Die Glocke

Die Glocke erzählt. Vor langer Zeit wütete in der kleinen Stadt eine Pest. Gleich einer schwarzen Wolke des Todes bewegte sie sich durch den kleinen Ort mit dem Schloss auf einem Hügel. Die Menschen wurden dahingerafft wie Blätter im Sturm. Wieder fuhr ein Totenzug durch die Gassen, umringt von verhüllten Mönchen. Eine Frau brach weinend zusammen … Die Glocke schlägt. … Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Straßen mit Liebe gefüllt

Ein Lehrstück zum Verständnis von Freiheit und Demokratie

Dass man nach Terror, den Anschlägen in Oslo und dem Amoklauf auf der Insel Utøya, nicht mit Hass (über)reagieren muss, zeigen die folgenden Zitate aus Norwegen, in denen zu Liebe statt zu Hass aufgerufen wird. Lesen? Auf Titel klicken!

Public Viewing

Anglizismen sind die Spachtelmasse für rissiges Deutsch.

(„100 Ratschläge für Kreative“ auf Texter.de – Verzeichnis für Texter & Autoren, Nr. 9; hier über das Internet Archive)

Ein sportliches Großereignis steht in diesem Jahr wieder an: die Fußball-Weltmeisterschaft. Und damit das seit der von 2006 unvermeidliche Public Viewing, das eigentlich „Leichenschau“ bedeutet! Lesen? Auf Titel klicken!

Trauerfeier, Teil 2

Über eine Todesanzeige, die zu einer Kontaktanzeige wird

Das Wort „Trauerfeier“ stellt einen Widerspruch in sich dar, worauf hier schon hingewiesen wurde. Manche jedoch nehmen diesen Begriff sehr wörtlich und lösen damit den Widerspruch auf, wie eine Todesanzeige, die sich plötzlich in eine Kontaktanzeige verwandelt, zeigt. Lesen? Auf Titel klicken!

Trauerfeier

Auch so ein Wort, das es in sich hat: Trauerfeier! Ein Wort, das ein Widerspruch in sich ist: Trauert man noch oder feiert man schon? Dazu passt dann auch der Leichenschmaus: Wird denn hierbei die Leiche verschmaust? Dank an „Trauerfeier“ bei L y r i k s p ( l ) i t t e r für diesen Hinweis! … Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Gedanken über Trennungen …

… beim Lesen von Peter Schneiders Erzählung „Lenz“

Man liebt das Gefühl, das man für jemanden hat, den man liebt, genauso wie den, der es ausgelöst hat. Unter dem Verlust dieses Gefühls leide ich vielleicht mehr als unter dem Verlust von L.

(aus Peter Schneider: Lenz, Berlin 1973)

„Morgens wachte Lenz aus einem seiner üblichen Träume auf.“ Er träumte von seiner ehemaligen Freundin, in der Erzählung nur „L.“ genannt, und schon beim Kaffeekochen überfällt ihn der Wunsch sie anzurufen.
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Verpasste Chance

Wer hat sich nicht wenigstens einmal noch nach Tagen, Wochen oder gar Jahren über eine verpasste Chance geärgert? Situationen, in denen man es verpasst hat, seinem Schicksal eine andere Wendung zu geben? Gestern ist dem Autor wieder eine solche passiert. Manchmal ärgert man sich noch nach Tagen, Wochen oder gar Jahren über eine verpasste Chance, trauert ihnen vielleicht sogar geradezu … Lesen? Auf Titel klicken!