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Deutschland wider Deutschland — 3 Kommentare

  1. Auch wenn wir uns wunderten
    sogar nach Jahrhunderten
    änderte sich gar nicht so viel
    ’s ist immer noch das alte Spiel
    der (alten/neuen) Mächtigen,
    die sich selbst berechtigen…
    (mal eben schnell getextet)
    Das passt auch:

    „Der Anschein von Korrumpierbarkeit, von Abhängigkeiten, von Sponsoring
    von Politik und Politikern muss unbedingt vermieden werden.“
    Christian Wulff, 1999

    „Was stört mich mein Geschwätz von gestern“
    Konrad Adenauer, 1. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, 1949-1963)

    Offenbar hat sich manches wirklich nicht so sehr verändert….

    • Ich dachte bei der Ver­öf­fent­li­chung kei­nes­wegs nur an unse­ren der­zei­ti­gen Bun­des­prä­si­den­ten, auch wenn jener im Prin­zip natür­lich recht hat, zudem beachte man, wann Fried­rich von Logau gelebt hat, gerade bei sei­nem immer noch aktu­ell erschei­nen­den Gedicht „Heu­tige Weltkunst“:

      Anders sein und anders scheinen;
      Anders reden, anders meinen;
      Alles loben, alles tragen;
      Allen heu­cheln, stets behagen;
      Allem Winde Segel geben;
      Bös’ und Guten dienst­bar leben;
      Alles Tun und alles Dichten
      Bloß auf eig­nen Nut­zen richten:
      Wer sich des­sen will befleißen,
      Kann poli­tisch heuer heißen.

  2. Pingback:Radfahrer, Hunde und die deutsche Republik – Ronalds Notizen

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