So ruhig geworden
manchmal
ist es hier
so ruhig geworden
kein auto auf der straße
und keine anderen geräusche
keine lauten fußgänger
sodass ich denke
dass die welt still
steht
und nur ich
allein
noch
am leben bin
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manchmal
ist es hier
so ruhig geworden
kein auto auf der straße
und keine anderen geräusche
keine lauten fußgänger
sodass ich denke
dass die welt still
steht
und nur ich
allein
noch
am leben bin
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Kürzlich habe ich wieder einmal etwas über mich gelernt: Ich gehöre zu den Otrovertierten. Doch was bedeutet das eigentlich: otrovertiert sein? Nun, es gibt Introvertierte und Extrovertierte. So viel wusste ich vorher. Doch es gibt auch otrovertierte Menschen. Viele oder … Weiterlesen →
Von Friedrich Rückert
Ich bin der Welt abhanden gekommen,
Mit der ich sonst viele Zeit verdorben.
Sie hat so lange von mir nichts vernommen,
Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben.Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
Ob sie mich für gestorben hält;
Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,
Denn wirklich bin ich gestorben der Welt.Ich bin gestorben dem Weltgewimmel
Und ruh’ in einem stillen Gebiet.
Ich leb’ in mir und meinem Himmel,
In meinem Lieben, in meinem Lied.
Haben Sie (auch) nichts zum Valentinstag erhalten? Wissen Sie auch nicht so genau, ob Sie diesen Tag lieben oder hassen sollen? Sie finden, Liebe sollte man nicht so kommerziell ausschlachten? Sie mögen weder Schokolade noch Pralinen? Blumen auch nicht, zumindest dann nicht, wenn man sie quasi zwangsweise verschenkt? Rosa gehört nicht zu Ihren Lieblingsfarben? Oder sind Sie allein und es macht Sie traurig, wenn andere ihre Liebe in epischer Breite zelebrieren? Nun, es gibt viele Gründe, den Valentinstag nicht zu mögen!
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Ich könnte Winterschlaf halten. Also eigentlich eine Winterruhe. Der Unterschied zwischen beiden ist der, dass Tiere beim Winterschlaf ihre Körpertemperatur absenken, keine Nahrung aufnehmen, Atem- und Pulsfrequenz sowie die Aktivitäten ihres Stoffwechsels verlangsamen. Bei der Winterruhe hingegen sinkt die Körperkerntemperatur … Weiterlesen →
von Kurt Tucholsky
Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider —
Was war das? vielleicht dein Lebensglück …
vorbei, verweht, nie wieder. Weiterlesen →
Von Gaspara Stampa
Mein Leben ist ein Meer,
die Wasser sind die Klagen,
und meiner Seufzer Hauch
erregen sie als Wind.
Die Hoffnung ist das Schiff,
das meine Wünsche jagen,
die stark die Segel trifft
und Ruderschläge sind.
Es führen mich als Pol die zweigestirnten Kreise
der beiden Augen, mein geheiligt Himmelslicht,
nach dem ich immer da mich richte auf der Reise,
ob es auch an Pilot und Steuerblatt gebricht.
Der Stürme Plötzlichkeit, die heftigen Gefahren
sind kalte Eifersucht und Leiden ohne Rast,
so dauerhaft, wie sie behend zur Stelle waren.
Die See bleibt ungestillt, mein edler Fürst, derweilen
seit jenem Tag, da du von mir entfernt dich hast,
die heitern Stunden allzu gleich mit dir enteilen.
Ich träume viel von Katzen zurzeit. Anders als in Träumen, in denen Frauen vorkommen (und das tun sie sonst eigentlich immer), haben diese jedoch keine mehr oder weniger nacherzählbare Handlung. Soweit sich Träume überhaupt nacherzählen lassen: Man sagt ja, dass … Weiterlesen →
Von Wilhelm Müller
Ich träumte von bunten Blumen,
So wie sie wohl blühen im Mai,
Ich träumte von grünen Wiesen,
Von lustigem Vogelgeschrei. Weiterlesen →
Sie wird Dich geil finden, unter diesem Betreff erreichte den Autor gestern eine E-Mail. Erst Bundesliga, dann Frauen vernaschen, heißt es darin. Klingt gut! Eine Nachricht, die Hoffnungen weckt. Oder vielleicht besser doch nicht? Der Autor antwortet der Absenderin Rosi Krause. Hier.
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