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Kommentare

XP ade, Linux juchhe? — 4 Kommentare

  1. Lächelnd sitze ich hier und lese diese Beschreibung.
    Auch mir sind die Tücken nicht ganz unbekannt. Ich bin jetzt nachdem ich mit Windows7 arbeiten muss, damit sehr zufrieden. Da es zu meinem Glück, eine Übergangszeit für mich gab, mit XP (Rechner) und Windows7 (Lapptop).
    Mein geliebtes XP bleibt mir, für Bildbearbeitung und Textverarbeitung.
    Das Internett, wie heute wieder, nutze ich jetzt nur noch mit Windows7.
    Lieben Gruß
    Ute Schnee

    • Danke für den lieben Gruß, einen ebensolchen zurück! Tja, der Abschied von XP fällt vielen nicht leicht …

      Es geschehen aber auch noch Zeichen und Wunder: Habe vor einer Woche einen letzten Versuch einer Wubi-Installation von Ubuntu 12.04 LTS (Long Term Support, bei dieser Version bis Juli 2017) gewagt, die tadellos funktioniert! Die Sprachpakete sind nach Nachinstallation komplett, auch die automatischen Aktualisierungen funktionieren, das System läuft keineswegs langsamer als Windows, der Wechsel zwischen den Betriebssystemen klappt problemlos und die Installation hat inzwischen das „Haltbarkeitsdatum“ der vorigen Installationen überschritten. Bin mehr in Ubuntu als in Windows. Toi, toi, toi, kann ich dazu nur sagen!

      Von einer Mint4Win-Installation (Mint for Windows) von Linux Mint (entspricht dem, was Wubi für Ubuntu ist), die ich vorher ausprobiert habe, muss allerdings dringend abgeraten werden, weil danach alles Negative auftrat, was im Artikel beschrieben wurde: Sprachpakete nicht komplett, Schwierigkeiten bei bis sogar Unmöglichkeit von Aktualisierungen usw., was wahrscheinlich daran liegt, dass nur eine alte Version installiert wird, die längst völlig überholt ist!

      Und dies liegt wohl daran, dass Mint4Win nur bis zu einer früheren Version unterstützt wird, was leider auch auf Wubi zutrifft: Die Entwickler möchten, dass Vollversionen installiert werden.

  2. Also, nach meinen Erfahrungen funktioniert Ubuntu als Wubi-Installation sehr gut.

    Eine andere empfehlenswerte Möglichkeit wäre, Windows und Linux auf zwei verschiedenen Festplatten zu installieren. Geht was schief, kann man Linux neu installieren, ohne Windows zu beschädigen.

    Die aller-ungefährlichste Sache ist allerdings, Linux auf einem komplett eigenen Gerät zu installieren. An ältere PCs oder Notebooks kommt man ja über eBay sehr günstig dran.

    Allerdings frage ich mich (obwohl ich Linux sehr mag), warum du nicht einfach per Upgrade auf Windows 7 umgestiegen bist, denn besonders groß finde ich die Unterschiede zu Windows XP nicht. Nicht so groß wie damals der Umstieg von 98 oder ME auf XP. Und an Windows-7-Originale kommt man ebenfalls über eBay günstig dran.

    Und zu guter Letzt: was soll diese ganze Schwarzmalerei überhaupt, oh, oh, XP wird nicht mehr mit Updates versorgt, und jetzt müssen wir alle sterben! Mit allen Windows-XP-Updates und einem tauglichen Internet-Security-Paket oder auch nur einem Antivirenprogramm plus Firewall (notfalls Windows-Firewall) ist der Rechner doch gut abgesichert. Microsoft will seine neueren Betriebssysteme verkaufen, das ist alles. Und das ist für ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen ja durchaus auch ein legitimer Wunsch. Aber ein bisschen Panikmache ist eben auch dabei.

    • Danke für den ausführlichen Kommentar! Etwa selbst Ubuntu-Nutzer mittels Wubi?

      Wie im vorigen Kommentar von mir gesagt, funktioniert Ubuntu bei mir immer noch (!) sehr gut, wobei allerdings nach einer Aktualisierung von der zuerst installierten Version 12.04.02 oder .03 auf inzwischen 12.04.05 nach dem Booten von Ubuntu und vor dem Ubuntu-Anmeldefenster der Bildschirm kurz schwarz wird und die Fehlermeldung angezeigt wird: „Could not write bytes: Broken pipe“, die zwar nervt, aber nicht weiter stört, da der Start danach funktioniert. Die Suche in diversen Foren und Ratgebern brachte bislang keine Abhilfe, außer, dass man diese Meldung ignorieren kann, wenn Ubuntu danach problemlos startet.

      Ein Upgrade von XP auf 7 scheitert nicht nur an den Kosten, sondern auch an der Kompatibilität verschiedener installierter Programme. Habe früher bereits sowohl den Windows 7 Upgrade Advisor als auch den Windows 8 Upgrade-Assistent mit dem Ergebnis ausgeführt, dass ich interessanterweise mehr nach 8 als nach 7 mitnehmen, also dort ausführen kann.

      Da ich seit Mitte Februar (zwangsweise nach dem Aus der Hauptplatine; eine Reparatur hätte sich nicht mehr gelohnt) einen „neuen“ Rechner mit, im Vergleich zum vorigen, geradezu gigantischem Arbeits- und Festplattenspeicher habe (und das, Glück im Unglück, zu einem Schnäppchenpreis!), wäre eine Neupartitionierung einer der bestehenden Partitionen für eine feste Linux-Installation allerdings eine gute Idee!

      Ansonsten und laut Eintrag sind ja ein Antivirenprogramm und sowohl die interne (Windows-) als auch eine zusätzliche Firewall installiert und aktiviert!

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