Ein Bombenfund zur rechten Zeit

Was der Fund einer Weltkriegsbombe mit Heute zu tun hat

In Frankfurt am Main werden am morgigen Sonntag wegen eines Bombenfunds fast 70 000 Menschen ihre Wohnung für bis zu 14 Stunden verlassen müssen. Angesichts harscher Kommentare von Betroffenen und sogar von Nicht-Betroffenen macht sich der Autor seine Gedanken. Ein Kommentar.
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Don’t Be a Sucker – Lass dich nicht verführen!

1943 während des Zweiten Weltkriegs veröffentlichte das US-Kriegsministerium diesen Film, um den Rassismus und Faschismus im Land zu bekämpfen. 1947 wurde er neu herausgebracht. Am Beispiel von Nazi-Deutschland zeigt „Don’t Be a Sucker“ den Aufstieg von Faschismus und dessen Mechanismen wie das Säen von Vorurteilen, Intoleranz, Hass und Ausgrenzung, die nicht nur Deutschland ins Verderben führten. Der Inhalt ist so aktuell wie vor mehr als 60 Jahren, nicht nur in den USA, wo er nach den rassistischen Vorfällen in Charlottesville, Virginia, eine erneute riesige Verbreitung erfuhr, weshalb er auch hier eingebettet werden soll: Don’t Be a Sucker, zu übersetzten etwa mit „Lass dich nicht verführen, veräppeln, verar…“ oder „Sei kein Trottel”.
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Favorite Wahlen als Intelligenztest

Gedanken zur Intelligenz der Wählerschaft

Der Bismarck, der hat wohl drei Haare —
denn daran erkennt man den Mann.
Und langsam vergingen die Jahre,
und es kamen die Wahlen heran.

(aus dem Gedicht „Marschlied nach den Wahlen“ von Theobald Tiger alias Kurt Tucholsky, Die Weltbühne, 23. September 1930, Nr. 39, Seite 473)

Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

(aus einem Brief des französischen Diplomaten Graf Joseph Marie de Maistre vom April 1816 in: Correspondance diplomatique, 1861)

Hinter der Trommel her
Trotten die Kälber
Das Fell für die Trommeln
Liefern sie selber.

(aus dem Gedicht „Kälbermarsch“ von Bertolt Brecht in: Die Gedichte von Bertolt Brecht in einem Band, Frankfurt am Main 1981, Seite 1219)

Hitler früher, Beschwerden über zu große Stimmzettel in Frankfurt am Main, zweistellige Ergebnisse für die AfD und Donald Trump in den USA heutzutage: Muss man einen Niedergang der Intelligenz der Wählerschaft befürchten? Ein Kommentar. Lesen? Auf Titel klicken!

Heimat

Ein Begriff aus der Sicht von Flüchtlingen und von Deutschen

Mit dem Begriff der Heimat ist es so eine Sache — je nachdem, aus welcher Perspektive die Heimat gesehen wird: von innen oder von außen, also aus dem Land selbst, das einem Heimatland ist, oder von außen, zurückdenkend an das, was einmal das Heimatland war. Aufgrund der derzeitigen Flüchtlingsdebatte sei hier daran erinnert, dass zu Zeiten, die noch gar nicht so lange her sind, hunderttausende von Deutschen vor einem Unrechtsregime flüchten mussten — genauso, wie es heute Menschen aus anderen Regionen gezwungen sind. Zwei Zitate beschäftigen sich mit „Heimat“. Lesen? Auf Titel klicken!

Principiis obsta

Die Ergebnisse einer Suchmaschine im World Wide Web bei einer Suche nach „principiis obsta“ sind reichhaltig. Je nach Übersetzung bedeutet das Zitat: wehre, sträube dich oder widerstehe am oder im Anfang, den Anfängen, im oder dem Beginn. Doch immer wieder wird auf eine falsche Autorschaft verwiesen! Wir wehren oder widerstehen den (Wieder-)Anfängen von Faschismus und Neonazismus, aktiver Sterbehilfe, Mobbing in … Lesen? Auf Titel klicken!