuten teilhaben. Es gab zu viele Kinder in der Klasse, die mit Rollen versehen werden mussten, … Lesen? Auf Titel klicken!

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Künstler

Die Künstler erschaffen die Welt jeden Tag neu und die Politiker ruinieren sie. […] Die Künstler sind die Stiefkinder der Gesellschaft. […] Der Künstler ist nur dann ein idealer Künstler, wenn er auch ein idealer Geschäftsmann ist.

(aus Thomas Bernhard: Die Berühmten, Frankfurt am Main 1976 u. a.)

Nacht der Museen

Da haben sich am Wochenende wieder einmal Tausende (die Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 26. April 2009 spricht von „40 000 Menschen“, die „die 50 Veranstaltungsorte besucht“ haben) durch die Nacht der Museen in Frankfurt am Main gedrängt, haben sich bei „Schlangen in Rekordlänge“ (alle Zitate: Frankfurter Rundschau, wie vorher) angestellt und lange Wartezeiten in Kauf genommen, viele mit dem Programmheft … Lesen? Auf Titel klicken!

Das Aktbild

Vor langer Zeit träumte ich, dass ich einen Maler kannte. Da ich gerne selbst ein Aktbild malen wollte, fragte ich ihn um Rat. Er bot mir an, mir sein Atelier (das im Traum an die Räume für den Kunstunterricht in der Elisabethenschule erinnerte) und außerdem ein Modell zur Verfügung zu stellen. Er würde in der Zwischenzeit unten in einer Kneipe … Lesen? Auf Titel klicken!

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Favorite Ein Buch muß die Axt sein …

Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder vorstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

(Brief an Oskar Pollak vom 27. Januar 1904, aus Franz Kafka: Briefe 1902—1924, Frankfurt am Main 1958; siehe auch Franz Kafka bei Wikiquote)