Wenn eine Liebe zu Ende geht, wohin mit all den Dingen, die an den vergangenen Partner/die vergangene Partnerin erinnern? Nach Zagreb, ins Museum der zerbrochenen Beziehungen!
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Archiv der Kategorie: Kunst und Kultur
Einfache Fahrt
Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht über Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer beichtet wird. Tausende von Toten sind inzwischen zu beklagen. Die italienische Gruppe Canzionere Grecanico Salentino hat ein herzzerreißendes Lied mit einem ebensolchen Video dazu veröffentlicht: „Solo andata“, eine einfache Fahrt — ohne Rückfahrkarte!
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Bei Mentz
Ein später Nachruf auf eine unvergessene Kneipe
Gerade liest Frankfurt wieder mal ein Buch. In diesem Jahr handelt es sich um „Die Vollidioten“ von Eckhard Henscheid. Das Vorbild für die Kneipe, in der und um die dieses Buch spielt, stand damals um die Ecke des Wohnorts des Autors dieser Notiz, und dieser war Stammgast dort: „Bei Mentz“, wie die Lokalität hieß. Eine Gelegenheit, sich hier einmal daran zu erinnern!
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Literatur
Wie dem auch sei: Das Leben in einer Gesellschaft, in der die Literatur Privileg einer Minderheit ist, erscheint mir ungesund und gefährlich.
(Joseph Brodsky: Rede zur Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur. Aus: Flucht aus Byzanz, München/Wien 1988. Siehe auch das Zitat von Freud über „Kultur“!)
Privat
„Privat“ scheint ein Wort aus der Vergangenheit zu sein. Soziale Netzwerke, Mobiltelefonkameras, Talkshows und schnellen Internetzugängen, in der auch das Intimste öffentlich ist, scheinen Privatsphäre längst verdrängt zu haben. Eine Ausstellung in der Frankfurter Kunsthalle Schirn widmet sich dem Thema der Privatheit in seiner Gesamtheit. Doch vermag eine solche Ausstellung noch an Tabus zu kratzen, gar zu schockieren? Ja, aber die Privatheit anderer Leute kann auch unglaublich langweilig sein!
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Ein Bodhisattva in der U-Bahn
Ein Bodhisattva ist ein Mensch, der in der Lage ist, nicht nur selbst und allein für sich Erleuchtung zu erlangen und damit in das Nirwana einzugehen. Er verzichtet aber darauf und hilft stattdessen aus großem Mitgefühl für die Welt allen … Weiterlesen →
Kultur
Es braucht nicht gesagt zu werden, daß eine Kultur, welche eine so große Zahl von Teilnehmern unbefriedigt läßt und zur Auflehnung treibt, weder Aussicht hat, sich dauernd zu erhalten, noch es verdient.
(aus Sigmund Freud: Die Zukunft einer Illusion, Leipzig, Wien und Zürich 1927, zitiert nach Elias Schwerdtfeger)
Persepolis
oder Ein Film und die Zukunft eines Landes
Vor ein paar Tagen hat sich der Autor den Zeichentrickfilm „Persepolis“ von Marjani Satrapi angesehen und war beeindruckt von der Schilderung der iranischen (islamistischen) Revolution von 1979 aus der Sicht eines kleinen Mädchens. Der Film wurde kürzlich auch in Tunesien gezeigt — kurz vor einer für die Zukunft des Landes so wichtigen Wahl!
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Nebel
„Was für ein Nebel heute!“, denkt Georg und schaltet wütend den Fernseher aus. Schlagersendungen mit Carmen Nebel konnte er noch nie leiden.
Der Mörder ist immer der Gärtner
Der Mörder ist immer der Gärtner, sang Reinhard Mey 1971 in seinem gleichnamigen Lied. In diesem parodierte er schon damals Stereotypen in Kriminalromanen und -filmen. Für viele heutige Autoren und Drehbuchschreiber von Kriminalfilmen scheint der zum geflügelten Wort gewordene Titel aber … Weiterlesen →
