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Schmetterlinge und Stubenfliegen — 4 Kommentare

  1. Ich hatte sogar meh­fach Erfah­run­gen mit ver­schie­de­nen Arten von Vögeln in der Woh­nung und Haus­flur gemacht. Auch Sie sind hart­nä­ckig, las­sen sich aber nicht auf ein Stück Papier set­zen und gera­ten statt­des­sen schnell in Panik, so dass man sie noch schlech­ter „ent­fer­nen“ kann. Dabei muss man auf­pas­sen, dass sie beim Flie­gen, nir­gendwo gegen­sto­ßen und dabei etwas kaputt machen.

    Am mys­te­riö­ses­ten war aller­dings eine Erleb­nis in mei­ner alten Woh­nung direkt unter dem Dach. Beim Öff­nen der Dach­luke fie­len mir drei tote Vögel ent­ge­gen. Das war schon sehr makaber.

    • Zu mei­ner Kind­heit woll­ten wir mit unse­rer Mut­ter ein­mal spa­zie­ren gehen. Da es Som­mer war, hatte meine Mut­ter die Fens­ter des Schlaf­zim­mers offen gelas­sen; wir wohn­ten im zwei­ten oder drit­ten Stock. Als wir zurück­ge­kom­men sind, befand sich ein Schwarm Stadt­tau­ben im Zim­mer. Das war nicht so toll, weil sie natür­lich über­all ihren Dreck hin­ter­las­sen und auch schwer nach drau­ßen zu beför­dern sind.

      Übri­gens, das habe ich gerade noch im Bei­trag ergänzt, ist ein­mal eine Fle­der­maus durch meine Woh­nung geflo­gen! Ich stand nachts bei wegen des Durch­zugs geöff­ne­ten Fens­tern rau­chend vor dem zur Straße, als ein klei­nes schwar­zes Ding über mei­nem Kopf hin­weg­schwirrte und ins Zim­mer flog. Sie musste ziel­si­cher wie­der zum Küchen­fens­ter hin­aus­ge­flo­gen sein, denn als ich spä­ter nach­sah, befand sie sich nicht mehr in der Woh­nung. Eine Abkür­zung zum Garten!

      Es gibt also auch in Städ­ten Fle­der­mäuse, was mir spä­ter ein Bekann­ter aus der Straße bestä­tigt hatte. Auch er hatte schon wel­che gesich­tet, und nach Anbruch der Däm­me­rung oder nachts, wenn keine Vögel mehr flie­gen, kann man ein­zelne davon sogar sehen, wenn man eine Weile gegen den Him­mel sieht. Im Übri­gen kann man sie von Vögeln durch den unru­hi­gen, flat­tern­den Flug unterscheiden.

  2. Oh ja, es gibt sogar sehr viele Stadt­fle­der­mäuse, bei uns im Nor­dend fast in jedem Hin­ter­hof, grö­ßere Exem­plare in den Parks und auf dem Lohr­berg. Sau­sen ab Däm­me­rung meist im Kreis. Im Urlaub hat­ten wir mal eine Fle­der­maus, die sol­che Kreise minu­ten­lang in unse­rem Wohn­zim­mer zog. Ich stand mit einer Decke wie ein Domp­teur in der Mitte und ver­suchte, die Flug­rich­tung sanft fens­ter­wärts zu modi­fi­zie­ren – zur gro­ßen Belus­ti­gung mei­ner Fami­lie. Groß­ar­tig ist, dass die Fle­der­maus auch drin­nen jedes Hin­der­nis sicher umkurvt.

    • Offen­sicht­lich auch ein Bewoh­ner des Frank­fur­ter Nor­dends, und dann noch so schnell kom­men­tiert! Danke, dafür!

      „Fens­ter­wärts modi­fi­zie­ren“ (fein aus­ge­drückt) musste ich „meine“ Fle­der­maus nicht: Das Zim­mer und die Küche mit den jeweils geöff­ne­ten Fens­tern lie­gen auf einer gera­den Flug­bahn; der rela­tiv kleine Durch­gang stellte über­haupt kein Hin­der­nis für sie dar, ebenso wenig wie das nur mit einem Flü­gel geöff­nete Küchen­fens­ter bei geschlos­se­nem Oberlicht.

      PS: Als Nor­dend-Bewoh­ner könnte dich „Mein Stadt­teil: das Frank­fur­ter Nor­dend“ inter­es­sie­ren. Und: Bei Ant­wort bitte erst auf Ant­wor­ten-Schalt­flä­che klicken!

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