Favorite Zum Wandel unserer Begrüßungskultur

Händeschütteln

Das wäre wahre Begrüßungskultur! (Microsoft Clip Art)

Wir Deutsche haben schon immer gerne andere begrüßt und willkommen geheißen. Schon im letzten Jahrhundert. Wir wollten die ganze Welt begrüßen. Nun aber schlägt unsere Willkommens- und Begrüßungskultur um. Oder stimmte damit früher schon etwas nicht? Ein (teilweise sarkastischer) Kommentar zum Wandel unserer Willkommens- und Begrüßungskultur.
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Favorite Das Leben hier ist nicht einfach!

Putzen, Studium, Prostitution — Frauen aus der Dritten Welt in Frankfurt

Ich bin vor einem Jahr hierhergekommen. Zuhause in Lateinamerika war ich vorher sieben Jahre lang Mathematiklehrerin. Ich habe alles zurückgelassen, weil ich gedacht habe, daß das Leben in Deutschland besser für mich sein könnte. […] Ich komme aus der Dritten Welt, und da denken die Menschen, daß Europa ein Paradies ist. Die ersten drei Monate hier waren für mich auch so. Aber dann war mein Geld zu Ende. Ich mußte Arbeit suchen. Seit diesem Tag hab ich Deutschland kennengelernt.

(aus dem Artikel „Pünktlichkeit und Hundescheisse [sic!]“ in Die Tageszeitung taz, Ausgabe für Frankfurt am Main vom 15. Mai 1979, Seite 10)

Während seines Studiums nahm der Autor auch an einem mehrsemestrigen Seminar über „Frauen und Dritte Welt in Frankfurt“ teil, das schließlich in einer Ausstellung mit der Präsentation der Ergebnisse seinen Abschluss fand. Im Rahmen dieses Arbeitskreises führte der Autor mehrere Gespräche mit Frauen aus der Dritten Welt, die aus den unterschiedlichsten Gründen nach Frankfurt kamen. Lesen Sie im Folgenden einige Auszüge daraus. Lesen? Auf Titel klicken!

Das Wissen der Katze

Eugen Ruges novellistischer Roman „Cabo de Gata“

Und eines Abends, als die Katze schnurrt, als mein Kopf, als der Raum, als die Welt nur noch ein großes, schwarzes Schnurren ist, habe ich das Gefühl, dass die Zeit — endlich — stillsteht.

(aus Eugen Ruge: „Cabo de Gata“, Reinbek bei Hamburg 2013)

Katzenfreundinnen und -freunde wissen es: Von diesen Tieren geht eine unglaublich Glück spendende Aura aus! Selbst große Literaten haben die Katze in ihren Werken verewigt, man denke etwa an E. T. A. Hoffmann, Erich Kästner, Michail Bulgakow, Patricia Highsmith, Doris Lessing und nun auch Eugen Ruge mit seinem Roman „Cabo de Gata“. Darin scheint eine Katze dem Erzähler etwas zu sagen zu haben: Das Glück lässt sich nicht erzwingen! Lesen? Auf Titel klicken!

Vergebliche Liebesmüh‘

Das Museum der zerbrochenen Beziehungen in Zagreb

Wenn eine Liebe zu Ende geht, wohin mit all den Dingen, die an den vergangenen Partner/die vergangene Partnerin erinnern? Nach Zagreb, ins Museum der zerbrochenen Beziehungen!

Museum of Broken Relationships Zagreb 2012

Das Museum der zerbrochenen Beziehungen in Zagreb (Waerfelu/Wikimedia Commons)

Städte haben Institutionen, die es nur dort gibt: das Palais du Louvre in Paris, das Museo del Prado in Madrid, die Europäische Zentralbank befindet sich in Frankfurt, das Europaparlament in Straßburg. Auch in Zagreb gibt es eine solche Besonderheit: das Muzej prekinutih veza (englisch: Museum of Broken Relationships), das Museum der zerbrochenen Beziehungen! Lesen? Auf Titel klicken!

Einfache Fahrt

Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht über Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer beichtet wird. Tausende von Toten sind inzwischen zu beklagen. Die italienische Gruppe Canzionere Grecanico Salentino hat ein herzzerreißendes Lied mit einem ebensolchen Video dazu veröffentlicht: „Solo andata“, eine einfache Fahrt — ohne Rückfahrkarte! Lesen? Auf Titel klicken!

Willkommensdrunk

Der Autor liest vieles aus der Weltgeschichte, was ihm geradezu die Nackenhaare sträubt. Da braucht er nicht auch noch Sprachverlotterung. Und manches verschlägt ihm auch hier den Atem, wie etwa eine E-Mail eines Touristikunternehmens. Vor allem der offerierte „Willkommensdrunk“ hat es ihm angetan! Lesen? Auf Titel klicken!

Was Sie schon immer (nicht) wissen wollten (9)

Pier, Seebrücke, Mole oder Kai? Sie befinden sich in einem Seebad am Meer und sehen solch ein langes, auf Stelzen stehendes Gebilde, oft mit Aufbauten. Pier, Seebrücke, Mole oder Kai? Oder Sie befinden sich in einem Hafen und sehen diese meist rechtwinklig vom Festland abgehenden Anlegestellen für Schiffe. Pier, Seebrücke, Mole oder Kai? Oder diese Anlegestellen für Schiffe mit all … Lesen? Auf Titel klicken!

Ode an Paris

– während ich an die Fahrt und an Max denke Ich war nur Gast in dieser Stadt Wir wurden nur bestellt um Möbel zu holen Ich fand Paris – ein Häusermeer, eine Lichterstadt Deine Weite überfliege ich vom Montmartre wo Sacré-Cœur sein Auge über die Stadt wirft Der Dunst, der Dich einhüllt, macht Dich groß … und weit Je t’aime, … Lesen? Auf Titel klicken!

Salvador da Bahia

Liebe Sportmoderatoren, Nachrichtensprecher, Reise- und andere Journalisten, ihr nervt langsam! Zum wiederholten Mal habt ihr während der zurzeit in Brasilien stattfindenden Fußballweltmeisterschaft die wunderschöne Stadt Salvador da Bahia als „Salvador de Bahia“ bezeichnet, wie von diversen Sportmoderatorinnen und -moderatoren und sogar aus dem Munde des Nachrichtensprechers von „heute“ im ZDF gehört. Und wenn selbst Reise- und andere Journalisten in ihren … Lesen? Auf Titel klicken!

Was Sie schon immer (nicht) wissen wollten (3)

Thailändisch essen: Stäbchen oder Messer und Gabel?

Insect food stallAndere Länder, andere (Tisch-)Sitten! Das fängt schon im nahen Ausland an. Franzosen etwa mögen es gar nicht, wenn in die Baguettescheiben hineingebissen wird: Es wird in mundgerechte Stücke zerteilt, außer beim Frühstück, dem petit déjeuner. Und je weiter der Ursprung der Küche entfernt, desto unsicherer das Terrain. So beobachtete der Autor vorhin, dass ein weiblicher Gast eines thailändischen Lokals Essstäbchen benutzte. Geht das überhaupt? Lesen? Auf Titel klicken!