AfD: „Abstieg für Deutschland”
Eine Informationsschrift der CDU über die AfD sorgt bei dieser selbst ernannten „Alternative” für Empörung. In der Broschüre „Abstieg für Deutschland. Keine Alternative.“ wirft die CDU der AfD vor, eine Gefahr für die Demokratie zu sein und an ihrer Abschaffung zu arbeiten. Untermauert wird das mit zahlreichen Zitaten prominenter AfD-Vertreter/-innen und -Vertreter.
Eine Informationsschrift der CDU über die AfD hat bei dieser selbst ernannten „Alternative für Deutschland” für Empörung gesorgt. Und sorgt noch dafür. In der Broschüre „Abstieg für Deutschland. Keine Alternative.“ mit dem Untertitel „Demokratiefeindlich. Antisemitisch. Völkisch.“ wirft die CDU der AfD vor, eine Gefahr für die Demokratie zu sein und an ihrer Abschaffung zu arbeiten.
Untermauert wird das mit Zitaten prominenter AfD-Vertreter/innen und -Vertreter. Alle übrigens mit Quellenangaben im Anhang! Verwiesen wird darin auch immer wieder auf die Einstufungen durch Verfassungsschutzbehörden der Länder einzelner Landesverbände der AfD als „rechtsextremistisch“.
Einige Zitate aus der Broschüre
- „Sie [die AfD] ist kein konservativer Wettbewerber und keine bürgerliche Partei. Sie denkt nicht vom Menschen her, sondern von Kollektiven ethnisch Gleicher. Sie will Europa nicht stärken, sie will es zerschlagen. Sie will unser Deutschland nicht besser machen. Sie will ein ganz anderes Deutschland.“
- „Wer bei der AfD hinhört, erkennt ein klares Muster: Die AfD stellt demokratische Institutionen infrage, erklärt politische Gegner zu Feinden und spricht wesentlichen Säulen unserer demokratischen Ordnung die Legitimität ab. Das sind keine Ausrutscher, keine Übertreibungen im Wahlkampf. Dieses Vorgehen hat System – bürgerliche Fassade und extremistische Parolen gehören bei der AfD zusammen. Sicherheitsbehörden, Gerichte und die eigenen Aussagen führender AfD-Politiker zeichnen ein eindeutiges Bild: Diese Partei arbeitet an der Delegitimierung unserer Demokratie.”
- „In der Welt der AfD gibt es keine legitimen politischen Gegner. Es gibt nur sie – und den Rest: CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke. Sie alle gelten als „Altparteien“. Aus Sicht der AfD weiß nur die AfD, was das Volk will. Und entsprechend kann auch nur sie die Interessen des Volkes vertreten. Wer so denkt, spricht nicht nur allen anderen Parteien ihre Legitimität ab. Wer so spricht, ist eine Gefahr für unsere Demokratie; der will den Ein-Parteien-Staat so wie in der DDR oder im Nationalsozialismus.“
Wahlplakat des Landesverbands der AfD Thüringen zur EU-Wahl 2024 im thüringischen Mödlareuth (PantheraLeo1359531 über Wikimedia Commons)
Zitate quer durch die AfD
So viel zur Einleitung. Es folgen viele Originalzitate wie von Hans-Christoph Berndt, AfD-Fraktionsvorsitzender in Brandenburg, Hannes Gnauck, Bundestagsabgeordneter der AfD und ehemaliger Chef der Jungen Alternative, Hans-Thomas Tillschneider, stv. Fraktionsvorsitzender in Sachsen-Anhalt, Markus Frohnmaier, Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg, des Europaabgeordneten Tomasz Froelich, Krysztof Walczak, stv. Vorsitzender der AfD Hamburg, Stephan Brandner, einer von drei stellvertretenden Bundessprechern der Partei und seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages, Stefan Möller, Landessprecher der AfD Thüringen, Jörg Urban, Landeschef der AfD Sachsen, Matthias Helferich aus der AfD Nordrhein-Westfalen, Sebastian Münzenmaier, stv. Landesvorsitzender der AfD in Rheinland-Pfalz, Ulrich Siegmund, AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Erik Lehnert, Fraktionsgeschäftsführer der AfD Brandenburg, dem Vorsitzenden der AfD-Jugendorganisation Jean-Pascal Hohm, Bernd Baumann, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Nicole Höchst, stv. Landesvorsitzende der AfD in Rheinland-Pfalz, Christian Lüth, ehemaliger Pressesprecher der AfD, Gottfried Curio, innenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stefan Keuter, stv. Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, den Brandenburger AfD-Politikern Lena Kotré und Dennis Hohloch, dem Landesvorsitzenden der AfD Bayern Stephan Protschka, Franz Schmid, bayerischer AfD Landtagsabgeordneter, sowie von Alexander Gauland, Maximilian Krah, Björn Höcke, Tino Chrupalla und Alice Weidel.
Darunter sind Zitate, die so verabscheuungswürdig sind, dass sie nicht nur politisch und gesellschaftlich, sondern auch sprachlich einen Abstieg für Deutschland darstellen!
Zum Herunterladen
Hier können Sie sich die Broschüre als PDF (1,4 MB) herunterladen: Abstieg für Deutschland. Keine Alternative.

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