In eigener Sache, die so eigen gar nicht ist!

Datenschützer klagen immer wieder über die Teilen-Schaltflächen, die inzwischen auf den meisten Seiten im WWW zu finden sind. Sie stellen nämlich unbemerkt Kontakt zu den Servern der sozialen Netzwerke her. Hier seit Kurzem nicht mehr – dank einer Erweiterung! Deshalb ein Wort in eigener Sache, die so eigen gar nicht ist. Lesen? Auf Titel klicken!

Tödliche Selfies

Über eine aber auch sonst ziemlich dämliche Zeiterscheinung

Fotografieren verbotenÜber Selfies ist viel geschrieben worden. Dämlich, narzisstisch oder Kunst? Tatsache ist, dass durch die Selbstporträts mehr Menschen sterben als durch Haiangriffe. Der Autor macht sich angesichts zahlreicher tödlicher Unfälle seine eigenen Gedanken über diesen Trend. Tödliche Selfies also!
Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Eine Frau twittert

Erika Steinbach und der Ursprung ihres fremdenfeindlichen Twitter-Bilds

Das Problem der sozialen Netzwerke ist allerdings die manchmal etwas unglückliche Kombination aus Denkfaulheit, Rechtschreibschwäche und Internetanschluss.

(Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig am 12. Politischen Aschermittwoch 2016 im Berliner Tempodrom)

Erika Steinbach twittert gern. Und streitbar, um es gelinde auszudrücken. Doch mit besonders ihrem bislang letzten anstößigen Tweet, dem Bild eines blonden Jungen unter dunkelhäutigen Mädchen, schoss sie ein Eigentor. Der NDR deckte den Ursprung des Bildes auf. Lesen? Auf Titel klicken!

140 Zeichen (34)

Jesus abschieben

William Blake: Christ Nailed to the Cross

William Blake: Christ Nailed to the Cross: The Third Hour (The Morgan Library/ Wikimedia Commons)

Horst Seehofer und Björn Höcke würden an der Grenze auch Jesus abschieben, Frauke Petry und Beatrix von Storch auf ihn schießen.

(Siehe hier beispielsweise auch „Eine Alternative für Deutschland?“ und „Das Asylrecht soll weg“)

Favorite Wahlen als Intelligenztest

Gedanken zur Intelligenz der Wählerschaft

Der Bismarck, der hat wohl drei Haare —
denn daran erkennt man den Mann.
Und langsam vergingen die Jahre,
und es kamen die Wahlen heran.

(aus dem Gedicht „Marschlied nach den Wahlen“ von Theobald Tiger alias Kurt Tucholsky, Die Weltbühne, 23. September 1930, Nr. 39, Seite 473)

Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

(aus einem Brief des französischen Diplomaten Graf Joseph Marie de Maistre vom April 1816 in: Correspondance diplomatique, 1861)

Hinter der Trommel her
Trotten die Kälber
Das Fell für die Trommeln
Liefern sie selber.

(aus dem Gedicht „Kälbermarsch“ von Bertolt Brecht in: Die Gedichte von Bertolt Brecht in einem Band, Frankfurt am Main 1981, Seite 1219)

Hitler früher, Beschwerden über zu große Stimmzettel in Frankfurt am Main, zweistellige Ergebnisse für die AfD und Donald Trump in den USA heutzutage: Muss man einen Niedergang der Intelligenz der Wählerschaft befürchten? Ein Kommentar. Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Zum Wandel unserer Begrüßungskultur

Händeschütteln

Das wäre wahre Begrüßungskultur! (Microsoft Clip Art)

Wir Deutsche haben schon immer gerne andere begrüßt und willkommen geheißen. Schon im letzten Jahrhundert. Wir wollten die ganze Welt begrüßen. Nun aber schlägt unsere Willkommens- und Begrüßungskultur um. Oder stimmte damit früher schon etwas nicht? Ein (teilweise sarkastischer) Kommentar zum Wandel unserer Willkommens- und Begrüßungskultur. Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Father Forgive

Von Versöhnung inmitten Zerstörung — Coventry und Propst Richard Howard

Air Raid Damage in the United Kingdom 1939-1945 H5603

Die Ruine der Kathedrale von Coventry zwei Tage nach den Luftangriffen vom 14./15. November 1940 (War Office official photographer, Taylor / Imperial War Museums)

Die mittelenglische Industriestadt Coventry war im Zweiten Weltkrieg Ziel mehrerer Angriffe der deutschen Luftwaffe. Dabei starben Hunderte von Menschen, fast die gesamte Stadt wurde zerstört. Auch die Kathedrale. Doch der Propst der Kirche Richard Howard setzte auf Versöhnung, noch während des Krieges. Seine Worte „Father forgive“, „Vater, vergib“, und der Akt der Vergebung wirken dort bis heute — und in alle Welt. Lesen? Auf Titel klicken!

Zitat

Zehn Fragen an Europa im 21. Jahrhundert

von Jagoda Marinić

Ist das normal,
dass wir täglich die Zeitungen aufschlagen und in zerrissene Gesichter von Kindern sehen.
Ist das normal,
dass wir mit zig besorgten Menschen reden, deren Sorgen das Leben der Anderen nicht einmal peripher streifen. Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Der Tod des Enver Şimşek

Heute vor 15 Jahren: das erste Opfer der rechten Terrorzelle NSU

Sagt Ihnen der Name Enver Şimşek (noch) etwas? Nein? Als der Blumenhändler am 9. September 2000 in Nürnberg niedergeschossen wird, nimmt von dem Verbrechen kaum jemand Notiz. Erst elf Jahre später sollte sich herausstellen, dass diese Tat der Beginn einer Mordserie durch die Neonazi-Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) war. Lesen? Auf Titel klicken!