Blumen. Ein Haiku

Die Blumen gepflückt
und in den Fluss geworfen.
Sehe ihnen nach.

(Inspiriert durch den Satz: „Ich gehe so neben ihm hin und pflücke Blumen am Wege, füge sie sehr sorgfältig in einen Strauß und — werfe sie in den vorüberfließenden Strom und sehe ihnen nach, wie sie leise hinunterwallen.“ Aus Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther. Siehe hier auch „Sag es mit Blumen!“, „140 Zeichen (23)“ und Artikel 3 in „Die Statuten des Menschen“!)

O Tannebaum

Weihnachtswunsch angesichts PEGIDA & Co.

Krippe in zerbombtem Haus

O Tannebaum! Hier stünde die Krippe wahrscheinlich heute: in einem zerbombten Haus im Nahen Osten. (Die Stader Amnesty-Krippe in der Krippenausstellung in der Stader Kirche Cosmae et Damiani. Autor: Amnesty Stade)

Nun, da die Türken anscheinend nicht nur wieder einmal vor Wien stehen, sondern es inzwischen sogar eingenommen zu haben scheinen und sich auf den Weg nach Dresden und das restliche Sachsen aufmachen — immerhin haben es knappe 2 Prozent bereits bis dorthin geschafft! —, um danach die ganze Republik und das restliche Abendland zu erobern, dessen diffuse Werte modernes Kreuzrittertum in Form von Zusammenrottungen wie der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (PEGIDA) und anderen …gidas ausgerechnet mit der Losung „Wir sind das Volk!“, die für ganz andere Ziele stand als für die, die es zu vertreten vorgibt, zu verteidigen trachtet, hier mein Weihnachtswunsch – in der Worten von Kurt Tucholsky:
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