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Kommentare

Benzinpreise — 4 Kommentare

  1. Lei­der gibt es immer wie­der sol­che Leute, aber hier kann man ja nicht grund­le­gend von aus­ge­hen. Viele ver­su­chen schon sprit­spa­rend und umwelt­freund­lich zu fah­ren, den­noch die über­höh­ten Preise ärgern einen auf der gan­zen Linie, beson­ders weil man das Gefühlt hat, dass die Kon­zerne mitt­ler­weile für eine Erhö­hung über­haupt kei­nen ver­nünf­ti­gen Grund brau­chen und die­ses nach Lust und Laune machen kön­nen. Hier muss end­lich ein Rie­gel vor­ge­scho­ben werden.

  2. Ich kann mich Mamy nur anschlie­ßen. Weil es immer wie­der Idio­ten oder Gedan­ken­lose gibt, kann man nicht sagen, dass die Preise ruhig noch höher stei­gen könn­ten. Es gibt genug Leute, die auf ein Auto zwin­gend ange­wie­sen sind,
    – weil der ÖPNV im Laufe der Jahr­zehnte aus­ge­dünnt wurde, weil in bestimm­ten Gegen­den fast gar kei­ner vor­han­den ist,
    – weil berufs­be­dingt Sachen trans­por­tiert wer­den müs­sen, um Geld zu ver­die­nen, was nur im Auto mög­lich ist
    – weil für das Job­cen­ter heute 2 mal täg­lich 1 1/​2 Stun­den Arbeits­weg als zumut­bar gel­ten usw. und der ÖPNV eben nicht ausreicht…
    – glück­lich wer in der Groß­stadt lebt und so fit ist, dass er/​sie lau­fend oder radelnd alles errei­chen kann (und in der Groß­stadt auch noch einen halb­wegs guten ÖPNV hat)
    Ich habe kürz­lich von einer Frau gele­sen, allein­er­zie­hend, die ihr Kind aus der Kita neh­men musste, weil sie mor­gens genau 1 Bus hatte, das Kind hin­zu­brin­gen, dann ein paar Stun­den bis zur Rück­fahrt war­ten musste, um dann gleich wie­der ein­zu­stei­gen, um das Kind abzu­ho­len. Das alles in einer Flä­chen­ge­meinde auf dem Land. Da fah­ren nur Schul­busse, so dass man um 7 in der Stadt ankommt, zum Arzt­be­such min­des­tens 2 Stun­den war­ten muss, nur mit­tags zurück kann. Was macht man, wenn man alt und /​oder krank ist? Da ist ein (klei­nes) Auto not­wen­dig. In vie­len Gegen­den ist der „Kauf­mann“ nicht mehr um die Ecke und wenn man dann kein Auto hat oder es sich nicht mehr leis­ten kann, damit zu fah­ren, dann kann man nicht mal seine Ein­käufe erledigen. 

    Wenn das Auto aus den ver­schie­dens­ten Grün­den nötig ist, dann ist es wich­tig, dass es auch halb­wegs bezahl­bar bleibt. 

    Grund­sätz­lich müs­sen wir Sprit spa­ren. Es ist eine Res­source, die bald nicht mehr zur Ver­fü­gung steht. Die CO2-Werte müs­sen redu­ziert wer­den usw. 

    Aber:

    Die Poli­tik sollte end­lich o h n e lange Über­gangs­fris­ten Grenz­werte fest­set­zen, damit sich in WENIGEN Jah­ren auch die, die sich kei­nen Neu­wa­gen leis­ten kön­nen, in den „Genuss“ sprit­spa­ren­der Autos kom­men kön­nen. Die Tech­ni­ken gibt es schon lange… 

    Ent­schei­dend muss auch der abso­lute Ver­brauch pro km sein und nicht der Ver­brauch im Ver­hält­nis zur Auto­größe wie es heute gehand­habt wird. 

    Aber die Poli­ti­ker und die Auto­in­dus­trie kun­geln, vor den Mine­ral­öl­kon­zer­nen wird gekuscht. Warum auch immer…. (ich will ja nie­man­dem bös­ar­tig was unterstellen)

    • Dass die Mine­ral­öl­kon­zerne an der Preis­schraube dre­hen, schließt der Autor mit sei­nem Bei­trag kei­nes­wegs aus, aller­dings ist es auch so, dass man bei jeman­dem, der sei­nen Motor im Stand lau­fen lässt, nicht von einer Pro­test­hal­tung dage­gen spre­chen kann! Zudem kann man immer wie­der lesen, dass der Ver­kauf von PS-star­ken Wagen seit Jah­ren steigt, beson­ders die soge­nann­ten SUVs, die bekann­ter­ma­ßen nicht wenig Ben­zin ver­brau­chen, erfreuen sich immer grö­ße­rer Beliebt­heit. Erst kürz­lich gab es im ZDF ange­sichts der Ben­zin­preise auf neuem Rekord­hoch einen Bericht dar­über, der mit dem Fazit schloss, dass es offen­sicht­lich noch genug Auto­fah­rer gibt, die deren Höhe nicht stört: Haupt­sa­che Fahrspaß!

  3. Pingback:140 Zeichen (31) – Ronalds Notizen

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