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Favorite Ein Buch muß die Axt sein …

Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder vorstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

(Brief an Oskar Pollak vom 27. Januar 1904, aus Franz Kafka: Briefe 1902—1924, Frankfurt am Main 1958; siehe auch Franz Kafka bei Wikiquote)

Warum ich es jetzt auch mit Bloggen versuche

Da der Autor sich immer mehr zu einem NERD oder „Nerd“* entwickelt (nur Selbsteinschätzung, wurde ihm so noch nicht gesagt), der vom Rechner kaum mehr wegkommt (und wenn, dann zu einem Buch oder einer Zeitung, hin und wieder auch zum Einkaufen, zu einem Spaziergang oder zu Proben), käsebleich (ist halt auch Winter und bitterkalt) und langsam leicht rundlich (jaja: Bewegungsmangel), … Lesen? Auf Titel klicken!