Arbeitszufriedenheit: keine guten Zahlen!

Hard work causes stress, poor health and early death – above all, it has never solved poverty.

(Selina Todd, Professorin für Moderne Geschichte, Oxford University, zitiert nach STRIKE: „Fuck Your Hard Work“ vom 15. Oktober 2014)

BaustelleMit unserer Arbeitszufriedenheit sieht es hierzulande nicht besonders gut aus. Das zeigen immer wieder Untersuchungen. Von den Ergebnissen speziell einer davon wird im Folgenden berichtet. Nach dieser sind nämlich 63 Prozent überhaupt nicht glücklich im Beruf! Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Im Koma

Gedanken über das Leben angesichts eines nahenden Todes

Warum müssen wir sterben? — Um das Leben zu würdigen.

Ihr sagt alle, dass ihr Angst vor dem Tod habt. Aber in Wirklichkeit habt ihr Angst vor dem Leben!

(aus dem Film „After.Life“ von Agnieszka Wójtowicz-Vosloo)

Ein Mensch liegt im Koma. Seit Tagen, einigen Wochen schon. Ich sitze bei ihm. Nachts. Meine Mutter kommt tagsüber, ich nachts. Der Mensch ist mein Vater. Lesen? Auf Titel klicken!

Eine Frau im Waschsalon

Eine ältere Frau im Waschsalon, die offensichtlich noch nie selbst Wäsche gewaschen hat, gibt Rätsel auf: Sie füllte ihre Wäsche in einen Trockner und fragte, wo hier das Waschpulver einzufüllen sei. Offensichtlich kannte sie den Unterschied zwischen einer Waschmaschine und einem Wäschetrockner nicht! Sozialer Abstieg oder Technikverweigerung? … Lesen? Auf Titel klicken!

Mit dem Obstkorb ist es nicht getan!

Für das Wohlgefühl am Arbeitsplatz: das Feelgood Management

Hurra, darauf haben wir alle gewartet: das Feelgood Management, ein neues Berufsfeld, das Wohlgefühl an den Arbeitsplatz bringen soll! Eine Firma gibt sich als Sprachrohr dafür aus. Brauchen wir das wirklich? Der Autor meint: Nein, es zählen andere Dinge.
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Wärmeabschläge, die -zuschläge sind

Die oft seltsamen Berechnungen der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts

Die Wege der Berechnung der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts sind oft undurchsichtig. So auch beim Autor. Er erhält nämlich ab dem kommenden Jahr „Wärmeabschläge“ — gemeint sind Wärmezuschläge —, und das in Monaten, in denen gar nicht geheizt wird! Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Das Leben hier ist nicht einfach!

Putzen, Studium, Prostitution — Frauen aus der Dritten Welt in Frankfurt

Ich bin vor einem Jahr hierhergekommen. Zuhause in Lateinamerika war ich vorher sieben Jahre lang Mathematiklehrerin. Ich habe alles zurückgelassen, weil ich gedacht habe, daß das Leben in Deutschland besser für mich sein könnte. […] Ich komme aus der Dritten Welt, und da denken die Menschen, daß Europa ein Paradies ist. Die ersten drei Monate hier waren für mich auch so. Aber dann war mein Geld zu Ende. Ich mußte Arbeit suchen. Seit diesem Tag hab ich Deutschland kennengelernt.

(aus dem Artikel „Pünktlichkeit und Hundescheisse [sic!]“ in Die Tageszeitung taz, Ausgabe für Frankfurt am Main vom 15. Mai 1979, Seite 10)

Während seines Studiums nahm der Autor auch an einem mehrsemestrigen Seminar über „Frauen und Dritte Welt in Frankfurt“ teil, das schließlich in einer Ausstellung mit der Präsentation der Ergebnisse seinen Abschluss fand. Im Rahmen dieses Arbeitskreises führte der Autor mehrere Gespräche mit Frauen aus der Dritten Welt, die aus den unterschiedlichsten Gründen nach Frankfurt kamen. Lesen Sie im Folgenden einige Auszüge daraus. Lesen? Auf Titel klicken!

Geisteswissenschaftler gesucht!

Unter den vielen, vielen Arbeitslosen finden sich nicht nur Un- oder Geringqualifizierte, sondern auch solche mit akademischer Bildung. Dies scheint zu grotesken Stellenausschreibungen und Berufsvorschlägen zu führen. Lesen? Auf Titel klicken!

Arbeit, unsere Religion?

Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bißchen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, daß sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden. O Bestimmung des Menschen!

(aus Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther, Hamburger Ausgabe von 1948)

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

(aus Marie von Ebner-Eschenbach, eigentlich Marie Freifrau Ebner von Eschenbach: Aphorismen, in: Schriften, Band 1, Berlin 1893)

Arbeit ist unser Leben. Unser Leben ist Arbeit, und unsere Arbeit ist unsere Religion. Auch, wenn wir immer unzufriedener damit sind. Glauben Sie nicht? Machen Sie einen Test!
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Was Sie schon immer (nicht) wissen wollten (10)

Zweimal Hartz: Parallelen von Reformen des Arbeitsmarkts in zwei Jahrhunderten

Der Name Peter Hartz sagt vielen etwas, nicht nur Arbeitslosen: Namensgeber der vier Hartz-Gesetze und ehemaliges VW-Vorstandsmitglied. Doch wussten Sie, dass die nach ihm benannten Reformen des Arbeitsmarkts einen Vorgänger haben, der — welch verblüffende Parallele! — sogar den gleichen Nachnamen trug, nämlich Gustav Hartz? Lesen Sie hier über die weiteren Gemeinsamkeiten zwischen einem Politiker der Weimarer Republik des 20. und dem ehemaligen Manager des 21. Jahrhunderts, beschrieben in einem neuen Buch von Christoph Butterwegge. Lesen? Auf Titel klicken!