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Kommentare

Zur Erhöhung der Konfusion — 4 Kommentare

  1. Ach ja, die Über­set­zun­gen, an denen hapert es ja so oft, nicht nur in Gebrauchs­an­lei­tun­gen, die Din­gen bei­lie­gen, die in China her­ge­stellt wurden.

    Zu Linux habe ich ein etwas zwie­späl­ti­ges Ver­hält­nis. Ich habe zwar schon zu Zei­ten von SuSE 6 Punkt irgend­was eine Fas­zi­na­tion für die­ses Betriebs­sys­tem emp­fun­den, und Ubuntu mit all sei­nen Deri­va­ten ist natür­lich heute bedeu­tend ein­fa­cher bedien­bar, aber man kann nicht sagen, Linux hätte nicht auch so seine Tücken.

    Ich habe schon vor der Schwie­rig­keit gestan­den, ein von Hand, also nicht übers Repo­si­tory oder wie man das nennt, instal­lier­tes Pro­gramm rest­los ent­fernt zu krie­gen. Mit viel Gefum­mele nach dem Lesen etli­cher Tipps und Tricks hat es irgend­wann geklappt. Aber da muss ich schon sagen: In Win­dows hätte ich ein­fach den Rest­müll von der Fest­platte gelöscht und noch vor­han­dene Ein­träge in der Regis­try ent­fernt. Bei Linux hat man dage­gen immer mit die­sen Paket­ab­hän­gig­kei­ten zu kämp­fen. Den­noch mag ich Linux sehr gerne, und neben (K/L/X)Ubuntu gibt es etli­che andere schi­cke Distributionen.

    Tja, die Kon­fu­sion, um die es in dei­nem Arti­kel geht, sie scheint ja doch seit Anbe­ginn der Com­pu­ter­tech­nik ein fes­ter Bestand­teil eben­die­ser zu sein. Sehen die Com­pu­ter uns Men­schen etwa als ihre Feinde an? Ich weiß es nicht, aber es könnte so sein. Denn wie sagte schon, wenn auch in ande­rem Zusam­men­hang, Win­s­ton Chur­chill (ich glaube jeden­falls, dass er es war): »Wenn du dei­nen Feind nicht besie­gen kannst, ver­wirre ihn!« Der alte Schwerenöter.

    Oh Gott, wir wer­den alle ster­ben, wenn die Maschi­nen uns Men­schen als Feinde ansehen!

    • Apro­pos Über­set­zun­gen: Mein ers­ter Gedanke war auch, dass es sich um einen Über­set­zungs­feh­ler han­deln könnte, nur lei­der bedeu­tet con­fu­sion im Eng­li­schen das­selbe wie bei uns, wobei es aller­dings auch eine Kon­no­ta­tion mit „Ver­wechs­lung“ gibt, die aber hier kaum vor­lie­gen dürfte.

      Das Instal­lie­ren und vor allem das Aktua­li­sie­ren von Pro­gram­men gestal­tet sich unter Ubuntu wesent­lich ein­fa­cher als unter Win­dows, und das eben dank der Repo­si­tory! In die­sem Monat hatte ich bis­lang bereits acht Tage, an denen auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­run­gen anstan­den — wie viele hatte es bei dir? (Siehe hierzu auch den bereits oben im Bei­trag ver­link­ten Arti­kel „Pro­prie­täre vs. Open-Source-Soft­ware“!) Und das Deinstal­lie­ren gestal­tet sich ebenso dank der Repo­si­tory höchst ein­fach, das Berei­ni­gen der Regis­try mit dem Pro­gramm Bleach­Bit, einer Art erwei­ter­ter (und bes­se­rer!) Daten­trä­ger­be­rei­ni­gung, effek­ti­ver als unter Win­dows, wo ich oft genug wie die Reste von Instal­la­tio­nen müh­sam aus der Regis­trie­rungs­da­ten­bank löschen musste. Letzte ver­waiste Ein­träge finde und lösche ich end­gül­tig mit­tels des Werk­zeugs GtkOrphan.

      Was die schi­cken Dis­tri­bu­tio­nen angeht, so läuft Linux Mint schon län­ger Ubuntu den Rang ab, weil es ein Start­menü hat, wie es auch bei Win­dows üblich ist, was beson­ders Umstei­ger mögen. Das Zitat aller­dings ist wohl kaum von Chur­chill; es lau­tet auch eher: „Wenn du einen Feind nicht besie­gen kannst, mache ihn dir zum Freund“, und ist eine Volks­weis­heit. Der Sinn dei­nes Zitats könnte eher auf alte chi­ne­si­sche Kriegs­weis­hei­ten nach Sunzi, auch als Sun Tsu, Sun Tzu oder Sun Tse tran­skri­biert, zu verweisen.

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