Favorite Einsamkeit und Alleinsein

Gemeinsam einsam und allein im Internet?

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(aus dem Gedicht von Rainer Maria Rilke: Herbsttag)

Einsamkeit sucht Gefährten und fragt nicht, wer es ist. Wer das nicht weiß, war nie einsam, sondern nur allein.

(aus Erich Maria Remarque: Die Nacht von Lissabon, Köln 1962)

Wer einsam ist, der hat es gut,
Weil keiner da, der ihm was tut.
[…]
Worauf denn auch der Satz beruht:
Wer einsam ist, der hat es gut!

(aus einem Gedicht von Wilhelm Busch aus: Zu guter Letzt, München 1904 u. 1.)

Der Zustand der Einsamkeit ist altbekannt: Schon seit der Antike haben sich Philosophen und Künstler mit ihr beschäftigt. Heutzutage ist Einsamkeit eher ein Thema für Mediziner, Soziologen und vor allem für Psychologen. Die Empfindung, von anderen Menschen getrennt und abgeschieden zu sein, kennen viele, und das trotz der Möglichkeiten des Internets. Und es werden immer mehr. Was hat das Internet mit Vereinsamung zu tun? Wie geht es Menschen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung, die Angst vor Nähe und vor Einsamkeit haben? Ist Einsamkeit überhaupt dasselbe wie Alleinsein? Lesen? Auf Titel klicken!

Wissen

(Sommersonnenwende, siebzehnter Teil) Einige Monate später sitzt er wieder im Park. Nun ist es fast ein Jahr her, seit er sie hier zum ersten Mal gesehen hatte. Es ist Frühling, es ist schon warm. Er war damals im Saal aufgestanden und gegangen, zu müde war er und zu verwirrt. Und obwohl ihr mädchenhaftes Kichern bei der Erwähnung des magischen Theaters … Lesen? Auf Titel klicken!

„Marieluise“

(Sommersonnenwende, sechzehnter Teil) Er staunte nicht schlecht, als er den Saal betritt. Die Musik war abgeschaltet worden, und im Dämmerlicht erkennt er verteilt noch einige Personen, aber bei Weitem nicht alle, die vorher den Saal füllten, an den Tischen, die mit einigen Stühlen zum Teil wieder an ihre Plätze zurückgestellt worden waren. Besonders staunenswert ist jedoch, dass er „Marieluise“ und … Lesen? Auf Titel klicken!

Das Gesicht im Spiegel

(Sommersonnenwende, fünfzehnter Teil) Eigentlich hat er keine Lust mehr, noch einmal zurück in den Saal zu gehen. Er fühlt sich veräppelt. Diese ganze Feier oder was das sein sollte, hatte den Anschein, als ob sie nur für ihn veranstaltet worden wäre. Und dass „Marieluise“ hinter all dem steckt! Was sollte es und wie kam es überhaupt dazu, ihm noch einmal … Lesen? Auf Titel klicken!

Gedanken Splitter

Knobeln widerspruchslos für Zigaretten Freiwillige keiner vor Entwicklung Einhalt gebieten Gefühle zu spalten und zu halten Gehetzt kommen Treppe herauf und muß Aschenbecher leermachen Platte umdrehen déjà vu Feuriges Wasser keine Leidenschaft in der Wüste und die Lieblingsbeschäftigung ist Träumen auf einem Feldweg am See während wir oft aneinander vorbeireden Gefühle zu zeigen (Verfasst in der alten Rechtschreibung, die hier … Lesen? Auf Titel klicken!

Der Wirt

(Sommersonnenwende, vierzehnter Teil) Er musste kurz eingeschlafen sein. Die Kerzen sind fast heruntergebrannt, die schöne rothaarige Frau ist verschwunden. Um ihn herum Stille. Ein Blick aus dem Fenster sagt ihm, dass es langsam Morgen zu werden scheint. Er erhebt sich mühsam. Im Hauptraum ist der Wirt mit Aufräumarbeiten hinter seinem Tresen beschäftigt; er blickt kurz auf. „Na, Meesta, wie jeht … Lesen? Auf Titel klicken!

Einbildung oder nicht?

(Sommersonnenwende, dreizehnter Teil) „‚Es ist natürlich nur eine Einbildung von dir‘, sagte sie, sich zurück ins Heitere wandelnd, ‚oder, wenn du willst, eine Poesie. Aber es hat etwas. Heute bist du kein Wolf, aber neulich, wie du da in den Saal hereinkamst, wie vom Mond gefallen, da warst du schon so ein Stück Bestie, gerade das hat mir gefallen‘“, zitiert … Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Huckepack

Monika oder Das kleine Glück

Und so kam es, dass ich Monika huckepack auf meinem Rücken trug.

Monika ist das, was man eine herbe Schönheit nennt, sehr schlank, fast schon zu dünn, schulterlange blonde, glatte Haare, die ein wenig strähnig wirken, hellblaue Augen in einem schmalen Gesicht, aus dem ihre Nase hervorsticht. „Adlernase“, sagte sie immer. Alois hingegen ist etwas kleiner als sie, leicht korpulent, hinkt leicht mit einem Bein, und älter als sie. Markant an ihm ist allenfalls seine schnarrende Stimme. Und sein immerwährender Humor, der wohl von seinem Hinken ablenken, es kaschieren soll. Und Monika und Alois sind ein Paar. Lesen? Auf Titel klicken!