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Kommentare

Keine Karriere machen — 1 Kommentar

  1. Alles schön und gut, nur lei­der hat wohl nicht jede berufs­tä­tig sein müs­sende Per­son auch die Mög­lich­keit, sich die Traum-Arbeits­stelle aus­zu­su­chen, wo nur nette Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen sind, die Arbeit einen nicht zu sehr stresst, nervt und ermü­det und man in kei­ner­lei Gewis­sens­kon­flikte gerät – falls es in einer durch und durch kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft so eine Arbeits­stelle über­haupt gibt, doch zumin­dest dürfte sie schwer zu fin­den und dann sogar auch noch vakant sein.

    Und wenn ich über­haupt eine Stelle gekriegt habe, muss ich frei­lich auch ver­su­chen, sie zu hal­ten, wobei ich mich viel­leicht nicht unbe­dingt per „Gesetz des Ellen­bo­gens“ gegen Kon­kur­ren­ten durch­set­zen muss, aber ganz bestimmt muss ich mich durch beson­dere Arbeits­leis­tun­gen her­vor­tun, um bei der nächs­ten Ent­las­sungs- oder Zeit­ar­bei­ter-Abmel­de­welle mög­lichst nicht dabei zu sein.

    Schön, wenn Men­schen über­haupt in der Lage sind, sich zu ent­schei­den, ob sie Kar­riere machen wol­len oder nicht – aber ich denke, es gibt genug andere, die diese Wahl­mög­lich­keit über­haupt gar nicht erst haben, weil es erst mal ums nackte finan­zi­elle Über­le­ben geht. Das sollte in den ach so tol­len Rat­ge­bern viel­leicht auch mal erwähnt werden.

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