Der Sucher
von Theobald Tiger alias Kurt Tucholsky
Such – such
suche immer nach dem Geld.
Dann kommt es an.
Such – such
such es auf der ganzen Welt! Weiterlesen →

von Theobald Tiger alias Kurt Tucholsky
Such – such
suche immer nach dem Geld.
Dann kommt es an.
Such – such
such es auf der ganzen Welt! Weiterlesen →
von Joseph Freiherr von Eichendorff
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.
Eine Fortsetzung von mir: Weiterlesen →
Dreißig Menschen
stehen herum und gaffen
wie ein Mann verprügelt wird
Keiner traut sich einzuschreiten
alle haben Angst
stehen herum und gaffen
Doch Angst
wird jeder dieser Menschen
auch haben
so wie du
wenn eines Tages
es trifft
DICH
Und wenn dann wieder
dreißig Menschen
stehen herum und gaffen
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Er war frei, alles zu tun, weil er frei war, alles zu lassen.
(aus Dieter Wellershoff: Die Sirene; Köln 1980)
Ich glaube an nichts. Ich erhoffe mir nichts. Ich bin frei.
(aus Antonio Tabucchi: Es wird immer später; München 2002 u. a.)
„Dann sind Sie also frei?“ fragte sie. „Ja frei bin ich“, sagte Karl und nichts schien ihm wertloser.
(aus Franz Kafka: Der Verschollene; Frankfurt am Main 1983 u. a.)
Ich fand meinen Verstand
fallend wie ein Regenbogen
Lange Schatten werfend
über die vergangene Zeit
Universen tanzen in meinem Kopf
und fühlen sich wohl
Eine süße Dame tanzt
und behält die Zeit
Caroline ist glücklich mit ihrem neuen Freund. Gerade hatten sie „Shakespeare in Love“ im Kino gesehen und sind auf dem nächtlichen Heimweg. Sie gehen scherzend und flirtend die Straßen entlang und dann durch einen Park. Sie umarmen und küssen sich … Weiterlesen →
Mein Auge sieht sie noch vor mir,
die Jacke auf dem Gang,
träum‘ Träume immerfort von ihr
und keiner weiß, wie lang. Weiterlesen →
Und packt der liebe Nikolaus
heut’ seine große Rute aus,
steckt dich gar in seinen Sack,
dann warst nicht brav, ja so ein …!
Von Gottfried Benn
Kommt, reden wir zusammen,
wer redet, ist nicht tot,
es züngeln doch die Flammen
schon sehr um unsere Not. Weiterlesen →
von Hans Arp
Grabsteine trag ich auf dem Kopf
und wasserhaltig ist mein Leib.
Den alten Adam zieh ich aus
zwölfmal pro Tag zum Zeitvertreib. Weiterlesen →