Was deine Arme halten, wenn deine Arme mich halten
liegen, bei dir
von Ernst Jandl
ich liege bei dir. deine arme
halten mich. deine arme
halten mehr als ich bin.deine arme halten, was ich bin
wenn ich bei dir liege und
deine arme mich halten.

von Ernst Jandl
ich liege bei dir. deine arme
halten mich. deine arme
halten mehr als ich bin.deine arme halten, was ich bin
wenn ich bei dir liege und
deine arme mich halten.
Kürzlich stellte der Autor Harald Welzer sein neuestes Buch „Die smarte Diktatur. Der Angriff auf unsere Freiheit“ in Frankfurt am Main vor. Es handelt vom Verlust der Freiheit durch und der Hinwendung zu einer digitalen Diktatur. Dabei stellte er auch die im Titel genannte Frage „Trinken Sie Ihr Bier im Internet?“. Der Autor dieser Notiz war zugegen. Eine Literaturempfehlung.
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Gautschen? Nie gehört, werden Sie wahrscheinlich sagen. Aber irgendwie sind Sie doch auf diesen Artikel gestoßen! Der Autor erklärt.
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von Christian Morgenstern
Jede(r) hat ihn schon gesehen, vielleicht sogar schon jemandem gezeigt: den sogenannten Stinkefinger. Die Geste des hochgereckten Mittelfingers bei gleichzeitig eingezogenen anderen Fingern ist bekannt. Doch woher stammt diese Geste eigentlich? Wie sieht es bei deren Verwendung juristisch aus? Der Autor klärt auf und verweist auf ein interessantes Buch zum Thema. Auch hier behandelt: die mit dem Stinkefinger verwandte Feigenhand.
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von Hans (Jean) Arp
er sitzt mit sich in einem kreis
der kreis sitzt mit dem eignen leib
ein sack mit einem kamm der steht
dient ihm als sofa und als weib
der eigne leib kennt keinen sack
der von von zeigt die linke haut
der eigne leib tick tack tipp topp
der eigne leib fällt aus der braut
er schwingt als pfund aus seinem stein
die eigne braut im eignen sack
der eigne leib im eignen kreis
fällt nackt als sofa aus dem frack
Am 31. Dezember 2015 laufen die Urheberrechte an Hitlers „Mein Kampf“ aus, die bis dahin der Freistaat Bayern innehat. Bislang hatte dieser jeglichen Neudruck verweigert. Das Münchner Institut für Zeitgeschichte plant für Anfang Januar 2016 eine wissenschaftlich-kommentierte Neuausgabe des berüchtigten Buches. Sinnvoll oder nicht?
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Der seit 1993 alljährlich vergebene Bad Sex in Fiction Award ist ein an einen zeitgenössischen Romanautor vergebener Preis für die schlechteste Beschreibung einer Sexszene in der Literatur. Zu den Preisträgern zählen so bekannte Autoren wie Tom Wolfe, Norman Mailer, Jonathan Littell und John Updike. Doch was verleitet Schriftsteller zu solch schlechtem Sex? Hilflosigkeit!
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„Verdammte Lügenpresse“, flucht Lutz, „jetzt fälschen sie auch noch die Lottozahlen! Meine sind immer andere!“
Und eines Abends, als die Katze schnurrt, als mein Kopf, als der Raum, als die Welt nur noch ein großes, schwarzes Schnurren ist, habe ich das Gefühl, dass die Zeit — endlich — stillsteht.
(aus Eugen Ruge: „Cabo de Gata“, Reinbek bei Hamburg 2013)
Katzenfreundinnen und -freunde wissen es: Von diesen Tieren geht eine unglaublich Glück spendende Aura aus! Selbst große Literaten haben die Katze in ihren Werken verewigt, man denke etwa an E. T. A. Hoffmann, Erich Kästner, Michail Bulgakow, Patricia Highsmith, Doris Lessing und nun auch Eugen Ruge mit seinem Roman „Cabo de Gata“. Darin scheint eine Katze dem Erzähler etwas zu sagen zu haben: Das Glück lässt sich nicht erzwingen! Über das Wissen der Katze.
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