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Bücher, Texte und das Universum

Wer Bücher lesen kann, kann auch Menschen lesen. Wer Texte schreiben kann, kann auch die Welt verändern. Ob man sich einem Universum der Worte gegenüberstellt oder einem Universum der Dinge, macht letzten Endes keinen Unterschied.

(aus Marc Buhl: Der rote Domino, Frankfurt am Main 2002)

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Favorite Streben

von Oskar Blumenthal

Das ist ein Jagen auf dieser Erden
nach Rang und Würden und gleißendem Schein.
Im hitzigen Fieber, etwas zu werden,
versäumen die Toren, etwas zu sein.

(aus Ludwig Reiners, Herausgeber: Der ewige Brunnen. Ein Volksbuch deutscher Dichtung, München 1955 und 2005)

Der Steppenwolf

(Sommersonnenwende, zweiter Teil) Als er in seiner Wohnung ankommt, beschließt er als Erstes wieder einmal einen Blick in Hermann Hesses „Steppenwolf“ zu werfen. Er muss nicht lange suchen. Er hält Ordnung, wenigstens bei seinen Büchern. Nur auf seinem Schreibtisch konnten sich Papiere stapeln: Manuskripte, Buchbesprechungen, Verlagsprospekte, Zeitungsausschnitte, Notizen … Er hatte das Buch lange nicht mehr in den Händen gehalten; es … Lesen? Auf Titel klicken!

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Künstler

Die Künstler erschaffen die Welt jeden Tag neu und die Politiker ruinieren sie. […] Die Künstler sind die Stiefkinder der Gesellschaft. […] Der Künstler ist nur dann ein idealer Künstler, wenn er auch ein idealer Geschäftsmann ist.

(aus Thomas Bernhard: Die Berühmten, Frankfurt am Main 1976 u. a.)

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Das Hohelied der Liebe

auch: Die Liebe als höchste Geistesgabe

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze. Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Ungelöste Fragen

[…] und ich mochte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht … Lesen? Auf Titel klicken!

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Ratschläge für Intellektuelle und Romantiker

Tue nie etwas kompliziert, was auch einfach geht. […] Sehr schwer anzuwenden. Besonders für Intellektuelle und Romantiker.

Produziere dich nie als geistiger Herkules, wenn eine neue Hose dasselbe erreicht.

Man soll sein Glück nie forcieren.

(aus Erich Maria Remarque: Der schwarze Obelisk, Köln 1956)