Stotternde Reißverschlüsse: schlechter Sex in Büchern

Der Bad Sex in Fiction Award, eine Auszeichnung für schlechten Sex in der Literatur

At this, Eliza and Ezra rolled together into the one giggling snowball of full-figured copulation, screaming and shouting as they playfully bit and pulled at each other in a dangerous and clamorous rollercoaster coil of sexually violent rotation with Eliza’s breasts barrel-rolled across Ezra’s howling mouth and the pained frenzy of his bulbous salutation extenuating his excitement as it whacked and smacked its way into every muscle of Eliza’s body except for the otherwise central zone.

(aus Morrissey: List of the Lost, London 2015)

Der seit 1993 alljährlich vergebene Bad Sex in Fiction Award ist ein an einen zeitgenössischen Romanautor vergebener Preis für die schlechteste Beschreibung einer Sexszene in der Literatur. Zu den Preisträgern zählen so bekannte Autoren wie Tom Wolfe, Norman Mailer, Jonathan Littell und John Updike. Doch was verleitet Schriftsteller zu solch schlechtem Sex? Hilflosigkeit!
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Was Sie schon immer (nicht) wissen wollten (14)

Vom Plenken und Klempen

Plenken und klempen Sie auch? Nie gehört? Dann liegt das vielleicht daran, dass die Begriffe „Plenk“ und „Klemp“ aus dem Netzjargon stammen, was allerdings nicht heißen muss, dass Sie nicht doch auch plenken und klempen. Und diese Begriffe haben nichts mit dem Klempner zu tun, sondern bezeichnen die falsche Verwendung von Leerzeichen! Lesen? Auf Titel klicken!

Proprietäre vs. Open-Source-Software

Die ewige Debatte um die Sicherheit

von Gerrit Kruse

(Vorwort des Betreibers dieser Notizen: Dieser Artikel wurde am 15. Oktober 2015 auf dem Portal Pro-Linux unter dem Titel „Proprietär vs. Open Source — Die ewige Debatte um die Sicherheit“ veröffentlicht. Hierin geht es um die Frage, was sicherer ist: proprietäre, also nicht veränderbare, oder Software aus freien, veränderbaren Quellen, also Open-Source-Software. Da die wenigsten mit Linux vertraut sein und daher kaum dieses Portal aufsuchen dürften, das Problem der Sicherheit aber ein ewig währendes ist, wird dieser Artikel hier (leicht bearbeitet) übernommen. Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes müssen unter den gleichen Bedingungen weitergegeben werden. Der Name des Autors/Rechteinhabers muss in der von ihm festgelegten Weise genannt werden.) Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Das Leben hier ist nicht einfach!

Putzen, Studium, Prostitution — Frauen aus der Dritten Welt in Frankfurt

Ich bin vor einem Jahr hierhergekommen. Zuhause in Lateinamerika war ich vorher sieben Jahre lang Mathematiklehrerin. Ich habe alles zurückgelassen, weil ich gedacht habe, daß das Leben in Deutschland besser für mich sein könnte. […] Ich komme aus der Dritten Welt, und da denken die Menschen, daß Europa ein Paradies ist. Die ersten drei Monate hier waren für mich auch so. Aber dann war mein Geld zu Ende. Ich mußte Arbeit suchen. Seit diesem Tag hab ich Deutschland kennengelernt.

(aus dem Artikel „Pünktlichkeit und Hundescheisse [sic!]“ in Die Tageszeitung taz, Ausgabe für Frankfurt am Main vom 15. Mai 1979, Seite 10)

Während seines Studiums nahm der Autor auch an einem mehrsemestrigen Seminar über „Frauen und Dritte Welt in Frankfurt“ teil, das schließlich in einer Ausstellung mit der Präsentation der Ergebnisse seinen Abschluss fand. Im Rahmen dieses Arbeitskreises führte der Autor mehrere Gespräche mit Frauen aus der Dritten Welt, die aus den unterschiedlichsten Gründen nach Frankfurt kamen. Lesen Sie im Folgenden einige Auszüge daraus. Lesen? Auf Titel klicken!

Wiedervereinigung: der verpasste Traum

Es hätte auch ganz anders kommen können: der Aufruf „Für unser Land“ als dritter Weg

25 Jahre deutsche Wiedervereinigung, ein Grund zum Feiern? Und stimmt der Begriff „Wiedervereinigung“ überhaupt? Aufgrund vieler Fehler, beispielsweise begangen von der „Treuhand“, und der verpassten Chance vom „dritten Weg“ nicht unbedingt! Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Der Tod des Enver Şimşek

Heute vor 15 Jahren: das erste Opfer der rechten Terrorzelle NSU

Sagt Ihnen der Name Enver Şimşek (noch) etwas? Nein? Als der Blumenhändler am 9. September 2000 in Nürnberg niedergeschossen wird, nimmt von dem Verbrechen kaum jemand Notiz. Erst elf Jahre später sollte sich herausstellen, dass diese Tat der Beginn einer Mordserie durch die Neonazi-Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) war. Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Seltsame Früchte hängen von Pappeln

Das Lied Strange Fruit und seine mahnende Wirkung bis heute

Die Sängerin Billie Holiday gehört seit Langem zu den am meisten verehrten Künstlern des Autors. 1939 erschien das Lied Strange Fruit, das die Lynchmorde an Schwarzen thematisiert, zum ersten Mal von ihr gesungen. Nicht nur angesichts ihres hundertsten Geburtstages in diesem Jahr Zeit, sich wieder einmal an diese großartige Sängerin und besonders an dieses Lied zu erinnern!
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Vergebliche Liebesmüh‘

Das Museum der zerbrochenen Beziehungen in Zagreb

Wenn eine Liebe zu Ende geht, wohin mit all den Dingen, die an den vergangenen Partner/die vergangene Partnerin erinnern? Nach Zagreb, ins Museum der zerbrochenen Beziehungen!

Museum of Broken Relationships Zagreb 2012

Das Museum der zerbrochenen Beziehungen in Zagreb (Waerfelu/Wikimedia Commons)

Städte haben Institutionen, die es nur dort gibt: das Palais du Louvre in Paris, das Museo del Prado in Madrid, die Europäische Zentralbank befindet sich in Frankfurt, das Europaparlament in Straßburg. Auch in Zagreb gibt es eine solche Besonderheit: das Muzej prekinutih veza (englisch: Museum of Broken Relationships), das Museum der zerbrochenen Beziehungen! Lesen? Auf Titel klicken!