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Kommentare

Offener Brief an die AfD-Anhänger — 10 Kommentare

  1. Endlich noch jemand, der darauf hinweist, dass die Ossis schon früher ein, nun ja, konfliktgeladenes Verhältnis zu ihren Ausländern hatten! Darüber gab es zuletzt ja einige Berichte im Fernsehen. Sonst reden die sich ja gern raus: Ihr im Westen konntet euch durch die Gastarbeiter ja schon früh an Ausländer gewöhnen, aber hier im Osten gab es nie welche. Schwachsinn! Es gab dort hunderte von fremdenfeindlichen Übergriffen, aber offiziell wurden die unter den Tisch gekehrt; Ermittlungen gegen die Täter eingestellt. Und nach der Wende war dann das, was dort über Tage in Rostock-Lichtenhagen abging, der vorläufige Höhepunkt. Die hässliche Fratze des Ostens, und diese trifft auch dein Beitrag sehr gut!

    • Fühlt sich da etwa jemand angesprochen? Und was den Ernst anbelangt, so darf durchaus jede(r) selbst entscheiden, wie ernst es ihr/ihm ist. Mir jedenfalls vergeht der Humor langsam, und ich denke, dass das auch zum Ausdruck gebracht wurde. Die Nazis wurden früher von vielen auch nicht ernst genommen, doch dass man sie so nehmen musste, zeigte sich später ja bekanntlich in Formen, die nicht so lustig waren!

      Ansonsten spiegelt Ihr Kommentar genau das Verhalten wider, das hier kritisiert wird: Was nicht gefällt, wird abgewertet. Und das ohne ein einziges Argument!

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  3. Es ist schon bezeichnend, wie empfindlich Rechtspopulisten, die sich ja auf gar keinen Fall als Nazis bezeichnen lassen wollen, reagieren, wenn ein humanistisch denkender und gebildeter Mensch mal Tacheles redet. Ihren geistigen Müll, den die Rechten überall abkippen, sollen Demokraten (das Asylrecht ist in unserer demokratischen Verfassung festgelegt) gefälligst ertragen, aber wehe, jemand bietet mal Paroli! Dann wird geflennt und geschimpft.

    • Ja, dann fühlen sie sich ganz schnell als Opfer und/oder erfinden die abenteuerlichsten Ausreden. Und dass es diesem Pack oftmals an grundlegendem demokratischen Wissen mangelt, dank DDR-Vergangenheit mangeln muss, ist offensichtlich.

      Es gibt aber noch eine andere Sache, die im Beitrag nicht angesprochen wurde, die aber einen nicht nur humanistisch denkenden und gebildeten, sondern gerade einen politisch links stehenden Menschen in ein fürchterliches Dilemma treibt. Ich empfinde z. B. unsere Bundeskanzlerin schon seit Jahren als einen Büttel der Wirtschaft, und auch sonst lasse ich kein gutes Haar an den Regierungen der Letzten Jahre spätestens seit Schröder (Agenda 2010!). Nun aber sehe ich mich in eine Rolle gedrängt, gegenüber diesem Gesocks genau diese Regierung, die ich eigentlich ablehne, auch noch verteidigen zu müssen, weil diese mit dem Zuzug von Flüchtlingen EINMAL etwas richtig gemacht hat.

      Kein gutes Gefühl!

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