Favorite Der letzte Akt einer Liebe

Langsam drehe ich das Glas Rotwein auf dem Bierdeckel hin und her. „Wie meinst’n das jetzt? Ironisch oder so?“ fragt sie. Gerade hatte sie von ihren Auswanderungsplänen erzählt und dass sie sich in einen anderen Typen verliebt hat, worauf ich ihr alles Gute wünschte. „Nein, ich meine es ernst“, antworte ich, „der letzte Akt einer Liebe.“ „Dann danke ich dir … Lesen? Auf Titel klicken!

Sag es mit Blumen!

„Heute muss ich es wissen!“, dachte er sich. Was bedeuteten ihre Blicke, die sie ihm immer noch in unbeobachteten Momenten zuwarf? Liebte sie ihn ja vielleicht doch noch? Und neulich: Hatte sie sich nicht mit ihrem neuen Freund demonstrativ an einen Tisch gesetzt, von dem aus sie ihn dauernd beobachten konnte? Und er sie auch, wenn er nur den Kopf … Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite Die große Liebe

Sperren, wie an der kalten Grenze. Mauern, die nur einen Spalt freilassen. Für Jugendliche unter 21 Jahren und Frauen verboten! Dämmriges Licht, Schaufenster, dahinter Frauen mit langen Beinen und kurzen Röcken, viel Farbe im Gesicht — Fleischbeschau.
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Ratschläge für Intellektuelle und Romantiker

Tue nie etwas kompliziert, was auch einfach geht. […] Sehr schwer anzuwenden. Besonders für Intellektuelle und Romantiker.

Produziere dich nie als geistiger Herkules, wenn eine neue Hose dasselbe erreicht.

Man soll sein Glück nie forcieren.

(aus Erich Maria Remarque: Der schwarze Obelisk, Köln 1956)

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Favorite Ein Buch muß die Axt sein …

Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder vorstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

(Brief an Oskar Pollak vom 27. Januar 1904, aus Franz Kafka: Briefe 1902—1924, Frankfurt am Main 1958; siehe auch Franz Kafka bei Wikiquote)

Warum ich es jetzt auch mit Bloggen versuche

Da der Autor sich immer mehr zu einem NERD oder „Nerd“* entwickelt (nur Selbsteinschätzung, wurde ihm so noch nicht gesagt), der vom Rechner kaum mehr wegkommt (und wenn, dann zu einem Buch oder einer Zeitung, hin und wieder auch zum Einkaufen, zu einem Spaziergang oder zu Proben), käsebleich (ist halt auch Winter und bitterkalt) und langsam leicht rundlich (jaja: Bewegungsmangel), … Lesen? Auf Titel klicken!