Fünf Euro mehr
und kein Wein und kein Bier,
auch Zigaretten und Tabak
gibt es nicht mehr
beim Hartz IV. Weiterlesen →
Archiv der Kategorie: Lyrik und Prosa
Ein dummes Mädchen lieben
(Sommersonnenwende, vierter Teil) „Und Sie suchen jetzt auch jemanden, der Sie eines Tages umbringt?“, fragt er sie, nachdem er von seiner Rauchpause zurückgekehrt war. Sie hatte sich inzwischen einem Mann zugewandt, der auf der anderen Seite ihres Hockers sitzt, was ihm einen … Weiterlesen →
Die Einladung
Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist. Ich will wissen, ob Du es riskieren wirst, wie ein Narr auszusehen für Liebe, für Deinen Traum, für das Abenteuer am Leben zu sein. Weiterlesen →
Bergab
Im Brote meines Angesichts
schmilzt der Tag dahin.
Kam einst aus dem großen Nichts
und geh‘ auch bald dorthin. Weiterlesen →
Como dizer “quero te conhecer” …
Não pergunte as horas Pergunte o sentido da vida O que ele sente E se duvida Da existência da felicidade Pergunte se ele gosta De andar na areia no fim da tarde Se lê Rimbaud E se gosta de samba Pergunte a ele o que achou Da última exposição no MAM E o que … Weiterlesen →
Der Sucher
von Theobald Tiger alias Kurt Tucholsky
Such – such
suche immer nach dem Geld.
Dann kommt es an.
Such – such
such es auf der ganzen Welt! Weiterlesen →
Wünschelrute
von Joseph Freiherr von Eichendorff
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.
Eine Fortsetzung von mir: Weiterlesen →
Dreißig Menschen
Dreißig Menschen
stehen herum und gaffen
wie ein Mann verprügelt wird
Keiner traut sich einzuschreiten
alle haben Angst
stehen herum und gaffen
Doch Angst
wird jeder dieser Menschen
auch haben
so wie du
wenn eines Tages
es trifft
DICH
Und wenn dann wieder
dreißig Menschen
stehen herum und gaffen
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Frei
Er war frei, alles zu tun, weil er frei war, alles zu lassen.
(aus Dieter Wellershoff: Die Sirene; Köln 1980)
Ich glaube an nichts. Ich erhoffe mir nichts. Ich bin frei.
(aus Antonio Tabucchi: Es wird immer später; München 2002 u. a.)
„Dann sind Sie also frei?“ fragte sie. „Ja frei bin ich“, sagte Karl und nichts schien ihm wertloser.
(aus Franz Kafka: Der Verschollene; Frankfurt am Main 1983 u. a.)
Du und ich
Ich fand meinen Verstand
fallend wie ein Regenbogen
Lange Schatten werfend
über die vergangene Zeit
Universen tanzen in meinem Kopf
und fühlen sich wohl
Eine süße Dame tanzt
und behält die Zeit
