Favorite Schimpfen mit Shakespeare

Textvorschläge für ein gepflegtes Zusammenstauchen

Wollten Sie nicht schon immer einmal jemanden so richtig gepflegt beschimpfen? Und das geradezu literarisch? Mit Shakespeare? „Schimpfen mit Shakespeare“ gibt Ihnen mit einem Auszug aus „König Lear“ eine Hilfestellung. Der Kabarettist Urban Priol hat es vorgemacht! Lesen? Auf Titel klicken!

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Favorite Ausländer

Stimmen aus dem „Tal der Ahnungslosen“

Na ja, also man sieht es ja immer mehr in den Medien, was da passiert in Syrien, das macht mir Sorgen. Und da muss man halt aufpassen, ob das in Deutschland hier nicht auch bald so sein wird.

Eigentlich sollten wir diese Leute, wenn diese Sache dort vorbei ist, wieder in ihr Land zurückschaffen, also im Prinzip: zurückbringen.

Deswegen sehe ich es schon auch so wie die Pegida, dass eben nur die, die Asyl bekommen, die durch politische Verfolgung hierher kommen. Alle anderen sollten vielleicht doch das Land verlassen. Oh Gott, darf ich das überhaupt so sagen? Lesen? Auf Titel klicken!

O Tannebaum

Weihnachtswunsch

Krippe in zerbombtem Haus

O Tannebaum! So sähe die Krippe heute wahrscheinlich aus: in einem zerbombten Haus. (Die Stader Amnesty-Krippe in der Krippenausstellung in der Stader Kirche Cosmae et Damiani. Autor: Amnesty Stade)

Nun, da die Türken anscheinend nicht nur wieder einmal vor Wien stehen, sondern es inzwischen sogar eingenommen zu haben scheinen und sich auf den Weg nach Dresden und das restliche Sachsen aufmachen — immerhin haben es knappe 2 Prozent bereits bis dorthin geschafft! —, um danach die ganze Republik und das restliche Abendland zu erobern, dessen diffuse Werte modernes Kreuzrittertum in Form von Zusammenrottungen wie der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (PEGIDA) und anderen …gidas ausgerechnet mit der Losung „Wir sind das Volk!“, die für ganz andere Ziele stand als für die, die es zu vertreten vorgibt, zu verteidigen trachtet, hier mein Weihnachtswunsch: Lesen? Auf Titel klicken!

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Wortschatz

Ich habe gelernt. Ich habe die Wörter gelernt. Ich habe die Zeitwörter gelernt. Ich habe den Unterschied zwischen sein und gewesen gelernt. Ich habe die Hauptwörter gelernt. Ich habe den Unterschied zwischen der Einzahl und der Mehrzahl gelernt. Ich habe die Umstandswörter gelernt. Ich habe den Unterschied zwischen hier und dort gelernt. Ich habe die hinweisenden Wörter gelernt. Ich habe den Unterschied zwischen diesem und jenem gelernt. Ich habe Eigenschaftswörter gelernt. Ich habe den Unterschied zwischen gut und böse gelernt. Ich habe die besitzanzeigenden Wörter gelernt. Ich habe den Unterschied zwischen mein und dein gelernt. Ich habe einen Wortschatz erworben.

(Aus Peter Handke: Selbstbezichtigung, in: Publikumsbeschimpfung und andere Sprechstücke, Frankfurt am Main 1966)

Stopp TTIP und CETA! (Aktualisiert!)

Bürgerklage gegen CETA (Aktualisierung vom 30. Mai 2016)

Vor längerer Zeit nahm der Autor an einer der vielen Petitionen teil, die sich gegen TTIP und CETA richten, also gegen die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership, kurz TTIP) und gegen das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (Comprehensive Economic and Trade Agreement, auch Canada – EU Trade Agreement, kurz CETA) richten. Er erhielt sogar eine Antwort! Inzwischen jedoch wird eine Bürgerklage gegen CETA vor dem Bundesverfassungsgericht eingereicht. Der Autor informiert. Lesen? Auf Titel klicken!

Unser Globus

Die Weimarer Republik, Erich Kästner und unser Globus heute

Unser Globus befindet sich am Rande eines Abgrunds. Das war er auch zur Zeit der Weimarer Republik. Es wurde zuletzt oft auf die erschreckenden Gemeinsamkeiten zwischen der Zeit bis zur Machtergreifung der Faschisten und der Jetztzeit hingewiesen. Erich Kästner hat den Fall der Weimarer Republik 1930 oder 1931 vorausgesehen. Oder war das ein Autor von heute, der unsere Zeit beschreibt? Lesen? Auf Titel klicken!

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Walpurgisnacht

Und mir ist’s wie dem Kätzlein schmächtig, Das zu den Feuerleitern schleicht, Sich leis‘ dann um die Mauern streicht; Mir ist’s ganz tugendlich dabei, Ein bißchen Diebsgelüst, ein bißchen Rammelei. So spukt mir schon durch alle Glieder Die herrliche Walpurgisnacht. Die kommt uns übermorgen wieder, Da weiß man doch warum man wacht. (Mephistopheles zu Faust in Johann Wolfgang Goethe: Faust. … Lesen? Auf Titel klicken!