Favorite Wahlbeteiligung: Armut wählt nicht

Unterschiedliche Teilhabe gefährdet die Demokratie

Je geringerer die Wahlbeteiligung, desto häufiger ist von „Wahlmüdigkeit“ oder „Politikverdrossenheit“ die Rede. Doch greift das? Die Welt spaltet sich immer mehr in Arme und Reiche. Das ist auch in Deutschland der Fall. Die untere Hälfte der Gesamtbevölkerung besitzt nur etwa ein Prozent des Nettogesamtvermögens. Mit der materiellen wächst auch die politische Ungleichheit. Das äußert sich auch im Wahlverhalten: Die Wahlbeteiligung sinkt immer mehr, denn Armut wählt nicht. Lesen? Auf Titel klicken!

Demonstranten gegen die AfD staatlich finanziert

Immer wieder ist in Kommentaren in den Medien und den sozialen Netzwerken zu lesen, dass Demonstranten gegen die AfD staatlich finanziert seien. Da der Autor in akuter Geldnot ist, interessiert er sich natürlich für diese Möglichkeit staatlicher Unterstützung.
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Bild

Pizza mit Schokolade

Pizza mit Schokolade

Mahlzeit! (Bild: C. T.)

Andere Länder, andere Sitten. Auch die Sitten, was man so isst. Dass wir Deutschen Probleme mit dem (guten) Geschmack haben, ist unter unseren Nachbarn bekannt. Wobei Geschmack hier wörtlich zu nehmen ist! Nun scheinen die Grenzen des Geschmacks neu ausgelotet zu werden. So kreierte der Koch-Doktor der Nation diese Pizza dolce al cioccolato, zu deutsch: die süße Schokoladenpizza!

Eine Pizza mit Schokolade! Mir fehlen die Worte …

(Danke an eine gute Freundin für den bebilderten Hinweis auf diese kulinarische „Sensation“, wobei das Wort hier in der Bedeutung einer subjektiven körperlichen Empfindung gemeint ist! Siehe hier beispielsweise auch „Einkaufsverhalten“, „Gulaschsuppe“ und „Was Sie schon immer (nicht) wissen wollten (8)“ über Spiritualität, die politische Dimension und Sprichwörter rund ums Essen und Trinken.)

Status

In memoriam: Benno Ohnesorg

„Bitte nicht schießen!“

Gedenktafel Krumme Str 65 (Charl) 2 Juni 1967

Gedenktafel für Benno Ohnesorg, Krumme Straße 65, Berlin-Charlottenburg (OTFW/ Wikimedia Commons)

Heute vor genau 50 Jahren, am 2. Juni 1967, starb der Student Benno Ohnesorg. Er wurde nach einer Anti-Schah-Demonstration vom damaligen Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras mit einem gezielten Kopfschuss hingerichtet, nachdem er von zwei bis drei Polizisten verprügelt worden war.

Noch am Tatort hatten Polizisten zunächst das Holen eines Krankenwagens für den Verletzten verweigert. Angeblich sollen auch zwei Krankenhäuser die Aufnahme des Verletzten mangels freier Betten abgelehnt haben, sodass die Fahrt 45 Minuten dauerte. Eine sofort eingeleitete Röntgenuntersuchung am noch lebenden Opfer in der aufnehmenden Klinik zeigte eine Schussverletzung; sein Tod trat um 21.55 Uhr im Operationssaal ein. Als Todesursache wurde aber zunächst ein Schädelbasisbruch aufgrund stumpfer Gewalt angegeben, der Todeszeitpunkt als 22.55 Uhr! Erst bei der Obduktion am nächsten Tag fand der obduzierende Arzt Prellungen und Hämatome am ganzen Körper und stellte einen Gehirnsteckschuss als Todesursache fest. Bereits vorher aber muss am Schädel Ohnesorgs herummanipuliert worden sein.
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Zitat

gans gut gemachtz.

gut gelung
liebes ard
das war gans gut gemachtz.hetzlichen glückwuntsch ersmal datzu
noch 1 priwate frahge
wo bekompt man den solche hüpschen glas statuätten gemachd? Ich will eine für main fraun und würt mich freun.+
eure rämmi

Ein Kommentar zum „Tatort: Die Liebe, ein seltsames Spiel“ vom 21. Mai 2017.
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Gegen die Angstmacherei

Das Wörterbuch des besorgten Bürgers

„Wir sind das Volk“, schallt es nicht nur auf den Straßen, sondern auch in Kommentaren. Eine schreiende Minderheit begehrt auf und versucht, eine Deutungshoheit zu erlangen. Angst und Angstmacherei haben Konjunktur, auch und gerade in der politischen Diskussion. Hier wird mit falschen Behauptungen manipuliert, oft ohne dass wir es bemerken. Das Wörterbuch des besorgten Bürgers will Abhilfe schaffen.
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Ein Blog verändert sich

Typografie und Layout: die Themes von Ronalds Notizen von Anfang bis heute

Im Januar 2009 begann der Autor und Betreiber mit diesem Weblog. Seither hat sich das Aussehen mehrmals verändert. Einige Bildschirm-Schnappschüsse aus unterschiedlichen Epochen, allesamt aus dem Internet Archive:
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Für den Erhalt der Schreibschrift

Auch wenn wir heute meist kaum mehr mit der Hand schreiben, so ist das Erlernen des Schreibens mit der Hand doch wichtig für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Es gibt Tendenzen, die bisherige Schreibschrift im Unterricht durch eine Grundschrift zu ersetzen. Eine Petition richtet sich dagegen.
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