Weihnachtsabend
von Theodor Storm
Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war’s; durch alle Gassen scholl
der Kinderjubel und des Markts Gebraus. Weiterlesen →

von Theodor Storm
Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war’s; durch alle Gassen scholl
der Kinderjubel und des Markts Gebraus. Weiterlesen →
von Mordechaj Gebirtig
Ejns, tswej, draj, fir,
arbetlose senen mir,
nischt gehert chadoschim lang [nicht gehört monatelang]
in fabrik den hamer-klang,
’s lign kejlim kalt, fargesn, [Werkzeug, das liegt kalt, vergessen,]
’s nemt der sschawer sej schon fresn, [es wird wohl der Rost schon fressen,]
gejen mir arum in gas, [gehen wir herum in der Gasse,]
wi di gewirim pust-un-pas. [wie der Reichen Müßiggang.] Weiterlesen →
Die AfD ist gewählt und zieht in den Bundestag ein. Schon vorher aber wurden die Kommentare ihrer Anhänger und Wähler in den Medien immer übler und hetzender – und immer mehr. Deren Verfasser: Menschen, die selbst nichts auf die Beine bringen, aber an allem herummäkeln. Besonders gegen Flüchtlinge. Aus Neid! Es reicht damit, deswegen: Ein offener Brief an die AfD-Anhänger muss verfasst werden!
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Über eine Milliarde Menschen auf der Welt verdienen weniger als einen Dollar pro Stunde! Der Mindestlohn in Bangladesh z. B. liegt aktuell bei ca. 30 Cent. Ein globaler Mindestlohn von einem Euro pro Stunde könnte die weltweite Armut praktisch über Nacht abschaffen. Unterzeichnen Sie diese Petition!
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Konjugation: Ich bin arm. Du bist reich. Er ist ein Flüchtling. Sie ist ein Flüchtling. Es ist ein Flüchtlingskind. Wir haben Hunger und Durst. Ihr wollt uns nicht. Sie töten uns. So könnte die Konjugation in einem Deutschkurs „Deutsch für Ausländer“ aussehen! Siehe hier beispielsweise … Weiterlesen →
Eine Rede von Robert F. Kennedy über die sinnlose Bedrohung durch Gewalt, gehalten einen Tag nach der Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther King jr., ist es wert, dass wir sie (wieder) entdecken und (neu) lesen.
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Festliche Weihnachts-Lichterketten, ein geschmückter und beleuchteter Weihnachtsbaum im Garten. Ein Kaminfeuer drinnen im Haus und ein weiterer geschmückter Weihnachtsbaum mit aufwändig verpackten Geschenken. Ein weihnachtlich dekoriertes Wohnzimmer, ein Umschlag mit der Aufschrift „Dear Santa“. Das alles, während eine wunderschöne, auf einem Klavier eingespielte Melodie den Film nicht nur begleitet. The Night before Christmas, die Nacht vor dem Fest! Doch plötzlich: Weiterlesen →
Das Asylrecht entstand, als wir arm waren.
Jetzt soll es weg, damit wir reich bleiben.
Während seines Studiums nahm der Autor auch an einem mehrsemestrigen Seminar über „Frauen und Dritte Welt in Frankfurt“ teil, das schließlich in einer Ausstellung mit der Präsentation der Ergebnisse seinen Abschluss fand. Im Rahmen dieses Arbeitskreises führte der Autor mehrere Gespräche mit Frauen aus der Dritten Welt, die aus den unterschiedlichsten Gründen nach Frankfurt kamen. Lesen Sie im Folgenden einige Auszüge daraus. Das Leben hier ist nicht einfach!
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