Ein Bombenfund zur rechten Zeit

Was der Fund einer Weltkriegsbombe mit Heute zu tun hat

In Frankfurt am Main werden am morgigen Sonntag wegen eines Bombenfunds fast 70 000 Menschen ihre Wohnung für bis zu 14 Stunden verlassen müssen. Angesichts harscher Kommentare von Betroffenen und sogar von Nicht-Betroffenen macht sich der Autor seine Gedanken. Ein Kommentar.
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Favorite Im Koma

Gedanken über das Leben angesichts eines nahenden Todes

Warum müssen wir sterben? — Um das Leben zu würdigen.

Ihr sagt alle, dass ihr Angst vor dem Tod habt. Aber in Wirklichkeit habt ihr Angst vor dem Leben!

(aus dem Film „After.Life“ von Agnieszka Wójtowicz-Vosloo)

Ein Mensch liegt im Koma. Seit Tagen, einigen Wochen schon. Ich sitze bei ihm. Nachts. Meine Mutter kommt tagsüber, ich nachts. Der Mensch ist mein Vater. Lesen? Auf Titel klicken!

Zitat

Zehn Fragen an Europa im 21. Jahrhundert

von Jagoda Marinić

Ist das normal,
dass wir täglich die Zeitungen aufschlagen und in zerrissene Gesichter von Kindern sehen.
Ist das normal,
dass wir mit zig besorgten Menschen reden, deren Sorgen das Leben der Anderen nicht einmal peripher streifen. Lesen? Auf Titel klicken!

Zitat

Favorite Ausländer

Stimmen aus dem „Tal der Ahnungslosen“

Na ja, also man sieht es ja immer mehr in den Medien, was da passiert in Syrien, das macht mir Sorgen. Und da muss man halt aufpassen, ob das in Deutschland hier nicht auch bald so sein wird.

Eigentlich sollten wir diese Leute, wenn diese Sache dort vorbei ist, wieder in ihr Land zurückschaffen, also im Prinzip: zurückbringen.

Deswegen sehe ich es schon auch so wie die Pegida, dass eben nur die, die Asyl bekommen, die durch politische Verfolgung hierher kommen. Alle anderen sollten vielleicht doch das Land verlassen. Oh Gott, darf ich das überhaupt so sagen? Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Armutsrisiken in Deutschland

Der neue Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Not ist nicht bloß eine Gefahr, sondern sie ist eine Unfreiheit für den, der sie leidet. Eben deshalb ist ihre Beseitigung nicht mehr bloß Sache des Einzelnen, sondern der Gemeinschaft.

(Gerhard Schröder, ehemaliger Bundesinnenminister, bei der Einführung des Bundessozialhilfegesetzes 1962, zitiert nach „Ein Leben in Würde — mit Hartz IV?“ auf NDR Info anlässlich einer WISO-Themenwoche)

Ein gerechtes Maß ökonomischer und sozialer Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger ist Grundvoraussetzung für sozialen Frieden und eine lebendige Demokratie.

(Seite I des Berichts)

Flaschensammler

Flaschensammler in Frankfurt am Main (Autor: Lindhoff/Journal Frankfurt)

Der mit Stand vom 17. September 2012 vorliegende und über 500 Seiten lange Report „Lebenslagen in Deutschland. Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung“ zeigt eine positive Entwicklung, vor allem auf dem Arbeitsmarkt. Nicht darüber hinwegsehen lässt sich jedoch, dass es nach wie vor erhebliche Ungleichheiten und Armutsrisiken gibt. Die Hartz-Reformen werden dafür nicht verantwortlich gemacht. Lesen? Auf Titel klicken!

Damenwahl

(Sommersonnenwende, elfter Teil) Da kommt schon eine Frau auf ihn zu. Sie hat dunkle, fast rötlich-schwarze, knapp schulterlange Haare, trägt eine Brille und einen alten roten Nylonanorak mit schwarzem Kunstfell an der Kapuze, der ihr ein wenig zu eng zu sein scheint, denn er spannt sich drall über ihrem Busen, und der aus den Sechzigerjahren stammen könnte, der Zeit seiner … Lesen? Auf Titel klicken!

