Mehr Interesse an Statistiken als an Menschen

Wie die Jobcenter ein Leiharbeitsbranchenförderprogramm betreiben

Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech.

(Kurt Tucholsky in: Die Weltbühne, 14. Oktober 1930, Seite 597)

Nun haben wir es also amtlich: Der Bundesrechnungshof bescheinigt der Bundesagentur für Arbeit (BA), dass sie mehr Interesse an Statistiken als an den zu betreuenden Menschen hat. Es wird inzwischen nur noch in Zeitarbeit, sinnfreie Arbeitsgelegenheiten oder Bewerbungstrainings vermittelt. Die Mitarbeiter der Jobcenter müssen eine Vermittlungsquote erfüllen. Als hätten wir, die Arbeitslosen, es nicht schon geahnt! Lesen? Auf Titel klicken!

Jobs

Von der Verwendung eines Worts

Wir leben in einer Zeit der Konkurse und Firmenschließungen. Ein Unternehmen kann, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr weitergeführt werden. Dahinter stehen immer auch Arbeitsplätze, die verloren gehen: Oft langjährige Mitarbeiter stehen in Zukunft auf der Straße. Dahinter wiederum steht persönliches Leid. Ist die Verwendung des Worts „Jobs“ in diesem Zusammenhang gerechtfertigt? Lesen? Auf Titel klicken!

Was ist dran am Fachkräftemangel?

NIST Precision engineering research

Fachkräftemangel? Ein Feinmechaniker im National Institute of Standards and Technology NIST (Autor: NIST/Wikimedia Commons)

Seit Langem beklagen deutsche Wirtschaftsunternehmen einen gravierenden Fachkräftemangel. Auf der einen Seite. Auf der anderen suchen jedoch beispielsweise Elektro-Ingenieure, Diplom-Chemiker oder IT-Spezialisten händeringend eine Stelle. Was ist dran am Fachkräftemangel?
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Favorite Was tun?

Baustelle

Über Sinn und Wandel menschlicher Arbeit

Dein Leben war Arbeit.

(Grabsteininschrift auf einem Berliner Friedhof, gezeigt in der Ausstellung)

Wenn das Leben köstlich gewesen, so ist es Mühe und Arbeit gewesen.

(Grabsteininschrift nach Psalm 90.10, gefunden bei Volker Hamp)

Man hat Arbeit oder man hat keine. Was tun: Eine Ausstellung im Frankfurter Senckenberg-Naturmuseum zeigte, dass sich unsere Arbeitswelt in den letzten Jahren rasant verändert hat und dass diese Veränderungen noch längst nicht abgeschlossen sind. Das bedeutet auch, dass wir unser Verständnis von Arbeit überdenken müssen. Lesen? Auf Titel klicken!

Outsourcing

Der Autor macht sich seine Gedanken zu einem Begriff, der seit etwa den 1980er-Jahren auch hierzulande bekannt wurde: Outsourcing. Laut dem Wikipedia-Artikel „Outsourcing“ gibt es für den Ursprung des Worts zwei Erklärungen: Ableitung aus den englischen Begriffen „out“ (aus, draußen) und „source“ (Quelle, Ursprung) und Zusammenfassung des englischen Begriffs „Outside resource using“ (Quelle von außen benutzen). (Diese Erklärung scheint allerdings … Lesen? Auf Titel klicken!

Azubi oder Praktikant?

Von moderner Arbeitsmarktpolitik und praxisnahem Personalmanagement-Wissen

Das Klima auf dem Arbeitsmarkt verschärft sich immer mehr. Nicht nur, wem „aus betriebsbedingten Gründen“ gekündigt und wer darauf arbeitslos wurde, sondern auch viele im Berufsleben Stehende wissen ein Lied von der modernen Arbeitsmarktpolitik und der Wirtschaft zu singen. Es wird alles getan, um Personalkosten einzusparen. Eine Webseite liefert Vergleiche, ob zur Einsparung lieber ein Auszubildender (Azubi) oder ein Praktikant eingestellt werden sollte, und zeigt damit die Maxime der Sparsamkeit auf dem modernen Arbeitsmarkt selten so deutlich: Das Wort von der „Generation Praktikum“ wird plausibel. Lesen? Auf Titel klicken!

Bewerbungen

Gedanken zur Stellensuche und zum Arbeitsmarkt

Zig Bewerbungen, von denen man nie wieder etwas hört! Wer arbeitslos und auf Stellensuche ist, kennt das. Nachdem sich der Autor zweimal erfolglos auf ein und dasselbe Stellenangebot beworben hat und die Firma nie geantwortet hatte, fragt er sich, ob die überhaupt jemanden einstellen wollen. Er beschließt, in einem offenen Brief einige Gedanken zur Stellensuche und zum Arbeitsmarkt auszudrücken. Lesen? Auf Titel klicken!

Favorite 140 Zeichen (10)

Schwere Zeiten voraus Ich sehe schwere Zeiten voraus, jammert der Programmierer. Er hatte gerade ein Programm geschrieben, das seinen Arbeitsplatz überflüssig ma… Hard times ahead I see hard times ahead, the software programmer yammers. He had just finished writing a self-executing program that would make his job obso… … Lesen? Auf Titel klicken!