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Von Rechten und Beschränkten — 6 Kommentare

  1. Das Ver­samm­lungs­ver­bot am Anfang der Pan­de­mie war schon noch eine uner­laubte Ein­schrän­kung der Frei­heit und wurde ja auch als ver­fas­sungs­wid­rig vom Ver­fas­sungs­ge­richt ein­ge­stuft und musste auf­ge­ho­ben wer­den (FAZ.net: „Corona-Maß­nah­men tref­fen beson­ders Ver­samm­lungs­frei­heit“).

    Die Schwie­rig­keit ist mei­nes Erach­tens die Grat­wan­de­rung zwi­schen not­wen­di­gen Maß­nah­men und der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Maß­nah­men. Viro­lo­gen hat­ten bekannt­ge­ge­ben, die Gefahr der Über­tra­gung der SARS-Cov-2-Viren sei in Innen­räu­men am größ­ten und drau­ßen im Freien am gerings­ten, bei ent­spre­chen­der Abstands­hal­tung, und was machte die Regie­rung: Sie hielt die Men­schen von der Straße fern und „ver­bannte“ sie in die hei­mi­schen Innenräume.

    Ansons­ten stimme ich der Kom­men­ta­to­rin oder dem Kom­men­ta­tor in der Zeit­schrift voll und ganz zu. Wis­sen­schaft, Jour­na­lis­mus und ratio­na­les Den­ken sind in Krei­sen sowohl der Rech­ten als auch der Ver­schwö­rungs­gläu­bi­gen eher verpönt.

    [Link-Text ein­ge­baut. Der Administrator]

    • Es geht hier nicht um die Ver­samm­lungs­frei­heit, außer­dem ist dein FAZ-Bei­trag vom April 2020! Inzwi­schen nen­nen sich diese „Ver­schwö­rungs­gläu­bi­gen“ bekannt­lich „Spa­zier­gän­ger“ und umge­hen damit mög­li­che Ver­samm­lungs­ver­bote. Dass die Gefahr der Über­tra­gung der SARS-Cov-2-Viren in Innen­räu­men am größ­ten und bei ent­spre­chen­der Abstands­hal­tung im Freien am gerings­ten sei, habe ich auch gele­sen. Aller­dings sol­len dazu min­des­tens drei Meter Abstand gewahrt bleiben.

      • Da der Zeit­schrif­ten-Arti­kel, wie du schreibst, unda­tiert ist, kann ich ja nicht wis­sen, um wel­che Phase der Pan­de­mie es sich handelt.
        Was ich gene­rell aus­drü­cken wollte: Gegen die Corona-Leug­ner, Spa­zier­gän­ger usw. zu sein, sollte ja nicht auto­ma­tisch bedeu­ten, dass man alles gut­hei­ßen muss, was von der Regie­rung beschlos­sen wird. Vor allen Din­gen besteht immer die Gefahr, dass Maß­nah­men des Aus­nah­me­zu­stands zur Nor­ma­li­tät wer­den, nur weil die Bevöl­ke­rung sich irgend­wann daran gewöhnt hat. Dar­auf wird gerade auch aus lin­ken Krei­sen hingewiesen.

        • Ich bemühe mich zwar, das Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum die­ses Bei­trags im „Publik-Forum“ her­aus­zu­fin­den, aber das Zitat kur­siert erst seit Ende 2021 durchs WWW, was ich in mei­nem Bei­trag nach­ge­tra­gen habe. Außer­dem denke ich, dass du und andere Zweif­ler, egal wel­cher poli­ti­scher Cou­leur, in der Hin­sicht völ­lig unbe­sorgt sein dürf­ten, dass „Maß­nah­men des Aus­nah­me­zu­stands zur Nor­ma­li­tät wer­den“. Nie­mand, aber auch wirk­lich nie­mand dürfte ein ernst­haf­tes Inter­esse daran haben! Warum auch!

          PS: Ich bitte drin­gend darum davon abzu­se­hen, Kom­men­tare über das Für und Wider der Corona-Naß­nah­men abzu­ge­ben! Das ist nicht Inten­tion die­ses Bei­trags und dafür gibt es andere Kanäle.

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