Entschädigung für ehemalige Heimkinder

Der Betreiber dieser Notizen wird aufgrund seines Artikels „Jugendämter — die unheimliche Macht hinter der Justiz“ immer wieder angeschrieben, um auf aktuelle Aktionen in diesem Zusammenhang hinzuweisen. Diese E-Mail-Nachricht gibt er unkommentiert, aber leicht gekürzt und bearbeitet weiter: Liebe Betroffene, Freunde und Freundinnen, Unterstützer/-innen, Sympathisanten und Sympathisantinnen, der Verein ehemaliger Heimkinder e. V. hat eine Petition an den Bundespräsidenten der … Lesen? Auf Titel klicken!

Kinderwagen

oder Die „neuen Mütter“?

Manche Frauen schieben ihren Kinderwagen wie einen Puppenwagen. Wie sie als kleines Mädchen stolz einen Puppenwagen mit einem leblosen Kind, einer Puppe, vor sich herschoben, so schieben sie nun einen Wagen mit einem lebenden vor sich her. Ihr stolzer Blick indes hat sich nicht geändert. Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite African Whisky

oder Eine afrikanische Nacht

Unsere Zeit in Afrika neigte sich dem Ende entgegen. Wir hatten unsere drei Autos, mit denen wir von Deutschland über Tunesien, Algerien, Niger und dem damaligen Obervolta die Sahara und die Sahelzone durchquert und nach Lomé, der Hauptstadt Togos, gelangt waren, verkauft und trennten uns von Dingen der Reise, die wir nicht mit in den Flieger zurück nehmen konnten und wollten. Wir hatten zufriedenstellende Preise für die Autos, die die Fahrt sehr gut überstanden hatten, herausgefeilscht, obwohl die potenziellen Käufer wussten, dass unser Aufenthalt begrenzt sein würde, während sie alle Zeit der Welt hatten. So bestanden die letzten Tage aus Müßiggang mit Besuchen am Strand, der sich gegenüber unseres einfachen Hotels erstreckte und von diesem nur durch die Uferstraße getrennt wurde, aus Essenseinkäufen (das Hotel bot nur Frühstück und kleinere Speisen an, erlaubte aber die Möglichkeit, auf der Veranda eigenes Essen zuzubereiten) oder gleich Essengehen mit dem Bummeln durch Lomé und aus den abendlichen Besuchen einer Diskothek, in der wir den guten Ausgang unserer Reise feierten. Lesen? Auf Titel klicken!

Jugendämter: die unheimliche Macht hinter der Justiz

(Vorwort: Normalerweise veröffentlicht der Betreiber dieser Notizen außer Zitaten keine Fremdtexte, vor allem dann nicht, wenn sie ihm anonym zugesandt werden. Hier macht er eine Ausnahme. Nach der Lektüre dieses stark gekürzten und bearbeiteten Beitrags, der, soweit möglich, verifiziert und durch eigene Recherchen ergänzt wurde, erklärt sich die Frage nach dem Warum von selbst.)

Das Schwarzbuch der Kinder- und Jugendämter Deutschlands

Die unheimliche Macht hinter der Justiz

Wir haben an unserer gesellschaftswissenschaftlichen Einrichtung Forschungsarbeiten zur Arbeit der Kinder- und Jugendämter (hier abgekürzt „JA“) durchgeführt. Die Ergebnisse sind so erschreckend, dass wir sie nicht veröffentlichen können. Ganz im Gegenteil sind die Ergebnisse so brisant, dass wir selbst zur Zielscheibe werden können und um unsere Person besorgt sein müssen. Wir können uns nur schützen, indem die Öffentlichkeit alarmiert wird.
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