Theaterblut bis zuletzt

Der Schauspieler Peter Roggisch

Manche Menschen arbeiten bis zum letzten Moment ihres Lebens für die Kunst. Jedenfalls, solange sie sich noch bewegen können. Der Schauspieler Peter Roggisch, der als einer der bedeutendsten Shakespeare-Schauspieler Deutschlands gilt, gehörte dazu. Und mehr, er trat noch auf, als er sich eigentlich kaum noch bewegen konnte! Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Der ADC und Schlingensief

Ehre, wem Ehre gebührt, oder jemandem die Ehre abschneiden?

Gib dein Produkt einem Menschen, der es nicht gebrauchen kann. Wenn du Glück hast, hasst er es sogar.

(„100 Ratschläge für Kreative“ auf Texter.de – Verzeichnis für Texter & Autoren, Nr. 38; da die Seite nicht mehr existiert, hier aus dem Internet Archive.)

Es gibt Meldungen, da schüttelt man nur den Kopf: „Christoph Schlingensief wird Ehrenmitglied des Art Directors Club für Deutschland“. Manche Auszeichnungen können einer Abwertung des Ausgezeichneten gleichkommen! Lesen? Auf Titel klicken!

Guerilla-Marketing

Kluge Agentur-Philosophien sind die Rechtfertigung für dumme Kampagnen.

(„100 Ratschläge für Kreative“ auf Texter.de – Verzeichnis für Texter & Autoren, Nr. 3. Da die Seite nicht mehr existiert, hier im Internet Archive.)

Vor Kurzem stolperte der Autor zum ersten Mal über den Begriff Guerilla-Marketing. Dabei dachte er zunächst an so etwas wie revolutionäre Werbung aus dem Untergrund. Aber ganz so schlimm ist es nicht! Oder etwa doch? Lesen? Auf Titel klicken!

Nicht offenbarte Verliebtheit

Kein Feuer, keine Kohle
kann brennen so heiß
wie die heimliche Liebe,
von der niemand nichts weiß.

(aus Theobald Tiger alias Kurt Tucholsky: Subkutan, erschienen in Die Weltbühne, Nr. 14, vom 5. April 1927)

Es gibt in der Liebe wenig Tragischeres als nicht offenbarte Verliebtheit! Vielleicht kennen Sie diese Möglichkeit ja auch aus eigener Erfahrung. Der Autor macht sich Gedanken darüber. Lesen? Auf Titel klicken!

Das 24-köpfige Kind

(1973 machte ich die ersten Schritte auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“, ich begann Theater zu spielen. Genau genommen waren es nicht die allerersten Schritte. Als Kind durfte ich in einem Krippenspiel mit einem umgehängten gemalten Schwein als Schwein an diesem für einige Minuten teilhaben. Es gab zu viele Kinder in der Klasse, die mit Rollen versehen werden mussten, … Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Mein Stadtteil: das Frankfurter Nordend

Blick auf das Frankfurter Nordend

Blick auf das Frankfurter Nordend (EvaK/ Wikimedia Commons; alle Bilder zum Vergrößern anklicken)

Fichardstraße, Ecke Bornwiesenweg

Fichardstraße, Ecke Bornwiesenweg (EvaK/ Wikimedia Commons)

Das Nordend ist eines der beliebtesten Wohnviertel in Frankfurt am Main. Mit 54.000 Einwohnern ist es Frankfurts am dichtesten besiedelter Stadtteil. Es ist die Mischung aus schönen Wohnhäusern aus dem späten 19. Jahrhundert, der Gründerzeit, der Neurenaissance und des Spätklassizismus, Geschäften, Parks und nicht zuletzt der Kneipenkultur, die den Reiz des Nordends ausmacht. Ob Tante-Emma-Laden oder Supermarkt, ob gemütliche Kneipe oder schicke Bar, alles ist mit wenigen Schritten zu erreichen — vorausgesetzt, man hat hier eine Wohnung gefunden. Die Nähe zur Innenstadt und die gute Verkehrsanbindung tragen wesentlich zur Attraktivität des Nordends bei. Begeben wir uns auf einen kleinen Spaziergang durch das Viertel, in dem ich, bis auf eine Unterbrechung während meiner ersten beiden Lebensjahre, immer gewohnt habe. (Das Bild ganz oben zeigt eine Luftaufnahme des Nordends, das untere rechte wirft einen Blick auf die Straße, in der der Autor wohnt.)
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Zitat

Künstler

Die Künstler erschaffen die Welt jeden Tag neu und die Politiker ruinieren sie. […] Die Künstler sind die Stiefkinder der Gesellschaft. […] Der Künstler ist nur dann ein idealer Künstler, wenn er auch ein idealer Geschäftsmann ist.

(aus Thomas Bernhard: Die Berühmten, Frankfurt am Main 1976 u. a.)