Radfahrer, Hunde und die deutsche Republik

Wie man eine Nachricht auslegen kann

Eine Zeitungsparodie des Kabarettisten und Theaterleiters Kurt Robitschek aus dem Jahr 1929, leicht editiert und der heutigen Rechtschreibung angepasst:

Aus dem Polizeibericht [die originale Meldung; der Betreiber dieser Notizen]

Russ-Telegramm 3986, aufgenommen 15.30 Uhr:

Auf dem Kurfürstendamm an der Ecke Meinekestraße wurde gestern von dem Radfahrer Peter K. ein Hund unbestimmter Rasse angefahren. Nur dem Einschreiten unserer wackeren Schutzpolizei ist die Verhütung eines größeren Unfalls zu verdanken. Polizeipräsident Zörgiebel, Polizeivizepräsident Dr. Weiß und der Kommandeur der Schutzpolizei, Oberst Heimannsberg, weilten an der Unfallstelle.

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Favorite Über die sinnlose Bedrohung durch Gewalt

Die Rede von Robert F. Kennedy nach der Ermordung von Martin Luther King

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Robert F. Kennedy im Mai 1968 (Autor: R. W. Rynerson/ Wikimedia Commons)

Eine Rede von Robert F. Kennedy über die sinnlose Bedrohung durch Gewalt, gehalten einen Tag nach der Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther King, ist es wert, (wieder) entdeckt und (neu) gelesen zu werden. Lesen? Auf Titel klicken!

Zitat

Das Asylrecht soll weg

Das Asylrecht entstand, als wir arm waren.
Jetzt soll es weg, damit wir reich bleiben.

(Sprühplakat das Düsseldorfer Aktionskünstlers Manfred Spies schon von 1986, gesehen bei „EU-Asyl-UNRECHT“ auf Thailand-Pakchong: Beobachtungen und Erfahrungen. Weitere Sprühplakate über Asyl und das Asylrecht bei Manfred Spies, und kaufen man sie und viele weitere bei Denk-Anschläge von Manfed Spies; siehe hier auch andere Beiträge zum Schlagwort „fremd“ und dort besonders „Ausländer“!)