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Sommersonnenwende — 7 Kommentare

  1. Über einen ande­ren Kanal habe ich eine Zuschrift erhal­ten, die einige inter­es­sante Aspekte ent­hält, sodass ich mich ent­schlos­sen habe, sie hier zu ver­öf­fent­li­chen, wobei ich hoffe, dass dies dem Ver­fas­ser recht ist und er sich auch noch per­sön­lich meldet:

    „Datum: 23 Jun 2009, 11:24
    Betreff: RE: Freundschaft

    Hallo Ronald,
    gerade kehre ich von dei­ner Blog­seite zurück, nach­dem ich die „Som­mer­son­nen­wende“ gele­sen habe. Abso­lut klasse geschrieben!
    Ich habe zwar auch gele­sen, dass nicht alles bei dir auto­bio­gra­phi­schen Hin­ter­grund hat, aber ich habe in dei­nen Bei­trä­gen schon einen immer wie­der­keh­ren­den Tenor oder Trend beob­ach­tet, von dem ich denke, dass er dir unge­fähr ent­spre­chen könnte und auch in die­ser Geschichte vorherrscht.
    Und die Denk- und Betrach­tungs­weise dei­nes Prot­ago­nis­ten in „Som­mer­son­nen­wende“ ent­spricht in vie­len Punk­ten mei­ner eige­nen. Viel­leicht nicht ganz so nega­tiv als Con­clu­sio, da ich immer noch nicht {„nicht“ von mir ein­ge­setzt, Tipp­feh­ler? Der Blog-Betrei­ber] die Hoff­nung auf­ge­ge­ben habe und dies auch nach außen hin von mir gebe – aber das hat dein „Held“ ja letz­ten Endes auch nicht; er ver­steckt es nur etwas mehr.
    Ich denke auch, dass die von dir beschrie­bene Pro­ble­ma­tik ein Lebens­zu­stand ganz vie­ler Men­schen ist. Sie wird bloß aus den ver­schie­dens­ten, indi­vi­du­el­len Grün­den nicht so publik gemacht. Aber sie bringt auch ohne aktu­el­len Hand­lungs­be­darf genug Fut­ter für gesell­schaft­li­chen Unmut mit, der sich in der Zukunft mal ent­la­den könnte.“

  2. Sehr schön geschrie­ben, die Geschichte gefällt mir sehr gut. Ich kann sie mir bild­haft vorstellen.

    Und sie lässt soviel offen. Wo geht er hin? Was macht er? Trifft er sie wie­der? Packt er sein letz­tes Stück Hoff­nung in einen Ruck­sack und begibt sich damit auf eine Reise in eine andere Gesell­schaft, in eine Welt außer­halb der Einsamkeit?

    Über eine mög­li­che Fort­set­zung würde ich mich sehr freuen.

    Ich wün­sche dir ein tol­les Wochenende 🙂
    Liebe Grüße, Lisa

    P.s: Danke für die Verlinkung!

    • Keine Ursa­che! Aber Fort­set­zung? So weit hatte der Autor noch gar nicht gedacht, und die ursprüng­li­che Geschichte hatte auch ein ande­res Ende ohne die Frau.

      • Ohne die­ses Ende wäre die Geschichte wahr­schein­lich sehr trau­rig, denn erst das Ende ver­mit­telt einen Hauch von Hoff­nung. Ein Mann ganz ohne Hoff­nung? Das wäre sehr traurig.

        Ich freue mich auf die Fort­set­zung, schön, wenn du schon Ideen hast 🙂

        Bis zum nächs­ten Mal, auf jeden Fall!

  3. Hallo Ronald,

    vie­len Dank, dass du mei­nen Bei­trag kor­ri­giert hast.
    Es ist tat­säch­lich ein Tipp­feh­ler, obwohl sich mit dem Wort ’nichts‘ in der Spra­che viele Beson­der­hei­ten ver­bin­den. Zum Bei­spiel hat man fest­ge­stellt, dass Kin­der bis zu einem gewis­sen Alter die­ses Wort gar nicht wahr­neh­men, weil sie davon kein inne­res Abbild erzeu­gen kön­nen (auch ein Grund dafür, dass Eltern mei­nen, ihr Kind sei unge­hor­sam – und bewir­ken mit ihrer Reak­tion auf das Kind­ver­hal­ten nur Verwirrung).
    Wer weiß, wo meine Gedan­ken da gerade wie­der waren…?

    Aber ich schweife ab, zumal ich wäh­rend die­ses Kom­men­tars auch noch zu einem Gedicht mit dem Titel ‚Nichts‘ inspi­riert wurde.
    Ich werde daher ent­we­der spä­ter noch ein­mal etwas dazu schrei­ben – oder ich warte die Fort­set­zung ab….

    Gruß

  4. Nach­dem ich jetzt auch die Ent­ste­hungs­ge­schichte der Som­mer­son­nen­wende gele­sen habe, würde ich mich als ‚allein‘ aber nicht ‚ein­sam‘ bezeichnen.
    Du schreibst aber auch, es wäre das ‚Por­trät eines ein­sa­men Men­schen‘ – Warum finde ich mich darin dann an so vie­len Stel­len wieder?
    Gibt es nicht doch zu viele Schnitt­stel­len zwi­schen die­sen bei­den Zustän­den? Oder ist das eine leicht mit dem ande­ren ver­wech­sel­bar – je nach­dem, wie man sich in der eige­nen Selbst­ein­schät­zung irrt (oder auch irren will)?
    Tau­send Bekannte, aber kei­nen ech­ten Freund…?

    Wenn das Leben nur ein­fach wäre, könnte es ja jeder bewältigen.

  5. Ich hätte gerne die erste Fas­sung gele­sen, ohne die Frau!
    Wenn du hier aller­dings keine Fort­set­zung pos­ten möch­test, muss ich immer wie­der hin und her zappen.
    Ich habe die­ses mit sehr viel Hoff­nung auf gute Lite­ra­tur gele­sen und bin nicht ent­täuscht worden!
    Danke, dass du uns daran teil haben lässt!

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