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Mein Meer — 2 Kommentare

  1. Das Wort treiben drückt allerdings die ganze Hilflosigkeit aus, die der Betroffene erlebt. sagte am :

    Das Wort „treiben“ drückt für mich allerdings die ganze Hilflosigkeit aus, die der/die/das Betroffene erlebt. Ganz im Gegensatz zu Mittelmeerurlaubern, die sich durch den Tag treiben lassen oder vielleicht auch in den Wellen der Brandung des Badestrandes.

    • Verstehe nicht ganz, worauf du hinauswillst, aber der Autor bzw. der zitierte Aischylos sprechen ja von Leichen – ist das nicht das Nonplusultra von Hilflosigkeit? Die Hilflosigkeit an sich? Und ist man als Leiche überhaupt noch „Betroffener“? War man das nicht eher, als man noch lebte? Und im Meer trieb? Dass das Wort „‚treiben‘ fast harmlos für die Brutalität dieses Bildes“ klingt, sagt der Autor ja selbst!

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