Frühlingstraum
Von Wilhelm Müller
Ich träumte von bunten Blumen,
So wie sie wohl blühen im Mai,
Ich träumte von grünen Wiesen,
Von lustigem Vogelgeschrei. Weiterlesen →

Von Wilhelm Müller
Ich träumte von bunten Blumen,
So wie sie wohl blühen im Mai,
Ich träumte von grünen Wiesen,
Von lustigem Vogelgeschrei. Weiterlesen →
von Theodor Storm
Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war’s; durch alle Gassen scholl
der Kinderjubel und des Markts Gebraus. Weiterlesen →
Man soll nicht sagen, dass der Duden nicht mit der Zeit geht: Die neue Auflage enthält rund 5000 neue Wörter! Darunter befindet sich auch – natürlich! – „Fake News“. Das musste ja so kommen!
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„Wir sind das Volk“, schallt es nicht nur auf den Straßen, sondern auch in Kommentaren. Eine schreiende Minderheit begehrt auf und versucht, eine Deutungshoheit zu erlangen. Angst und Angstmacherei haben Konjunktur, auch und gerade in der politischen Diskussion. Falsche Behauptungen manipulieren uns, oft ohne dass wir es bemerken. Das Wörterbuch des besorgten Bürgers will Abhilfe schaffen.
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Der Tod ist eines der zentralen Themen bei William Shakespeare. Bei keinem anderen Autor wird so viel gestorben wie bei ihm. Und keiner findet solch schöne Worte für das Sterben! So auch: Der Rest ist Schweigen.
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Von Otto Julius Bierbaum
Ein Geschpusi muß ich haben!
Alles wankt, doch das steht fest:
So ein liebes, kleines Mädchen,
Das sich gerne haben läßt.
Ein Geschpusi muß ich haben! Weiterlesen →
Schwarze Schwäne: Immer öfter ist auch an den Börsen von der sogenannten Theorie des „Schwarzen Schwans“ von Nassim Taleb die Rede. Sie besagt, dass bislang für unmöglich gehaltene Ereignisse eintreten können. Diese Metapher ist jedoch schon alt und zu schön, um sie allein den Bankern und Börsianern zu überlassen. Nutzen wir sie!
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Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte, doch urteilen Sie selbst: Bildungslücke oder schon Bildungsnotstand? Wer findet die Fehler?
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Eine Zeitungsparodie anhand einer Nachricht über Radfahrer, Hunde und die deutsche Republik des Kabarettisten und Theaterleiters Kurt Robitschek aus dem Jahr 1929, leicht editiert und der heutigen Rechtschreibung angepasst:
Aus dem Polizeibericht [die originale Meldung; der Betreiber dieser Notizen]
Russ-Telegramm 3986, aufgenommen 15.30 Uhr:
Auf dem Kurfürstendamm an der Ecke Meinekestraße wurde gestern von dem Radfahrer Peter K. ein Hund unbestimmter Rasse angefahren. Nur dem Einschreiten unserer wackeren Schutzpolizei ist die Verhütung eines größeren Unfalls zu verdanken. Polizeipräsident Zörgiebel, Polizeivizepräsident Dr. Weiß und der Kommandeur der Schutzpolizei, Oberst Heimannsberg, weilten an der Unfallstelle.
Daraus machten: Weiterlesen →
Jeder wohnt in einem eigenen Universum, in dem er von morgens bis abends recht hat.
(aus Juli Zeh: Unterleuten, München 2016)
Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem es kein rechthaberisches und aggressives Verhalten gibt. Rüpel, Drängler, Pöbler: Werden wir immer rücksichtsloser oder sind wir es nicht schon längst? In Katastrophenfällen zeigen Menschen ungeahnte Solidarität. Brauchen wir erst eine Katastrophe, um zu mehr Hilfsbereitschaft zu gelangen? Weiterlesen →