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Kommentare

Lebensformen auf Siliziumbasis — 6 Kommentare

  1. Siliziumbasis, aha. Ich habe es doch schon immer geahnt: Computer sind lebendig und böse!

    Aber eine Frage an die Verbreiter solchen geistigen Dünnschisses sei erlaubt: Sollte man nicht eher Angst vor zweibeinigen Lebensformen auf Kohlenstoffbasis haben?

  2. Pingback:Kein Staat zu machen! – Ronalds Notizen

  3. Der Rat für auswärtige Beziehungen habe ein Abkommen getroffen, heißt es in dem Blog. Ja, mit wem denn eigentlich? Mit den Außerirdischen? Also Echsenwesen in menschlicher Form, die hier schon auf der Erde mitten unter uns leben? Und darf ich mich freiwillig melden, um den Kohlenstoff meines Körpers gegen Silizium austauschen zu lassen? Ich bin da nämlich total neugierig, wie das so ist, und finde das gar nicht so furchtbar, sondern total spannend. Aliens, nehmt mich!

    • Und außerdem wird in diesem angeblichen Abkommen „Folgendes erlaubt“. Was „das Folgende“ sein soll, wird ebenso wenig erläutert wie „mit wem”, was ich aber auch schon in meiner Notiz vermisst hatte. Das ist EIN Merkmal, das sich immer wieder in Verschwörungsmythen findet: diese gewisse Unverbindlichkeit, Vagheit und Unschärfe (siehe hierzu auch den interessanten Wikipedia-Artikel!). Die Schreiberlinge müssen nichts belegen – nur sie wissen natürlich davon, alle anderen sind Ignoranten und „ungebildet“! – und geben sich selbst den Mythos der Einzig-Wissenden.

      Ich würde die Frage übrigens im originalen Beitrag mittels eines Kommentars stellen! Allerdings befürchte ich, dass die Verfasserin wenig aufgeschlossen für kritische Fragen ist. Ein Kommentar meinerseits wurde ebenso wenig veröffentlicht wie der Pingback zu diesem Notat. Ein weiteres Merkmal bei Verschwörungsmythen.

      (PS: Beim erneuten Antworten bitte vorherigen Klick auf „Antworten“ nicht vergessen!)

  4. Ja, Gegenstimmen werden nicht gern gehört. Und was ich in persönlichen Gesprächen mit Verschworungstheorie-Anhängern erlebt habe, ist, dass einem recht intolerant begegnet wird, wenn man Kritik äußert. Da ist man halt das dumme Schaf, das alles glaubt, was die „Mainstream“-Medien, die ja mit den Machteliten unter einer Decke stecken, vermelden.

    Nun gut, Zeitungen und Zeitschriften sind freilich immer politisch irgendwie gefärbt. Und es gibt heutzutage relativ wenige Großverlage, die natürlich gute Möglichkeiten haben, massiv Meinungen in der Bevölkerung zu bilden und zu verfestigen. Und da die Verschwörungsleute, die ich kenne, alle politisch eher links orientiert sind, sollte es ihnen doch einmal zu denken geben, warum kritische linke Zeitungen wie die taz, um nur die bekannteste zu nennen, sich (meines Wissens) niemals mit diesen ganzen abstrusen Theorien befassen. Und sie könnten mal in Ruhe überdenken, ob an den von ihnen geglaubten Theorien vielleicht doch nicht alles so stimmig ist.

    Wie du schon sagst: Beweise werden ja nicht geliefert, es handelt sich immer nur um Vermutungen. Wissenschaftliches Arbeiten wird aber strikt abgelehnt (die eigene Weltanschauung könnte sich dann ja als falsch herausstellen). Ein einziger Freund von mir, ehemaliger Verschwörungstheoretiker, dabei aber hochintelligent und gebildet, hat dann endlich doch mal wissenschaftlich gearbeitet und gerechnet und gerechnet, bis er zum Schluss kam, dass der Planet Erde nicht flach sein KANN. Er hatte halt immer unter dem Einfluss anderer Verschwörungsheinis gestanden, und wie wir wissen, arbeiten die mitunter mit hochgradig manipulativen, rhetorischen Methoden – wenn sie nicht zu denen gehören, die allzu doof sind und keinen Satz fehlerfrei auf die Reihe kriegen.

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